Wer wird überleben? Lothar Frenz

„ Lasst mit noch etwas übrig! Es wird eine Zukunft geben, die ihr nicht mehr erlebt! Wieso wollt ihr mir eine so viel ärmere Welt hinterlassen?!“ Eines der ersten Sätze in diesem Buch, aber ein Satz mit viel Kraft und mit Ansichten die auch heute junge Menschen, wie zum Beispiel Greta Thunberg bereits mehrfach ausgesprochen haben.

Der Autor Lothar Frenz

Die Zukunft von Natur und Mensch bestimmen ganz bestimmte Faktoren. Lothar Frenz erklärt in seinem Roman „ Wer wird überleben“? ganz genau, worauf es aus biologischer Sicht ankommt und wo der Mensch bereits zu viel von der Natur genommen hat. Er beschreibt die noch so kleinste Lebensart als etwas besonderes und das wir Menschen oftmals nicht den Wert des Lebewesens zu schätzen wissen. Ich meine wer kennt es nicht, dass man kleine Insekten gerne mal als lästig und nervig empfindet und diese unter Umständen auch mal eben schnell zerquetscht. Man ist ja schließlich die stärkere Spezies und man möchte seine Ruhe haben. Das wir aber mit solchen Taten unter Umständen eine Art auslöschen können, darüber ist sich niemand bewusst. Lothar Frenz beschreibt aber solche ähnlichen Dinge. Er schreibt über Arten, welche auf dieser Erde existiert hatten, die ich vorher noch nie gekannt hatte. Er berichtet von einer Artenvielfalt und von deren Nutzen, wie ich es zuvor noch nie gelesen hatte. Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch in Etappen lesen musste, weil es einfach sehr viel zu lernen gab. Es ist das klassische Sachbuch mit dem Puls der Zeit und mit unfassbar viel Wissen darin. Lothar Frenz ist Biologe und Journalist für GEO und ist seit jeher auf der Suche nach solchen Arten, nach den Wundern der Natur und berichtet darüber. Man könnte ihn auch als Forscher bezeichnen, denn er erforscht seine Welt und nimmt alle wichtigen Aspekte auf. Und mit seinem Buch schafft er einen Grundstein an Wissen, welches vielen bisher vorenthalten wurde. Woher soll ein jeder auch solche Artenvielfalten kennen, umso wichtiger ist ein Roman/ Sachbuch wie dieses.

Eine kleine Geschichte über zwei Delfine

Es wäre zu viel jede einzelne Geschichte in diesem Buch zu beschreiben, das könnte ich auch nicht annähernd so gut wie Lothar Frenz selbst, aber eine Geschichte hat mich beeindruckt. Wusstet ihr, das im Amazonas Regenwald zwei Delfinarten leben? Ich wusste es nicht und fand es beeindruckend. Und das interessante ist, das eine Delfinart dem Atlantik entstammt und die andere aus dem Pazifik kommt. Das ist unfassbar cool und man bekommt einen Eindruck davon, wie großartig unsere Natur ist. Zumal das Amazonas Gebiet an sich schon super spannend ist. Bedroht aber leider auch, wie wir wissen. Neben dieser tollen Geschichte erzählt er auch zu Anfang von dem Fastausterben des Blauwals. Als er selbst noch ein Junge war, war diese Art schon bedroht und auch heute gibt es noch immer nicht viele Tiere aus dieser Art. Mir war gar nicht bewusst, wie lange gewisse Wale schon vom aussterben bedroht sind. Ich mag Delfine und auch Wale sehr, daher fand ich diesen Teil super interessant. Zumal gerade auch die Wale eine elementare Rolle in unserem Ökosystem spielen.

„ Corona zeigt, wie fragil unsere Welt ist, von der wir glaubten, wir hätten sie gezähmt. Die Krise sollte uns aber auch bewusst machen, dass wir sie selbst geschaffen haben – ähnlich wie dem Klimawandel.“

Mein eigenes Fazit

Ich muss sagen ich mochte dieses Buch sehr. Zwischendurch ein wenig zäh wegen den ganzen biologischen Erklärungen, aber dadurch nicht weniger interessant. Man sollte von diesem Buch keinen klassischen Roman erwarten, sondern wirklich ein Sachbuch, was einem hier und da die Augen öffnen kann. Die Message geht ganz klar hervor: „Wer wird überleben?“ Wenn wir nicht anfangen etwas zu verändern und vor allem wieder in Einklang mit unserer Erde zu kommen, dann wird es nicht der Mensch sein, der überlebt. Utopisch gedacht. Aber wer möchte schon in einer Welt leben, wo es neben dem Menschen keine andere Spezies mit gibt. Wir müssen aufhören diese Welt auszubeuten und müssen lernen, dass jede noch so kleine Zelle in diesem System wichtig ist. Und auch jedes Bakterium, so wie Lothar Frenz es beschreibt, hat seinen Sinn im großen Ganzen. Ich gebe also eine Buchempfehlung ab, aber auch nur an die Menschen, die wirklich etwas verändern wollen, denn genau die wird dieses Buch ansprechen. Und es wird hoffentlich noch dem ein oder anderen Leser die Augen öffnen.

Selbst gekauft/ Rowohlt Verlag/ Ausgabe 2021/ Gebundene Ausgabe/ 443 Seiten/ 24€

Mein Weg zum Veganismus

Ich bin schon ein Leben lang kein wahnsinnig großer Fleisch und Fisch Esser gewesen. Ich habe immer schon sehr gerne Gemüse und Getreide gegessen, sodass mir ein Umstieg heute gar nicht mehr schwer fällt. Ich habe auch vorher schon größere Zeiträume vegetarisch gelebt und habe nun entschlossen den Weg zum Veganismus zu wählen. Natürlich stellen mir dadurch viele Menschen die Frage, warum ich mich dazu entschieden habe und was ich denn nun überhaupt noch essen kann/darf. Dazu möchte ich mich natürlich gerne äußern. Ich möchte keinen mit meinem Post dazu bewegen es auch zu tun, aber ich erhoffe mir natürlich, dass es Menschen geben wird, die sich über dieses Thema ein paar Gedanken machen werden. Jeder muss für sich entscheiden was einem Gut tut oder wofür man einstehen möchte. Ich verstehe jede andere Meinung und hoffe aber auch, dass man meine Entscheidung auch verstehen kann ohne darüber urteilen zu wollen.

Tierwohl & Tierschutz

Ich setze mich seit vielen Jahren mit Spenden für den Tierschutz ein, in meinem Fall speziell bei Sea Shepherd Deutschland für den Schutz unserer Ozeane. Die Arbeit von Sea Shepherd hat mich auch maßgeblich dazu ermutigt, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Nicht nur im Meer, sondern auch an Land findet man viele Beispiele für nicht artgerechte Tierhaltung und für Massenmorden am Tierwohl. Ich persönlich kann eben nicht damit leben, dass mein Steak auf dem Teller gestern noch geatmet hat. Ich habe dazu diverse Dokumentationen gesehen ( Bsp.: Seaspiracy, Cowspiracy, div. Dokumentationen von Sea Shepherd oder National Geographic. )und jede einzelne Doku hat mich wieder mehr darin bestätigt, dass meine Umstellung die richtige Entscheidung ist.

Ich habe beim letzten Spaziergang ein paar Kühe beobachtet, die vom Bauern um die Ecke direkt auf die Weiden gelassen wurden. Er hatte sie offensichtlich neu erworben oder nach längerer Zeit wieder auf die Weiden gelassen. Die Kühe waren leider unglaublich abgemagert und wurden zum weiden auf die Wiesen gelassen. Sie müssen essen, damit sie Milch geben können…. Diese Kühe haben den Rasen unter ihren Füßen gespürt und haben tatsächlich Luftsprünge gemacht. Sie haben sich so sehr darüber gefreut sich bewegen zu können und an der Luft zu sein. Ein so menschliches Verhalten irgendwie. Man konnte erahnen, wie glücklich diese Lebewesen in dem Moment waren. Und ich kann mir einfach nicht mehr vorstellen, solchen Tieren das Leben zu nehmen. War nicht jedes Tier schon vor uns irgendwie auf dieser Welt geboren? Im Musical „Der König der Löwen“ sprechen wir so schön vom Lebenskreislauf, sind wir Menschen es nicht dann, die diesen Kreislauf durch Mord durchbrechen?! Ich persönlich sehe es so, dass muss nicht jeder genauso sehen, aber ich habe diese Gedanken dazu. Natürlich töten andere Tiere auch Tiere um zu überleben, aber für uns Menschen ist dieses nicht notwendig. Es ist in diversen Studien bewiesen, dass eine rein pflanzliche Ernährung möglich ist und dass sogar Sportler Spitzenleistungen bringen trotz veganer Ernährung. Es ist also eigentlich falsch zu glauben, dass wir nicht überleben können ohne zu töten.

Umweltschutz & Klimawandel

Nicht nur das Wohl des Tieres an sich, sondern auch die CO2 Emissionen die bei der Produktion von Fleisch als Beispiel entstehen machen mir Sorge. Massentierhaltungen sind da maßgeblich federführend, wenn man sich diese Werte mal genauer ansieht. Bei Milchproduktionen geht es dann weiter. Mir persönlich liegen unsere Ozeane ganz speziell sehr am Herzen und auch da sind die Folgen fatal. Durch Schleppnetze werden Lebewesen gefangen und getötet die nicht konventionell gefischt werden sollten. Außerdem zerstören wir so unseren Meeresboden und vernichten Kleinsttiere und Algen etc. Ein Aspekt den man bedenken sollte, wenn man ein Stück Fisch isst. Man isst generell in meinen Augen mittlerweile ohne Bedacht. Der Konsum hat uns mittlerweile fest in der Hand und ein jeder möchte zu jeder Zeit immer alles haben, ohne sich derer Konsequenzen bewusst zu sein. Was wir unserer Erde antun, das können wir gar nicht mehr gut machen, wenn wir nicht alle anfangen umzudenken. Dazu kommt, dass wir teilweise ganze Arten auslöschen, weil wir diese meinen Essen zu müssen. Wir nehmen der Erde so ihre wunderbare Vielfalt. Wo wir doch gerade so auf Vielfalt im Menschendasein Wert legen.

Mein allgemeiner Sinneswandel

Neben der Ernährung beschäftige ich mich generell mit Nachhaltigkeit. Ich habe wieder angefangen mich mit meiner Umwelt zu beschäftigen. Ich mache mir Gedanken darüber, wie ein Produkt produziert wird, wo es herkommt, was es der Umwelt Gutes oder Schlechtes tut. Ich achte nicht nur beim Essen auf meine Lebensmittelauswahl, sondern auch bei Kosmetik oder Haushaltsprodukten. Genauso aber auch mittlerweile auch nachhaltig produzierte Kleidung. Ich bin nicht perfekt und auch ich habe Dinge in meinem Kleiderschrank als Beispiel die nicht nachhaltig sind, aber ich habe begonnen anders zu denken. Ich möchte einfach in Zukunft mehr richtig machen. Schritt für Schritt und in meinem Tempo.

Aber zurück zum Veganismus. Ich kann sagen, dass mir persönlich nichts fehlt! Natürlich muss ich Vitamine wie das B12 oder D3 oder Calcium unter Umständen supplementieren, aber das ist für mich kein Problem. Ich nehme schließlich keine Medikamente ein, sondern ich supplementiere nur. Oder auch das ist bei jedem Menschen anders. Durch eine gesunde und ausgewogene pflanzliche Ernährung fehlt mir rein gar nichts und wenn weiß ich mir zu helfen. Zumal es heutzutage schon so viele tolle Alternativprodukte gibt, die man im Notfall auch mal essen kann. Aber ich stelle meine Ernährung einfach auf eine gesunde Art und Weise um und stärke damit noch mehr mein Bewusstsein für jedes einzelne Lebensmittel.

Möchte ich nun die Welt verbessern?

Ganz klar – Nein! Vielleicht ein bisschen. ☺ Aber grundsätzlich möchte ich nur darauf aufmerksam machen, dass Veganismus lange kein Trend mehr ist, oder auch eigentlich nie war. Veganismus ist eine Entscheidung die ich getroffen habe und ich möchte niemandem diese Entscheidung vorgeben. Ich finde dennoch, dass jeder sich mit seinem eigenen Konsumverhalten auseinander setzen sollte. Jeder sollte darüber nachdenken, ob oder wie viel Fleisch/Fisch man isst. Oder auch einfach mal darüber nachdenken, was hängt da alles dran und wo kommt das alles her. Ich finde die Menschheit braucht ein Umdenken. Ich hoffe ich kann andere Menschen dazu motivieren darüber nachzudenken. Wenn ich z.B. ein Gericht bei Instagram poste, dann um zu zeigen, dass man als Veganer eben nicht nur Salat essen muss. Deswegen muss nicht jeder vegan werden, aber man kann sich inspirieren lassen und es vielleicht zumindest einmal testen. Ich finde man sollte aufhören zu hinterfragen, warum ein Mensch vegan ist oder nicht. Man fragt ja auch nicht, warum ein Mensch sich die Haare färbt oder heute rote Hosen trägt?! Ich möchte Akzeptanz und Bewusstsein schaffen für eine neue Denkweise.

Die Nennungen von Dokumentationen oder Organisationen sind in keinem Werbezusammenhang entstanden. Es sind freiwillige Nennungen, um zu erklären welche Quellen ich genutzt habe. 

Ein Monat ohne Plastik

Der Juli neigt sich dem Ende zu und hinter mir liegt ein Monat ohne Plastik. Durch die Online Challenge #plasticfreejuly habe ich diesen Monat versucht jede Menge Produkte in meinem Umfeld plastikfrei umzustellen. Manches viel mir dabei besonders leicht, anderes wiederum ein wenig schwer. Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier und jeder kann sich auf Dauer auf etwas Neues einstellen. Wir sind es einfach nur gewohnt mit Plastik in diesem Maße zu leben und können uns nicht direkt einen Vergleich vorstellen. Deswegen möchte ich Euch heute ein paar Tipps geben.

„Was kann ein einzelner Mensch schon bewirken?“ Fragt sich die halbe Welt! Ich bin der Meinung, dass jeder Einzelne unter uns etwas bewirken kann. Würde jeder Haushalt ein paar Kleinigkeiten umstellen, so könnten wir schon enorme Erfolge erzielen. Jedes Teil Plastik, was wir nicht verbrauchen, unterstützt diesen Planeten. Wir haben keine Ressourcen mehr und unsere Weltmeere sind bereits verseucht von Plastik – wir müssen jetzt handeln und dürfen uns nicht fragen, was wir alleine schon ausrichten könnten. Wir können etwas verändern!

Ein Travel Cup – der Klassiker

Einen Coffee to Go Becher habt ihr nun schon super oft bei mir gesehen und ich halte mich auch nicht zurück, diese auf meinem Instagram Account immer wieder zu zeigen. Plastikbecher sind einfach Gift in meinen Augen. Wenn ich Menschen in Städten mit Plastik- oder Pappbechern sehe, dann sieht man bei mir unglaubliches Unverständnis. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Alternativen, um den Kaffee oder Tee unterwegs nachhaltig zu genießen. Mal ganz davon abgesehen, dass ein Edelstahl Becher den Kaffee sogar noch viel länger warm halten würde, als ein Plastik- oder Pappbecher. Think about it!

Das Gleiche gilt natürlich auch für nachhaltige Flaschen für Kaltgetränke. Plastikflaschen waren noch nie eine gute Alternative. Wir haben in Deutschland zwar ein Pfandsystem, aber auch dafür braucht es immer wieder Ressourcen. Auch hier gibt es jede Menge nachhaltige Alternativen.

In der Küche / Beim Einkaufen

Das Einkaufen hat sich bei mir als schwierigste Aufgabe heraus gestellt. Supermärkte zu finden, in denen man plastikfrei einkaufen kann, ist nicht so einfach. Zumindest Obst und Gemüse kann man mittlerweile in fast allen Supermärkten ohne Plastik kaufen. Dazu empfiehlt es sich einen Stoffbeutel dabei zu haben. Es gibt sogar spezielle Stoffbeutel für Obst und Gemüse. Ich habe mittlerweile meine Einkäufe so ausgelegt, dass ich jedes Produkt auf den Prüfstand stelle. Unbedacht einkaufen gehe ich nicht mehr. Zum Glück gibt es in vielen Städten mittlerweile ganze Supermärkte, die Waren ohne Plastikverpackungen verkaufen. Und einige Hersteller stellen schon Verpackungen mit nachhaltigen Rohstoffen her. Es empfiehlt sich hier, Verpackungshinweise zu lesen.

Ein weiterer Teil in der Küche war für mich, dass ich Verpackungen wiederverwehrte. Natürlich kann man nicht alles neu gestalten, sonst hat man irgendwann die Wohnung voll davon, aber das ein oder andere lässt sich doch relativ leicht wieder nutzen. So nutze ich beispielsweise Gläser für Zucker oder Samen. Die Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt. Nicht alles muss immer direkt entsorgt werden.

Im Badezimmer

Im Badezimmer habe ich die wohl größten Veränderungen vorgenommen. Gerade im Bad hat man so viele Artikel, welche aus Plastik sind. Es fängt schon bei der Zahnbürste an und endet bei der täglichen Kosmetik. Ich habe Euch auf den folgenden Fotos ein paar Artikel vorbereitet, welche ich nun komplett umgestellt habe.

 Meine größte Herausforderung hier war eindeutig die Zahnpasta. Eine feste Zahnpasta ist absolut gewöhnungsbedürftig, aber wie habe ich oben schon geschrieben, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die Abschminkpads hingegen liebe ich! Sie sind so super weich und für mich eine großartige Alternative zu den „Wegwerfartikeln“.

Beim Thema Kosmetik ( an der Stelle ohne Bild ) bin ich komplett auf Naturkosmetik umgestiegen. Schminke und Pflegeprodukte lassen sich super umstellen. Die Verpackungen sind nicht alle komplett plastikfrei, aber zumindest ohne Microplastik und ohne Tierversuche. Empfehlen kann ich da die Pflegeprodukte von Lavera Kosmetik.

Was kann man noch tun?

Ein ganz großes Thema ist natürlich die Ernährung! Umweltaktivisten empfehlen hier natürlich die vegane Ernährung. Ich persönlich finde diesen Teil wirklich am schwierigsten. Mit einer Weizenallergie im Hintergrund bin ich durchaus schon eingeschränkt und dennoch ernähre ich mich zu 90% vegetarisch. Milchprodukte ersetze ich durch Soja und wenn Fleisch/Fisch, dann keine Massenproduktionen. Schwein- und Rindfleisch esse ich zum Beispiel gar nicht mehr. Ich kann aber durchaus verstehen, dass gerade die Ernährung für viele eine Überwindung darstellt. Auch hier bin ich der Meinung, dass jeder auch schon einen kleinen Teil zum großen Ganzen beitragen kann. Ich empfehle hier, dass man auch wieder klein anfängt und sich langsam weiter arbeitet. Eine komplette Ernährungsumstellung braucht Zeit. Es gibt aber heutzutage genügend Auswahl, um die Ernährung nachhaltiger anzupassen.

Zum Schluss noch eine App

Ich habe mir vor kurzem eine App herunter geladen, welche super hilfreich beim Einkaufen ist. Mit dieser App kann ich mir anzeigen lassen, ob ein Produkt meinen Kriterien entspricht. Ich habe zum Beispiel einen Warnhinweis für folgende Inhaltsstoffe eingestellt: Palmöl, Mikroplastik, Silikon, Qanopartikel, Vegan, Aluminium und Gluten. Wenn ich einen Artikel abscanne sagt die App mir sofort, ob einer dieser Dinge enthalten ist oder ob das Produkt unbedenklich ist. Gerade bei Kosmetik finde ich diese App unglaublich hilfreich. Tatsächlich war ich bei dem ein oder anderen Produkt doch sehr geschockt, über den Inhalt. Die App heißt „Code Check“ und findet man in jedem App Store. ( An der Stelle sei zu erwähnen, dass ich keine bezahlte Werbung für diese App mache, sondern das ich lediglich einen Tipp abgeben möchte für mehr Nachhaltigkeit! )

Mein Schlusswort

Ich hoffe ich konnte Euch heute zu ein paar Dingen inspirieren. Nachhaltiges Leben ist gar nicht so schwer und auch wenn der Juli nun zu Ende geht, ich werde noch weitere Dinge umstellen. Denn nicht nur der #plasticfreejuly ist wichtig, sondern auch das plastikfreie Leben danach. Nachhaltigkeit ist eine Sache derer wir uns alle anschließen sollten! Wie ich bereits geschrieben habe, jeder kann etwas tun – man muss nur irgendwo anfangen! #safetheplanet #noplanetb 

Ich möchte erwähnen, dass ich für keinen der genannten Produkte bezahlt werde. Ich habe mich in den letzten Wochen mit dem Thema beschäftigt und mir meine neuen Produkte zusammen gesucht. Es gibt zahlreiche Alternativen und ich möchte hier nur einen Anreiz schaffen etwas zu ändern. Daher an der Stelle: keine Werbung / nur Empfehlungen 

 

Nachhaltigkeit – Die Woche

Diese Woche ist Nachhaltigkeitswoche und zu diesem Anlass habe ich noch einmal für Euch ein paar Tipps gesammelt. Nachhaltigkeit oder auf Englisch Sustainability ist für mich ein wichtiges Thema, deswegen liegt es mir am Herzen, dass ich meine Gedanken teilen kann. Ich habe bereits im letzten Jahr einen Beitrag dazu veröffentlich ( diesen findet ihr hier ), aber ich denke das Thema Nachhaltigkeit ist zu wichtig, um es nur einmal zu erwähnen. Ich habe Euch ein paar Tipps mitgebracht, wie ihr alle einen kleinen Beitrag leisten könnt. Es mögen Kleinigkeiten sein, aber wenn jeder ein paar kleine Dinge ändert, können wir alle viel bewegen.

Coffee to go- aber bitte ohne Plastik!

Ich habe definitiv etwas gegen Plastik! Denn, es landet im Meer und verschmutzt es und ist absolut tödlich für dessen Bewohner. Und gerade Kaffeebecher sind mir da ein Dorn im Auge. Alleine an einem herkömmlichen Kaffeeautomaten, welche man in jeder Kantine etc. findet, werden ca. 150 Becher pro Tag verschwendet! Sie sind klein und man trinkt mehrere und schon hat man einen Haufen Plastik weg geworfen. Daher benutze ich Mehrweg Kaffeebecher. Ein großer Vorteil, bei vielen bekannten Kaffeeketten bekommt man mit Mehrweg Bechern einen Rabatt. Die Umwelt schonen und sparen zu gleich, also eine Win Win Situation.

Decoration made of waste

Warum sollte man Altglas Flaschen oder Smoothie Gläser einfach entsorgen? Man kann daraus coole Dekorationen basteln oder sie für die Aufbewahrung von Lebensmitteln nutzen. Es gibt zahlreiche Variationen und das immer wieder neue Verwenden dieser Produkte erspart uns jede Menge Müll. Ich persönlich finde gerade die Gläser unglaublich praktisch und auf der Internetseite von True Fruits gibt es noch jede Menge weitere coole Ideen- schaut doch einfach mal rein.

Der klassische Jutebeutel

Er ist wohl das bekannteste Stück an Nachhaltigkeit, welches wir kennen. Jutebeutel waren in den 90er Jahren sogar schon einmal „In“ und erleben gerade ihr Comeback. Für mich, ist er einfach nur praktisch und erspart mir mal wieder jede Menge Plastik. Ich habe bestimmt zwanzig dieser tollen Beutel und habe auch in jeder Handtasche oder im Auto immer einen parat. Egal ob Lebensmittel oder beim Klamotten Shoppen, ich bin immer gut ausgestattet und außerdem gibt es sie ja mittlerweile auch in so vielen tollen Farben und Formen. Mein buntes Modell habe ich im Online Shop von Sea Shepherd International gekauft und habe damit sogar noch eine Spende abgegeben.

Kaufe das, was du auch wirklich verbrauchst!

Lebensmittelverschwendung, ist für mich auch ein ganz ganz wichtiger Punkt. Gerade im Single Haushalt muss man sehr genau planen, was man kochen möchte und wieviel man generell verbrauchen kann. Dazu gehört eine penible Einkaufsplanung. Ich mag es überhaupt nicht, wenn Lebensmittel unnötig weg geworfen werden müssen. Daher plane ich genau vor und kaufe auch nur das, was ich auch wirklich verbrauchen kann. Und sollte am Ende doch noch ein wenig Gemüse oder ähnliches über bleiben, dann gibt es kreative Küche. Wichtig ist hier auch, dass Lebensmittel richtig gelagert werden und dadurch ihre Lebenszeit verlängert wird. Ihr seht- Planung ist hierbei wirklich alles!

Ein weiterer Tipp ist hier: Beim Bauer um die Ecke das Obst und Gemüse kaufen. Erstens bekommt man kleine Mengen und man kann mit Jutebeutel einkaufen und fördert zusätzlich unsere regionalen Betriebe.

Mein Schlusswort

Ich bin auch noch nicht perfekt bei dem Thema Nachhaltigkeit und es gibt noch eine Menge Dinge, welche ich noch verändern könnte. Aber, ich glaube durch das immer wieder darauf hin weisende, kann ich etwas bewegen. Ich möchte jeden dazu motivieren einen kleinen Teil zum Großen Ganzen beizutragen. Sei es nun durch Wasser Einsparungen, weniger Auto fahren, Beach Clean Up’s und und und… die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Lieblingsspruch

The greatest threat to our planet is the belief that someone else will safe it“ Robert Swan Polar Explorer