Haruki Murakami

Nachdem ich nun seit einigen Jahren Haruki Murakami lese, habe ich erst jetzt seine beiden Debüt Romane für mich entdeckt. Ich hatte sie tatsächlich noch nicht gelesen. „ Pinball 1973“ und „Wenn der Wind singt“ waren seine ersten Werke in den 70er Jahren und dennoch nicht weniger gut. Keines der beiden war sein Durchbruch, aber ein echt guter Anfang.

Wenn der Wind singt

Haruki Murakami beschreibt seine Debüt Romane am Anfang des Buches erst einmal selbst. Im Prinzip ist es eine Art Biografie, zumindest aus dieser Zeit. Er erzählt unteranderem auch viel von seinem beten Kumpel Ratte. Den es wohl auch gab. Außerdem wird Naoko erwähnt ( vielleicht aus dem Buch Naokos Lächeln, wer weiß?! ). Wie immer hinterlässt Murakami meistens offene Fragen in seinen Büchern. Und auch in seinen Anfängen hat er schon einen Hang zum surrealen. Er beschreibt sein tägliches Leben, als Student, als Mitarbeiter, als Kumpel, dann als Selbstständiger und als Liebhaber. Eigentlich nur alltägliche Dinge, aber immer mit gewohnter Spannung.

Pinball 1973

Während anderswo auf der Welt Krieg geführt wird, wird in Japan das Pinball Spiel entdeckt. Tausende Spieleautomaten werden aufgestellt und der Protagonist im Buch ( wahrscheinlich Murakami selbst ) wird fast schon süchtig danach. Außerdem hat er eine Beziehung zu Zwillingen, was ihn manchmal stresst, aber meistens erfreut. Generell fand ich die Erzählungen über die Zwillinge äußerst unterhaltsam. Zum Ende des Buches beschließt Ratte die Stadt zu verlassen, ob er es auch tut, weiß keiner. Die Freundschaft spielt sich tatsächlich hauptsächlich in einer Bar in Tokio ab. Auch der Barkeeper ist ein netter Protagonist in dem Buch.

Meine Meinung

Ich liebe diesen Autor! Haruki Murakami geht für mich in die Buchgeschichte ein. Ich muss aber sagen, dass es seine beiden weniger guten Romane/Erzählungen sind. Ich mochte sie, weil ich ihn gerne lese und weil ich die Hintergründe spannend finde, aber so richtig umgehauen, wie sonst, haben sie mich nicht. Macht aber nichts, ich bleibe dennoch großer Fan und werde auch dieses Buch in Ehren halten.

Rezensionsexemplars/ btb/ Randomhouse Bloggerportal/ Taschenbuch/ 10€/ 267 Seiten

Literarischer Jahresrückblick 2020

Ein neues Jahr ist gestartet und da nutze ich doch heute gleich den neuen Start, um das letzte Jahr in Büchern Revue passieren zu lassen. Denn auch wenn 2020 nicht unbedingt unser Lieblingsjahr sein wird, so war es doch ein grandioses Bücherjahr. Ein Jahr ohne Buchmessen und ein schwieriges für die Branche im Allgemeinen. Keine Buchvorstellungen, keine Lesungen, Lockdown des Handels und Ausfall jeglicher Messen, alles eine nicht einfache Situation. Umso cooler finde ich es, dass ich als Blogger die Bücher in die Welt tragen konnte. Ich habe zumindest digital die Möglichkeit Neuvorstellungen oder auch Klassiker zu präsentieren und erhoffe mir, dass dadurch eine so wichtige Branche nicht ausstirbt. Ich möchte gleich vorweg sagen, dass ich in keinem Werbevertrag zu den genannten Büchern stehe, sondern ich einfach mit Euch ein paar Klasse Autoren und deren Geschichten teilen möchte. Daher starte ich nun meinen besonderen Buch-Jahresrückblick 2020:

Offene See von Benjamin Myers

Mein absolutes Lieblingsbuch in 2020 muss ich sagen. Benjamin Myers nimmt uns mit über die offene See hin nach England. Er hat das besondere Talent den Leser in einer andere Welt zu entführen. Gerade wo man in 2020 so wenig reisen durfte, war so ein besonderes Buch Gold wert. Es hat mich in ein Land entführt und dieses geschmückt mit tollen Protagonisten und einer feinen Geschichte über Freundschaft und Verpflichtung. TOP Empfehlung an der Stelle!

Das Netz von Lilja Sigurdardottir

Diesen Autorennamen schreibe ich in diesem Fall nur einmal, oh mein Gott was für ein Name. Aber ich liebe isländische Krimi’s sehr und ich habe Fernweh nach diesem wunderschönen Land. Lilja hat eine besonders spannende Erzählart und hat mich direkt gefesselt. Eine junge Mutter gerät in die Fänge von Drogendealern, um sich und ihren Sohn finanzieren zu können. Eine Schlinge, die sich schnell zuzuziehen droht. Was uns zu Buch Nummer Zwei führt, dass heißt nämlich „Die Schlinge“ und dieses liegt auf dem Stapel für 2021. Wer Krimi’s mag wird es lieben.

Das Jahr ohne Worte von Syd Atlas

Eine Geschichte über den Verlauf einer schweren Krankheit die Steven Hawkings Geschichte ähnelt, welche aber so viele Emotionen im Leser auslöst, sodass es einfach großartig ist. Syd Atlas erzählt ihre eigene Geschichte und ich war gefesselt, traurig, wütend und freudig zu gleich. Und dann verpackt sie ihre schwere Geschichte sogar teilweise mit Humor. Großartig!

Rote Kreuze von Sasha Filipenko

Ein sehr unterschätzter Autor in meinen Augen. Seine Art zu erzählen war mir neu und unbekannt, hat mich aber absolut gefesselt. Leute die sich mit den Weltkriegen befasst haben, können mit dem Begriff Rote Kreuze direkt etwas anfangen. Und normalerweise mag ich mittlerweile keine Geschichten mehr über unsere Weltkriege, aber bei Rote Kreuze darf man durchaus noch mal eine Ausnahme machen.

Kalman von Joachim B. Schmidt

In diesem Fall habe ich bisher noch nicht das ganze Buch gelesen, ich bin dran, aber mich hat hier einfach der Autor umgehauen. In einem Zoom Meeting mit dem Diogenes Verlag durften wir diesen so sympathischen Autor kennen lernen. Und alleine seine Erzählungen über Kalman und wieder eine isländische Geschichte haben mich überzeugt. Jetzt kurz vor dem Ende kann ich es nur empfehlen. So super! Aber mehr möchte ich nicht sagen, weil dieses Buch noch einen eigenen Beitrag bekommen wird. Klar, oder?!

Alle sind so ernst geworden

Oh mein Gott – was ein geiles Stück Buch das ist! Martin Suter ist eh einer meiner Lieblingsautoren und Benjamin von Stuckrad-Barre ist eine super Neuentdeckung für mich. Die beiden Autoren führen eine angeregte Unterhaltung über Badehosen und andere nette Dinge im Leben und erreichen damit, so glaube ich, ein jedem sein Humor. Man kann einfach nur schmunzeln. Ich glaube kaum das jemand an diesem Buch vorbei gehen sollte. Großes Stück Literatur inklusive Humor und jede Menge Ironie. Ein perfekter Abschluss von 2020 für mich.

In Anderen / In Unseren von Eva Opfer

Natürlich hat auch diese nette Autorin es in meinen Jahresrückblick geschafft. Self Publisher as it’s best. Ich bin beeindruckt über den Mut ein Buch zu schreiben, dieses selbst zu lektorieren, zu bewerten, zu überdenken und es dann heraus zu bringen. Ein Grund mehr, warum diese Bücher gelesen werden sollten. Ein Fantasy Roman in meinen Augen, oder New Age Utopie, man mag es nennen wie man will, aber es entführt uns zu neuen Möglichkeiten. Es geht um Ria und Nando als Hauptprotagonisten, sie haben beide besondere Talente und erfahren auf ihrer Reise woher sie diese haben und was für Gefahren diese auch mit sich bringen können. Eva erzählt mit Spannung und Talent zur Verwirrung. Ich erhoffe mir einen dritten Teil der Geschichte. Man merkt das sie im zweiten Teil gewachsen ist, sie war genauer und hat noch detaillierte den Plot gesponnen und ich denke in einem dritten Teil könnte Eva das noch zu einem Ganzen zusammenfügen. Ich lege es Euch auf jeden Fall ans Herz.

Miracle Creek von Angie Kim

Eine Scheune mit Patienten einer Versuchsstudie brennt ab und es beginnt eine spannende Reise nach dem Verursacher. Angie Kim hat ein Talent ihren Leser in die Irre zu führen, denn man glaubt eigentlich an einem anderen Verursacher und bis zum Schluss war mir die Geschichte nicht klar. Ich liebe solche spannenden Geschichten. Das Buch hatte mich so gefesselt, dass ich es in zwei/ drei Tagen durch gelesen hatte.

Die Chroniken des Aufziehvogels von Haruki Murakami

Was soll ich sagen?! Ich liebe diesen Autoren einfach! Die Neuauflage des Mister Aufziehvogel ist einfach klasse! Ich möchte aber auch hier nicht viel erzählen, denn ein eigener Blog wird folgen. Aber so viel sei gesagt: ein MUSS für Murakami Liebhaber. Und noch dazu liebe ich diese Ausgaben aus dem Hause Dumont auch optisch einfach sehr.

Ein Wochenende von Charlotte Wood

Eine ganz wunderbare Geschichte über Freundschaft und Vertrauen. Vier Freundinnen im Rentenalter haben alle ihre eigene Geschichte zu tragen, aber auch eine gemeinsame Vergangenheit. Als eine der Freundinnen stirbt und sie deren Haus ausmisten wollten treten alte Erinnerungen auf, aber auch alte Wunden werden aufgerissen. Ein mitreißender Roman, denn ich empfehlen möchte. Mir kamen an manchen Stellen die Tränen, weil ich besonders mit einer Protagonistin sehr mitfühlen konnte. Ganz tolles Buch.

Der Defekt von Leona Stahlmann

Ein weiteres Highlight aus dem Kein&Aber Verlag im letzten Jahr. Der Defekt erzählt von einer jungen Frau die glaubt Defekt zu sein. Ein mitreißender Coming of Age Roman. Die Brennnessel auf dem Cover stellt in diesem Fall den Defekt dar, denn Brennnesseln sind ja meist nicht so beliebt und werden in ihrer Kraft völlig unterschätzt, genau so verhält es sich auch mit unserer Protagonistin. Ich mochte das Buch so gerne, weil ich immer gerne Geschichten von Frauen lese, die zu sich selbst finden.

Glasflügel von Katrine Engberg

Meine Lieblings-Thriller-Autorin! Sie schreibt einfach so spannende Krimis, da kann man das Buch in der Regel einfach nicht aus der Hand legen. Und dann ist sie selbst auch noch so unglaublich sympathisch. Glasflügel ist der dritter Teil einer Thriller Trilogie. Zuvor hatte sie die beiden Bücher Krokodilwächter und Blutmond veröffentlicht. Alle Drei sind eine Empfehlung. Unbedingt lesen bitte!

Abschlussworte

So, das waren meine Highlights aus 2020. Ich habe natürlich noch viele Bücher mehr gelesen und ich könnte noch einige erwähnen, aber ich denke diese Auswahl ist schon groß genug, wie schon gesagt fand ich 2020 super aus literarischer Sicht. Nun freue ich mich auf das neue Jahr mit neuen Büchern und ich hoffe ihr lest weiter fleißig mit. Bis bald.

Meine Lieblingsbücher

Das Twitter mich einmal inspirieren würde, wer hätte das gedacht. Nachdem gestern eine Aktion mit dem Hashtag #stayathomereadabook auf Twitter statt fand, kam ich nicht umhin, mir Gedanken um meine Lieblingsbücher zu machen. Bei der Aktion ging es darum Bücher zu lesen und sich darüber auszutauschen. Verleger, Autoren, Blogger und Leser haben sich für eine Stunde auf Twitter dazu unterhalten. Wir wollten damit vor allem den Lesern neue Anreize schaffen. Der Buchhandel hat es momentan schwer durch die Schließungen und ich würde es schade finden, wenn es bald keine kleinen, süßen Lädchen für Bücher mehr gäbe. Daher möchte ich Euch nun heute eine Auswahl an Lieblingsbüchern zeigen, welche ihr Online bei eurem Buchhändler um die Ecke bestellen könnt. #buylocal

Lieblingsbücher

Puh… einfach war es nicht. Ich habe mir vor kurzem den Traum einer Bibliothek erfüllt und stand nun heute morgen vor über 800 Büchern und musste überlegen, welche mochte ich am meisten. Es gibt natürlich Klassiker unter den vielen Büchern, welche ich auch super gerne mag. Anna Karenina zum Beispiel oder die komplette Harry Potter Serie oder oder oder. Dennoch musste ich mich entscheiden und habe fünf meiner liebsten Bücher heraus gesucht.

Haruki Murakami

Ich muss, es geht nicht anders, ich muss mit diesem Autor beginnen! Er ist mein absoluter Lieblingsautor und am liebsten hätte ich hier nun alle seine Bücher vorgestellt. Das würde aber eindeutig den Rahmen sprengen, denn es waren zu viele gute Bücher. Ich habe mich für: “ Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt“ entschieden. Ein für mich, ein großartiger Roman. Murakami verzaubert dich beim lesen in eine Welt, von der du vorher keine Vorstellung gehabt hast. So auch in diesem Buch. Es spielt in zwei Welten und du bist dir nie ganz sicher, welche davon die Realität darstellen soll. Ich muss zugeben, es wäre kein Buch, was ich einem Murakami Neuling empfehlen würde. Er hat das einzigartige Talent super skurrile Welten zu schaffen und doch mit einer einfachen Sprache den Leser zu fesseln. In „Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt“ geht es um einen Wissenschaftler der Daten aus menschlichen Gehirnen „klaut“. Der Held des Buches überlebt als Einziger und möchte die Machenschaften des verrückten Wissenschaftlers durchkreuzen, ein Abenteuer durch zwei Welten beginnt. Absolute Empfehlung.

Nicholas Sparks

Ja! Ich muss es zugeben, ich bin ein Nicholas Sparks Fan. Absolut weiche, durchgespülte Liebesromane, aber ich mochte sie schon immer. Und gerade das Buch “ Wie ein einziger Tag“ ist eines meiner Lieblingsbücher. Den gleichnamigen Film kennen wahrscheinlich die meisten, da Ryan Gosling die Hauptrolle spielt. In “ Wie ein einziger Tag“ verliebt sich die Tochter eines reichen Geschäftsmannes in den einfach Jungen von nebenan. Allie verliebt sich auf den ersten Blick in Noah und es beginnt ein wunderbarer Sommer. Doch ihre Eltern sind gegen diese Liebe und ziehen mit ihrer Tochter um. Die beiden verlieren sich aus den Augen und begegnen sich eines Tages wieder. Die Liebe hat niemals aufgehört, sogar bis ins Rentenalter hinein. Allie erleidet im Alter an Alzheimer und kann sich nicht mehr an alles erinnern. Noah sitzt von da an jeden Tag an ihrem Bett und erzählt ihr die Geschichte ihre Liebe auf ein Neues. Ein so gefühlvolles Buch und das ist auch die Stärke von Nicholas Sparks, er schafft beim Lesen tiefe Gefühle.

Martin Suter

Auch wieder ein Lieblingsbuch, wo ich den Autor einfach mag. Martin Suter mit „Elefant“ war mein Lieblingsbuch 2019. Das Buch gab es da zwar schon länger, aber ich habe es 2019 entdecken dürfen. Das Buch handelt von einem kleinen rosa Elefanten, der durch einen Wissenschaftler erschaffen wurde. Ein Genforscher der versucht mit Elefanten zu forschen und dabei ziemlich korrupt ist. Der kleine rosa Elefant kann entkommen und landet in der Höhle eines Obdachlosen und verändert fortan seine Welt. Eine so bewegende Geschichte von Freundschaft und außerdem eine Erzählung über den Umgang von Menschen mit der Natur. In diesem Buch findet sich so viel mehr, als nur dieser kleine rosa Elefant. Man muss in diesem Buch zwischen den Zeilen lesen. Ich mochte es unglaublich gerne.

Paulo Coelho

Ein weiterer Autor, wo ich mich als Fangirl bezeichnen würde. Paulo Coelho ist für mich auch einer der ganz großen Autoren. Seine Bücher sind durchweg sehr spirituell und das muss man mögen. Ich mag an seinem Schreibstil, dass er immer versteckte Ratschläge gibt. Viele kluge Sprüche oder Weisheiten stammen aus seiner Feder. „Hippie“ ist mein Lieblingsbuch von ihm. Es ist eine Mischung aus Liebesgeschichte und spirituellem Weg und spielt in der Hippie Zeit. Alleine das Cover des Buches hatte mich bereits gewonnen.

Meine Lieblingszitate aus dem Buch:

“ Wir können nicht wählen, was mit uns geschieht, aber wir können wählen, wie wir damit umgehen.“

“ Der schlimmste Mord ist der, der an unserer Lebensfreude begangen wird. „

Betty Smith

Hier haben wir nun einen Klassiker: „Ein Baum wächst in Brooklyn„. Dieses Buch liebe ich sehr. Es erzählt von einem kleinen Mädchen, dass aus einem armen Viertel kommt und schon als Kind grausame Dinge mit erleben muss. Frauen waren zu dieser Zeit noch nicht viel Wert und sollten auch keinen tollen Beruf erlernen. Doch die kleine Francie ist hart im nehmen und sie hat einen Traum. Sie möchte Schriftstellerin werden und kämpft sich vor zu ihrem Ziel. Eine so bewegende Geschichte. Für dieses Buch hat Betty Smith zu Recht einen Pulitzerpreis bekommen und es ist bis heute eines der meistgelesenen Bücher. Ich mochte vor allem die Protagonistin Francie und die Umgebung von Brooklyn. Ein Muss dieses Buch zu lesen in meinen Augen.

Mein Schlusswort

So, das waren meine fünf Lieblingsbücher und ich hoffe, ich konnte Euch zu einem inspirieren. Wie bereits erwähnt nutzt bitte den Online Shop eures lokalen Buchhändlers. Diese würden sich mit Sicherheit freuen, ein paar Bücher versenden zu dürfen. Ihr dürft/sollt auch gerne meinen Blog durchstöbern, vielleicht entdeckt ihr da noch mehr tolle Bücher für Euch. 🙂

 

Alle Bücher sind selbst gekauft und auf eignen Wunsch vorgestellt – keine Kooperationen oder Werbung.

Welttag des Buches 2019

Heute ist der Welttag des Buches – wie großartig. Ein Feiertag für das geschriebene und gebundene Wort sozusagen. Ich möchte diesen Tag mit einem kleinen Beitrag mit Euch feiern. Ich habe mir meine absoluten drei Lieblingsbücher heraus gesucht, mit denen ich Euch heute beglücken möchte. Es war nicht einfach aus all den wunderbaren Büchern drei heraus zu suchen, am liebsten hätte ich Euch alle auf einmal vorgestellt. Also habe ich versucht, drei verschiedene Verleger zu wählen und dann noch drei Genre, so viel mir die Wahl ein bisschen leichter.

1. Haruki Murakami

Das ich ein Riesen Murakami Fan bin, dass muss ich wohl keinem mehr erzählen- ihr kennt mich. Für mich ist er einer der großartigsten Schriftsteller unserer Zeit. Mein absolutes Lieblingsbuch ist: Naokos Lächeln. Ein Buch, was ich jedem als erstes empfehle, wenn man mich fragt, mit welchen Buch man bei Haruki Murakami anfangen sollte. Es ist so wunderschön – muss man gelesen haben.

2. Dina Nayeri

Dieses Buch hat mich ganz ganz lange beschäftigt. Ein Teelöffel Land und Meer ist eine tragische Familiengeschichte, welche im Iran spielt. Es ist ein Buch, was so passend zur heutigen Zeit geschrieben wurde. Man sollte es lesen, um das ein oder anderen Vorurteil beiseite legen zu können. Absolute Leseempfehlung!

3. Katrine Engberg

Nun kommen wir zum Thriller: Blutmond. Dieses Buch habe ich ganz ganz neu erst entdeckt und ich liebe es- ich habe es förmlich gefressen! Es ist so spannend, dass ich es an zwei Tagen durch lesen musste und ich hoffe so sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird. Die Autorin kann ich auf jeden Fall nur empfehlen.

Die Verleger

Ich habe Euch nun meine drei Lieblingsverleger gezeigt: Murakami aus dem Dumont Buchverlag / Dina Nayeri aus dem Mare Verlag & Katrine Engberg aus dem Diogenes Verlag. Ich hätte bei allen drei Verlegern noch weitere Exemplare heraus suchen können, aber ich wollte mich ja auf drei beschränken- ein Roman, ein Drama & einen Thriller. Ich hoffe ich konnte Euch inspirieren zu diesen drei Büchern. Lasst uns gemeinsam den Welttag des Buches zelebrieren, denn Lesen macht bekanntlich glücklich!

Ich mache Werbung aus eigenen Stücken für die Bücher & den jeweiligen Verlag- schlicht weg aus Leidenschaft zu diesen tollen Geschichten.

Mein Bücherjahr 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, heute ist der letzte Tag in diesem Jahr und ich lasse dieses Bücherjahr 2018 Revue passiere. Welche Bücher habe ich gelesen? Welche Bücher haben mir gefallen? Und welche Bücher haben es nun schlussendlich in mein Bücherjahr 2018 geschafft. Ich habe 2018 circa 66 Bücher gelesen und eine undefinierbare Dunkelziffer an Ebooks. Ich finde, dass ist schon eine Menge Lesestoff für ein ganzes Jahr, vor allem wenn man bedenkt das ich auch noch eine große berufliche Herausforderung hatte. Das ich nebenbei doch noch eine so fleißige Leserin war, dass überrascht mich selbst. Alle 66 Bücher waren besonders ausgewählt und ich kann sagen, dass mir mindestens 90% davon richtig gut gefallen haben. Natürlich schafft es nicht jedes Buch in mein Bücherjahr 2018, daher folgen nun meine persönlichen literarischen Highlights aus 2018:

Die Ermordung des Commendatore 1 & 2 Haruki Murakami

Mein absolutes Highlight in 2018 waren definitiv diese beiden Bücher von Haruki Murakami. Er ist mein Lieblingsautor und hat es daher absolut verdient hier als Erstes genannt zu werden. Die Ermordung des Commendatore ist eine fiktive Geschichte über einen Mann der nach der Trennung von seiner Frau versucht sich selbst wieder zu finden. Er ist Maler und daher hat er immer ein offenes Auge für die Kunst. In einem abgelegen Haus in den Bergen fernab von der Großstadt Tokio entdeckt der Künstler ein altes Gemälde mit dem Namen “ Die Ermordung des Commendatore„. Sofort ist er völlig eingenommen von diesem Gemälde und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Als ihm dann auch noch dieser kleine Mann (der Commendatore) persönlich erscheint, beginnt eine wilde Jagd in die Vergangenheit und in eine Geschichte, die nicht seine Eigene ist. Zwei wirklich gelungene Bücher vom Großmeister Haruki Murakami. Ich muss zugeben, man muss seinen Stil mögen, aber ich bin hin und weg. Lest dazu auch meinen Beitrag hier.

Elefant von Martin Suter

Auch bei meinem zweiten Highlight wird es wieder fiktiv. Martin Suter zählt als Zweiter Autor in diesem Rückblick zu meinen Lieblingsautoren. Elefant ist eine so tolle Geschichte über Menschlichkeit und Fantasie zugleich. Martin Suter schafft in diesem Roman eine Verbindung zwischen fiktiven Darstellungen und menschlichem Verhalten bei seinen Protagonisten. Urplötzlich erscheint ein kleiner rosa leuchtender Elefant in der Höhle eines Obdachlosen und verändert fortan sein Leben. Entstanden ist dieser kleine Elefant aus einem Genprojekt eines wahnwitzigen Forschers. Es beginnt ein Kampf zwischen Gut und Böse wenn man so will und die Message ist ganz einfach und simpel zugleich: Menschlichkeit. Ein wirklich großartiger Roman, wo ich leider zugeben muss, dass ich die Rezension noch nicht verfasst habe. Ein Vorsatz für 2019 würde ich sagen, denn bisher fehlten mir tatsächlich die passenden Worte für dieses süße Meisterwerk.

Heimkehren von Yaa Gyasi

Heimkehren ist der emotionalste Roman in meinem Bücherjahr 2018. Das Buch, erschienen im Dumont Buchverlag hat mich viele Tage danach noch beschäftigt. Eine so gewaltige Geschichte, mit so viel Trauer und Verachtung. Sklaverei wie man sich sie noch nie vorgestellt hat. Ein Buch was dich erschauern lässt und wo du anfängst an dieser Welt zu zweifeln, die so grausam sein konnte und es auch bis heute noch sein kann. Heimkehren erzählt von mehreren Generationen einer Familie, die den Anfang in der Sklaverei macht. Im Laufe der Jahre/ Generationen erleben die Familienmitglieder immer wieder unglaublich schreckliche Dinge. Als eine Tochter dieser Familie irgendwann nach vielen Jahren wieder nach Hause zurück kehrt, beginnt ein wenig Hoffnung in diese dunkle Geschichte zu gelangen. Die Rezension zu Heimkehren von Yaa Gyasi könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Miss Everest von Bonita Norris

Mein aktuellstes Buch aus 2018. Dieses habe ich erst vor kurzem beendet und mir war klar, dass muss in mein Bücherjahr 2018 aufgenommen werden. Miss Everest ist die Geschichte von Bonita Norris, wie sie als erste Frau Englands den Mount Everest besteigt. Dieses Buch sprüht nur so vor Motivation. Wenn man irgendwann mal ein Ziel im Leben hat und dieses verfolgen möchte und man dazu aber noch einen kleinen Motivationsschub benötigt, dann ist dieses Buch absolut richtig. Bonita Norris ist heute selbst als Motivationstrainerin tätig und hält verschiedenste Vorträge in ganz England. Auch hierzu gab es einen Blog für Euch.

Lied der Weite von Kent Haruf

Ein weiteres Highlight aus dem Diogenes Verlag, für mich mit eines der besten Bücher des Jahres 2018. Auch in diesem Buch steht Menschlichkeit im Vordergrund. Eine Geschichte über ein Mädchen, was ohne die Unterstützung ihrer Familie mit einer schweren Last ihr Leben beschreiten muss. Sie gerät an den falschen Freund und wird schwanger und steht am Ende ohne alles da. Gäbe es da nicht zwei ganz wunderbare Menschen, die das Mädchen bei sich aufnehmen. Zwei Männer, welche bisher nur für die Landwirtschaft gelebt haben bekommen nun eine ganz neue spannende Aufgabe. Die drei werden zu einer richtigen Familie. Das aber so ein Teenager gar nicht so einfach ist, lernen die beiden auch ganz schnell kennen. Doch alleine durch ihre Menschlichkeit schaffen sie für das Mädchen und ihr ungeborenes Kind und wunderbares zu Hause. Eine so tolle Geschichte, welche ihr hier noch einmal genauer nachlesen könnt.

Die Wahrheit über das Lügen von Benedict Wells

Und noch ein Lieblingsautor! Benedict Wells ist für mich auch einfach ein Must Read der heutigen Zeit, ein großartiger Autor. In die Wahrheit über das Lügen hat der Autor eine ganze Reihe von Kurzgeschichten gepackt, wo eine schöner ist, als die andere. Unter anderem ist dort auch eine bisher nie erwähnte Szene aus “ Vom Ende der Einsamkeit“ beschrieben. Ein Buch, was ich vor kurzem erst gelesen habe und was ich jedem nur empfehlen kann. Ich mochte vorher eigentlich keine Kurzgeschichten, aber diese hier sind wirklich toll. Auch dazu gab es einen Beitrag hier auf meinem Blog.

Nun, das war es auch schon. Mein Bücherjahr 2018. Ich könnte mindestens noch zwanzig  weitere Bücher nennen, welche ich als Highlight bezeichnen würde, aber das würde in einem Beitrag nun wirklich überhand nehmen. Ich habe versucht aus allen 66 Büchern, die Besten heraus zu suchen. Ich hoffe ich konnte Euch inspirieren für das Jahr 2019. Mein Ziel für 2019 ist es, erst einmal meine noch ungelesen Bücher aus 2018 zu lesen und mich noch mehr auf Neuentdeckungen zu stürzen. Also, wenn jemand Tipps für 2019 hat – immer her damit! Jetzt wünsche ich Euch erst einmal einen tollen Start in das neue Jahr und auf das uns 2019 noch mehr tolle Bücher begegnen werden. Xoxo Sarah

 

Folgende Bücher waren Rezensionsexemplare: Heimkehren von Yaa Gyasi ( Dumont Buchverlag ), Die Wahrheit über das Lügen von Benedict Wells und Lied der Weite von Kent Haruf ( Diogenes Verlag ). Alle anderen Bücher habe ich selbst gekauft. Ich bewerbe dennoch alle Bücher aus freien Stücken, weil sie mir einfach gefallen haben. 🙂 Ich danke den Verlegern für das bereitstellen dieser wunderbaren Exemplare. 

Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore

Haruki Murakami – literarischer Held unserer Zeit und mit “ Die Ermordung desCommendatore“ hat er ein weiteres Meisterwerk erschaffen. Heute ist es endlich soweit ich vollende meine Rezension zu “ Die Ermordung des Commendatore„. Ich habe extra bis nach dem zweiten Teil gewartet, denn ich finde eine halbe Geschichte zu rezensieren würde wenig Sinn ergeben. Haruki Murakami ist mein absoluter Lieblingsautor, nicht das ich es noch nie erwähnt hätte 😉 , und sein neustes Werk hat mich eindeutig wieder überzeugen können.

Eine Idee erscheint

Der erste Teil von „Die Ermordung des Commendatore“ beginnt bereits mit einem enorm wichtigen Teil, nämlich dem Prolog. Ich muss zugeben, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen hatte, konnte ich noch nicht erahnen wie wichtig dieser Teil ist und das er sich am Ende noch einmal einfügen würde. Ich habe tatsächlich das ganze erste Buch bereits erwartet, den gesichtslosen Mann wieder zu sehen. Aber gut, fangen wir am Anfang an. Wir haben es hier mit einem namenlosen Erzähler zu tun, welcher Maler ist und sich gerade erst von seiner Frau getrennt hat. Im ersten Teil der Geschichte reist er allein durch Japan und begegnet dem „Mann mit dem weißen Subaru Forester„. Was dies bedeutet müsst ihr allerdings selbst heraus finden, aber er ist einer der Schlüsselfiguren in „Die Ermordung des Commendatore„. Nach seiner Reise quer durch Japan bekommt er die Möglichkeit in einem abgelegenen Ort namens Odawara in das verlassene Haus des Künstlers Tomohiko Amada zu ziehen. Da der Erzähler selbst auch Künstler ist, viel ihm die Wahl seiner neuen Behausung natürlich nicht schwer. Doch das Haus des Künstlers Tomohiko Amada birgt so einige komische Dinge. Angefangen von einem Gemälde des Künstlers mit dem Namen “ Die Ermordung des Commendatore„. Nachdem unser junger Künstler dieses für ihn wahrhaftige Meisterwerk auf dem Dachboden entdeckt hat….beginnt die Idee zu erscheinen….. Und fast zeitgleich bekommt er einen Auftrag für ein Porträt von seinem Nachbarn Herrn Menshiki und auch dieser hat etwas sehr merkwürdiges und geheimnisvolles an sich…..und was hat es mit Marie auf sich, der vermeintliche Tochter des Herrn Menschiki?! Und was ist mit der Idee des Commendatore? Wieso erschien ihm dieser kleine Mann immer wieder…? Es bleibt geheimnisvoll bis zum Schluss….

Klappentext „Eine Idee erscheint“

Nach der Trennung von seiner Frau gibt ein erfolgreicher Maler seine Arbeit auf – bis ein reicher Mann ihn bittet, ein Gemälde von ihm anzufertigen. Doch der Künstler kann das Gesicht des Unbekannten nicht erfassen. 

Eine Metapher wandelt sich

Im zweiten Teil des großen Künstlerepos “ Die Ermordung des Commendatore“ erwartet man zunächst eine Aufklärung all der merkwürdigen Geschehnisse aus dem erste Teil, aber ich kann Euch sagen, ich habe bis heute noch Fragen offen. Wobei ich gerade wo ich diesen Text schreibe, dem ein oder anderen Geheimnis, so glaube ich, auf die Schliche gekommen bin. Nun denn, unser Maler muss sich nun an das Porträt der 13-jährigen Marie heran trauen, diese könnte eventuell die Tochter des geheimnisvollen Herrn Menshiki sein. Marie ist dem Künstler in unserem Buch aber doch auch sehr ähnlich, was ich persönlich sehr erschreckend fand, was aber mit der verstorbenen Schwester des Malers zu tun haben könnte. Der wohl wichtigste Punkt allerdings ist, dass aus einer Idee eine Metapher wird und das unser Künstler diese Metapher wohl auch genauer ergründen soll. Um genau zu sein, muss er „Die Ermordung des Commendatore“ erneut herauf beschwören und aus dieser Idee eine Metapher werden lassen. Unser Protagonist wird erneut auf eine Reise geschickt, eine Reise unabhängig von Zeit und Raum. Er nimmt sie auf sich, denn er muss die verschwundene Marie wieder finden….Und wieder begegnet ihm der gesichtslose Mann, der ihn um ein Porträt bittet…doch wie soll er einen gesichtlosen Mann porträtieren?!

Klappentext “ Eine Metapher wandelt sich“

Während der Arbeit an dem Porträt der jungen Marie wird ein Maler immer wieder an seine tote Schwester erinnert. Für ihn ähneln sich die beiden Mädchen sehr. Als Marie verschwindet, ist er zu allem bereit, um sie zu retten.

Meine Zusammenfassung

Ich muss zum Schluss sagen, dass ich glaube, das ich mit meiner Rezension in keinster Weise dem Werk von Haruki Murakami gerecht werden kann. Diese beiden Bücher sind so umfangreich und so verstrickt, dass ich gar nicht alles begreifen kann. Und genau das ist es, was mich an Haruki Murakami so begeistert! Seine Geschichten sind teilweise so surreal und so verworren, dass man Ende jeden Buches immer wieder vor Rätseln steht. Nichts passiert nach einem genauen Plan, ich glaube sogar das der Autor selbst manchmal noch gar nicht weiß, wie sein Buch enden wird. Wie sonst käme er auf solch skurrile Ideen?! „Die Ermordung des Commendatore“ ist ein großartiges Werk und Haruki Murakami bleibt für mich einer der großartigsten Autoren unserer Zeit. Ein großes Lob auch an den Dumont Buchverlag für die Gestaltung des Covers. Sowohl das Buch an sich, als auch der Umschlag sind so wunderschön designed! Wirklich richtig gelungen!

Ich hoffe ich konnte Euch zu diesen Büchern und vor allem zu diesem Autor inspirieren. Habt ihr diese Bücher bereits gelesen? Oder anderen von Haruki Murakami? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. Bis bald Sarah 🙂

Welttag des Buches 2018

Heute feiern wir unter den Bücherwürmern einen ganz besonderen Feiertag – nämlich den Welttag des Buches initiiert von UNESCO. An diesem tollen Tag steht das Lesen an ganz oberster Stelle und das geschriebene Wort findet eine neue Bedeutung. Besonders groß gefeiert wird dieser Tag in Barcelona, aber auch hier in Deutschland wird der Welttag des Buches groß geschrieben. Diverse Verleger haben sich für diesen Tag tolle Aktionen überlegt, um den Menschen das Buch ( oder auch Ebook ) wieder näher zu bringen. Leider wird heutzutage weniger gelesen als noch vor 20 Jahren und genau das soll sich auch wieder ändern. Außerdem gibt es verschiedene große Blogger Initiativen, wo Bücher verschenkt werden. Auch an Schulen bekommen die Schüler Bücher und der Welttag des Buches wird dort zelebriert. Ich habe mir auch ein paar Gedanken zum Thema Welttag des Buches gemacht und habe eine kleine Sammlung für Euch zusammen gestellt. Meine Lieblingsbücher auf einen Blick! Wobei ich direkt zu Anfang zugeben muss, dass ich es fast gar nicht entscheiden konnte, da ich über 600 Bücher besitze und mir jedes Einzelne irgendetwas bedeutet.

Mein Lieblingsautor

Hier viel meine Wahl ganz schnell – HarukiMurakami!!! Ich liebe seine Bücher und finde seine Art Dinge zu beschreiben einfach großartig. Seine zumeist sehr surrealen Geschichten fesseln mich immer wieder aufs Neue und ich muss immer direkt jedes seiner neuen Bücher unbedingt haben. Passend dazu folgt am Mittwoch auch meine Rezension zu dem zweiteiligen Buch “ Die Ermordung des Commendatore“. Mein Lieblingsbuch von ihm ist aber ganz klar: Naokos Lächeln. Haruki Murakami mein Lieblingsautor, für mich einer der ganz Großen Autoren der heutigen Zeit ( auch wenn es ihn bereits ein paar Jährchen gibt ).

Meine Lieblings – Liebesgeschichte

Liebesgeschichten- sie haben mich schon immer mit gerissen. Und einer der besten Autoren in diesem Bereich ist für mich Nicholas Sparks. Sein Buch “ Wie eineinziger Tag“ bleibt für mich für alle Zeiten meine Lieblings- Liebesgeschichte. Ich denke viel brauche ich zu diesem Buch auch gar nicht erzählen, denn zumindest jede Frau kennt dieses Buch, spätestens nach der Verfilmung und der Starbesetzung von Ryan Gosling. Eine so unglaublich schöne und rührende Liebesgeschichte von zwei sich liebenden, mit allen Höhen und Tiefen und einem zusammen sterben – einfach wunderbar. Nicholas Sparks weiß wie man Frauenherzen zum weinen bringt und hat ein Gefühl für schöne Geschichten.

Die Bücher meiner Kindheit/ Jugend

Harry Potter!!! Welches Kind hat diese Bücher nicht gelesen? Ich kenne so ziemlich niemanden, der diese Bücher nicht gelesen hat. J.K. Rowling hat damit eine Weltgeschichte erschaffen und ein unglaubliches literarisches Meisterwerk. Es gibt kaum vergleichbare Geschichten die so viel Umfang erreichen wie Harry Potter. Eine so zauberhafte Fantasiewelt zu erschaffen ist schier großartig. Ich habe sie sowohl in Deutsch als auch in Englisch gelesen und liebe jedes einzelne der sieben Bände, sowie auch alle Zusatzgeschichten. Den Buchband auf dem Foto habe ich in London entdeckt und habe trotz Übergepäck ( es waren nicht die einzigen Bücher auf dieser Reise 😉 ) nicht Wiederstehen können, diesen tollen Schuber zu erwerben. Harry Potter meine Bücher aus Kindheit und Jugend.

Mein Lieblingsgenre

Hmm… bei Genre wird es tatsächlich echt schwierig. Ich lese mich eigentlich durch fast alles. Ich liebe wie oben schon erwähnt Liebesgeschichten, aber auch Fantasie. Ich vergöttere die surreale Welt von Murakami, aber ich mag es auch ganz klassisch und historisch. Sogar Krimi und Thriller finden ihren Weg in mein Bücherregal. Von daher kann ich mich nicht richtig festlegen. Mit Fantasie hat es im Grunde angefangen, da ich in meiner Jugend viele Fantasieromane gelesen habe. Harry Potter war so ziemlich der Anfang von allem, danach folgte Twilight und die Tribute von Panem. Umso Älter ich wurde, umso reifer wurden auch die Geschichten und gerade klassische Literatur wie Thomas Mann und FranzKafka haben mich dann begleitet. Heute ist es die Mischung aus Allem.

Meine große Liebe

New York ist meine große Liebe! Ich habe mich in diese Stadt vor vielen Jahren verguckt und habe als Kind schon davon geträumt in diese Stadt zu reisen. Mit Anfang zwanzig habe ich mir diesen Traum erfüllt und nun komme ich nicht mehr von ihr los. So kam es wie es kommen musste und ich habe auch so einige Bücher über mein geliebtes New York gelesen. Eines der Besten, wie ich finde, ist New York von Edward Rutherfurd. In dem Buch geht es um die Entstehung dieser wunderbaren Stadt von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Erzählt ist dies Anhand von Geschichten einzelner Personen, sowohl Holländer, Italiener als auch Deutsche Familien die ihren Anfang in New York gefunden habe. Und auf Grund dieser vielen Familiengeschichten entsteht die Geschichte über die Entstehung New York’s. Ein großartiges Buch.

Mein Lieblingsbuch

Über den ersten und zweiten Weltkrieg gibt es zahlreiche Bücher und Erzählungen, viele gute Bücher, aber meiste auch ziemlich grausame Geschichten. Die meisten Bücher dazu habe ich in meiner Schulzeit gelesen, weit nach meiner Schulzeit habe ich aber „Die Bücherdiebin“ entdeckt. Dieses Buch war das erste Buch, welches ich gerne aus dieser Zeit gelesen habe. Die Geschichte des kleinen Mädchens, welche Bücher so sehr liebt, sodass sie sie stehlen muss ist einfach bezaubernd. Erzählt wird das Buch aus Sicht des Todes persönlich, was das Ganze schön schaurig macht, aber die Message dieses Buches hat mich bewegt. In jeder noch so schlimmen Situation, was in dem Buch den Krieg darstellte, gibt es immer irgendetwas, mag es auch noch so klein sein, was dich glücklich machen kann. Liesel war glücklich, wenn sie lesen durfte. Die Bücherdiebin ist eine absolute Leseempfehlung für jeden Menschen der gerne liest.

Zum Schluss

Das war ein kleiner Einblick in meine Geschichte zum Welttag des Buches, wie bereits erwähnt  habe ich unzählige Bücher und könnte Euch noch so einige Geschichten erzählen, aber ich hoffe ich konnte das Beste für Euch heraus suchen. Was habt ihr am Welttag des Buches gemacht? Welche besondere Empfehlung habt ihr für mich? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. Bis bald Sarah