Lesemonat Februar 2018

Nun ist der Februar auch schon wieder rum und ich habe natürlich einen Lesemonat für Euch im Gepäck. Ich muss zugeben, dass es ein sehr schwacher Monat war, denn ich habe nur drei Bücher geschafft. Ich gelobe Besserung! 😊

1. Ratschläge des Herzens vom Dalai Lama ( Werbung )

Oh ich liebe dieses kleine Buch voll mit herzlichen Ratschlägen des Dalai Lama. Ich habe dieses tolle Exemplar von Diogenes Verlag als Rezensionsexemplar bekommen und habe mich wirklich unglaublich darüber gefreut.

Klappentext:

In Tibet werden die Worte großer Meister oft in Büchern gesammelt, die den Titel “ Ratschläge des Herzens“ tragen. Diese Tradition will der Dalai Lama hier aufgreifen. Was dabei herauskommt, was sich so verständlich und schlicht anhört, ist nichts weniger als die Summe seiner Gedanken- Gedanken, die jeden von uns auf seinem Weg begleiten können, egal, woher wir kommen und was wir glauben.

Und genauso, wie es im Klappentext beschrieben wird, genau so ist auch dieses Buch. Egal wie alt man ist, egal ob Single oder verheiratet, egal ob gesund oder krank, arm oder reich… egal welcher Glaube, in diesem Buch findet ein jeder seinen ganz persönlichen Ratschlag. Der Dalai Lama bedient sich einer ganz simplen Sprache und schmückt seine Worte nicht einmal aus. Er sagt einfach ganz klar, was er betreffenden Personen raten möchte. So zum Beispiel rät er einem Kranken, den Glauben nicht aufzugeben. Den Glauben an eine Genesung oder eine Verbesserung. Oder er beschreibt das man keine Angst vor dem Tod haben sollte, sondern ihn als einen krönenden Abschluss wahrnehmen müsse.

Ein wunderbares Buch!

2. Wenn Prinzen fallen von Robert Goolrick ( Werbung )

Dieses Buch habe ich aus dem Bloggerportal von Randomhouse bekommen. Geschichten aus New York der 80er Jahre haben mich schon immer interessiert. Die 80er in New York galten als das glitzernde Jahrhundert. In dieser Zeit herrschte Reichtum und die homosexuelle Szene gewann in dieser Zeit an Größe. Junge Menschen waren getrieben durch Lust und Geld. Waghalsig durchstreiften sie diese großartige Stadt- so auch Ronney. Der Protagonist des Buches durchlebte diese Zeit und lerne auch die dunkle Seite des Erfolgs kennen. Ein Buch über Aufstieg und Abstieg zu gleich.

Klappentext:

Rooney wollte eigentlich Künstler werden. Doch stattdessen ergattert er einen Job als Trader bei der Wall Street Firma und wird erfolgreich, geradezu absurd erfolgreich. Nichts scheint unmöglich für ihn und die anderen „Prinzen“ von Manhattan. Doch wer hoch fliegt, stürzt umso tiefer.

Robert Goolrick beschreibt eine schillernde Zeit mit aller Ehrlichkeit. Dieses Buch ist klar und absolut offen geschrieben. Ein jeder der diese Zeit in Manhattan erlebt hat, würde sich darin wieder finden. Goolrick umschreibt die Dinge nicht, sondern er bringt sie auf den Punkt. Ich bin von seinem literarischen Talent überzeugt und war begeistert von dem Buch.

3. Über den wilden Fluss von Philip Pullman

Die Vorgeschichte zum Weltbestseller “ Der goldene Kompass“. Ein Must Read, wenn ihr mich fragt! “ Der goldene Kompass“ war schon ein wahnsinniges Meisterwerk in Buch und Film, da kam ich nicht umhin, auch die Vorgeschichte “ Über den wilden Fluss“ zu lesen.

Klappentext:

Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Daemon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen darf, ist es mit der Ruhe in dem alten Gemäuer vorbei. Auch Malcolm schließt das kleine Wesen, das in großer Gefahr zu sein scheint, sofort in sein Herz und setzt alles daran, es zu schützen. Es heißt: Lyra Belacqua.

Ich habe es verschlungen! Und erst am Ende wurde mir klar, dass es noch eine Fortsetzung geben wird! Ganz klar- die muss ich unbedingt lesen! 😊Die Geschichte rund um Malcolm und Lyra ist wirklich super spannend. Ich würde sagen, dass man den goldenen Kompass kenne sollte, um dieses Buch lesen zu können. Warum genau ein jeder Mensch einen Daemon hat und was diese zu bedeuten haben und so weiter wird hier nicht noch einmal genau erklärt. Die Beziehung zwischen Mensch und Daemon wird aufgegriffen, aber ich denke wenn man “ Der goldene Kompass“ kennt, dann findet man auch schnell in dieses Buch. „Über den wilden Fluss“ kann ich absolut empfehlen. Alle Fans von Fantasie und spannenden Geschichten kommen hier auf ihre Kosten. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil, denn ich vermute das dieser Teil dann noch spannender sein wird.

So, das war auch schon mein LesemonatFebruar 2018. Ich hoffe ich konnte Euch wieder zu einem neuen Buch inspirieren. Vielen Dank für die Unterstützung der genannten Verleger.

Lesemonat Januar 2018

Ein neues Jahr und ein neuer Lesemonat – ach nein wartet, mein erster Lesemonat! Ich habe bisher noch nie einen Lesemonat veröffentlicht und möchte daher in diesem Jahr damit beginnen. Bisher habe ich immer nur Rezensionen geschrieben, aber dadurch das sich die Bücher immer mehr „häufen“ fasse ich einige nun für Euch zusammen. Das ein oder andere Buch werde ich aber trotzdem auch noch einmal einzeln vorstellen, weil es mich besonders berührt hat.

Der Januar

Im Januar hab ich fünf Bücher beenden können. Ich persönlich finde das einen guten Schnitt, denn ich habe bereits immer Januar auch schon ein sechstes Buch gestartet. Ich lese meistens mehrere Exemplare gleichzeitig, da ich meistens immer zu aufgeregt bin und nicht warten kann. Ihr kennt das? Man kommt in einen Buchladen und entdeckt direkt mehrere Exemplare und kann sich dann zu Hause nicht entscheiden, mit welchem man beginnen möchte. Nun, so geht es mir immer und daher komme ich meistens nicht umhin auch mehrere paralell zu lesen. Also präsentiere ich euch nun meine fünf Bücher aus dem Lesemonat Januar.

1.  Elsa ungeheuer von Astrid Rosenfeld

Über dieses wundervolle Buch brauche ich eigentlich nichts mehr sagen, denn ich habe es hier auf meinem Blog bereits vorgestellt. ( Link hier ) Elsa ungeheuer fand ich ein ganz besonderes Buch, welches mich stark berührt hat. Ich liebe Geschichten die aus dem Leben heraus geschrieben sind. Die Protagonistin Elsa ist super beschrieben und auch wenn sie einen zwielichtigen Charakter hat, ist sie einem doch auch sehr sympathisch. Ein Buch, wo das Ende am Anfang noch nicht klar ist und wo bis zum Ende hin alle Spannung erhalten bleibt. Tolle Buch und auch Astrid Rosenfeld ist eine klasse Autorin.

2. Elefant von Martin Suter (Werbung)

Ein weiteres Buch aus dem Diogenes Verlag, was ich einfach unfassbar gut fand. Elefant von Martin Suter ist natürlich weniger real als fiktiv und trotzdem könnte es auch einfach ein Blick in die Zukunft sein. Ich meine warum sollte es kleine rosa Elefanten nicht auch irgendwann einmal geben?!? Martin Suter hat einen sehr klaren und einfachen Schreibstil und nimmt einen mit auf eine ganz besondere Reise. Die Geschichte um den kleinen rosa Elefant herum ist auf der einen Seite sehr süß, aber sie bringt dich auch zum nachdenken. Denn, der medizinische Hintergrund zu diesem Thema und das Handeln der Protagonisten ist gar nicht so unreal wie man vielleicht glauben mag. Ich habe dieses Buch innerhalb von wenigen Stunden quasi „gefressen“ und kann es jedem nur wärmstens empfehlen.

3. Aschenkindel von Halo Summer

Aschenkindel ist eine Märchen Adaption von Cinderella, nur das diese Geschichte hier in der heutigen Zeit spielt und sehr modern geschrieben ist. Mich konnte diese Geschichte leider gar nicht überzeugen. Mir war die ganze Story einfach zu platt und die Protagonisten auch reichlich unspektakulär. Vielleicht bediene ich aber auch einfach das falsche Alter für dieses Buch. Gut gefallen hat mir das Cover von dem Buch, dass ist wirklich super schön geworden.

4. Die Seefahrerin von Catherine Poulain (Werbung)

Hmm…bei diesem Buch bin ich mir sowas von unsicher, ob ich es nun mag oder nicht. Zu aller erst einmal finde ich es toll, dass es eine wahre Geschichte ist. Die Protagonistin Lili ist als einzige Frau rund um Alaska auf einem Fischfangboot unterwegs. Sie hatte die Nase voll von dem Leben in der Stadt und wollte reisen und dabei etwas ganz außergewöhnliches erleben. Mich hatte der Klappentext sofort angesprochen und habe mich daher riesig über dieses Buch gefreut. Ich muss aber leider sagen, das ich es ein wenig zäh fand. Die Geschichte ist unglaublich spannend und Lili als Protagonistin ist sehr gelungen, vor allem weil sie wirklich beeindruckendes leistet, aber die Erzählungen sind mir persönlich teilweise zu langatmig. Ich habe es trotzdem beendet und bin auch begeistert von den Erlebnissen dieser mutigen Frau. Wer es lesen möchte, sollte nebenbei einfach auch noch ein anderes Buch lesen und immer mal wieder tauschen. Lesenswert ist es in jedem Fall.

5. Die Ermordung des Commendatore Teil 1 von Haruki Murakami

Weltklasse! Ich komme nicht umhin, dieses Buch in den Himmel zu loben! Ich bin sowieso ein Riesen Murakami Fan und auch das neue Buch von ihm hat mich richtig abgeholt. Ich liebe einfach diese surrealen Geschichten von ihm und seine Protagonisten sind auch immer wieder klasse beschrieben. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht so viel über das Buch selbst verraten, denn ich werde dazu auf jeden Fall noch eine Rezension auf meinem Blog schreiben, denn dieses Buch hat eine eigene Bühne eindeutig verdient! Was ich aber unbedingt erwähnen muss, ist, dass ich das Cover und den Schutzumschlag vom Dumont Buchverlag auch grandios finde. Das Buch ist unglaublich schön geworden. Ich bin ganz gespannt, wie diese Geschichte im April weiter geht.

Nun, somit war das auch schon mein Lesemonat Januar. Ich hoffe ich konnte Euch zu dem ein oder anderen Buch inspirieren. Vielleicht habt ihr ja auch bereits eines oder mehrerer davon gelesen und möchtet mir noch einen Kommentar dazu da lassen. Ich würde mich sehr freuen.

Bis dahin, Xoxo Sarah