Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore

Haruki Murakami – literarischer Held unserer Zeit und mit “ Die Ermordung desCommendatore“ hat er ein weiteres Meisterwerk erschaffen. Heute ist es endlich soweit ich vollende meine Rezension zu “ Die Ermordung des Commendatore„. Ich habe extra bis nach dem zweiten Teil gewartet, denn ich finde eine halbe Geschichte zu rezensieren würde wenig Sinn ergeben. Haruki Murakami ist mein absoluter Lieblingsautor, nicht das ich es noch nie erwähnt hätte 😉 , und sein neustes Werk hat mich eindeutig wieder überzeugen können.

Eine Idee erscheint

Der erste Teil von „Die Ermordung des Commendatore“ beginnt bereits mit einem enorm wichtigen Teil, nämlich dem Prolog. Ich muss zugeben, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen hatte, konnte ich noch nicht erahnen wie wichtig dieser Teil ist und das er sich am Ende noch einmal einfügen würde. Ich habe tatsächlich das ganze erste Buch bereits erwartet, den gesichtslosen Mann wieder zu sehen. Aber gut, fangen wir am Anfang an. Wir haben es hier mit einem namenlosen Erzähler zu tun, welcher Maler ist und sich gerade erst von seiner Frau getrennt hat. Im ersten Teil der Geschichte reist er allein durch Japan und begegnet dem „Mann mit dem weißen Subaru Forester„. Was dies bedeutet müsst ihr allerdings selbst heraus finden, aber er ist einer der Schlüsselfiguren in „Die Ermordung des Commendatore„. Nach seiner Reise quer durch Japan bekommt er die Möglichkeit in einem abgelegenen Ort namens Odawara in das verlassene Haus des Künstlers Tomohiko Amada zu ziehen. Da der Erzähler selbst auch Künstler ist, viel ihm die Wahl seiner neuen Behausung natürlich nicht schwer. Doch das Haus des Künstlers Tomohiko Amada birgt so einige komische Dinge. Angefangen von einem Gemälde des Künstlers mit dem Namen “ Die Ermordung des Commendatore„. Nachdem unser junger Künstler dieses für ihn wahrhaftige Meisterwerk auf dem Dachboden entdeckt hat….beginnt die Idee zu erscheinen….. Und fast zeitgleich bekommt er einen Auftrag für ein Porträt von seinem Nachbarn Herrn Menshiki und auch dieser hat etwas sehr merkwürdiges und geheimnisvolles an sich…..und was hat es mit Marie auf sich, der vermeintliche Tochter des Herrn Menschiki?! Und was ist mit der Idee des Commendatore? Wieso erschien ihm dieser kleine Mann immer wieder…? Es bleibt geheimnisvoll bis zum Schluss….

Klappentext „Eine Idee erscheint“

Nach der Trennung von seiner Frau gibt ein erfolgreicher Maler seine Arbeit auf – bis ein reicher Mann ihn bittet, ein Gemälde von ihm anzufertigen. Doch der Künstler kann das Gesicht des Unbekannten nicht erfassen. 

Eine Metapher wandelt sich

Im zweiten Teil des großen Künstlerepos “ Die Ermordung des Commendatore“ erwartet man zunächst eine Aufklärung all der merkwürdigen Geschehnisse aus dem erste Teil, aber ich kann Euch sagen, ich habe bis heute noch Fragen offen. Wobei ich gerade wo ich diesen Text schreibe, dem ein oder anderen Geheimnis, so glaube ich, auf die Schliche gekommen bin. Nun denn, unser Maler muss sich nun an das Porträt der 13-jährigen Marie heran trauen, diese könnte eventuell die Tochter des geheimnisvollen Herrn Menshiki sein. Marie ist dem Künstler in unserem Buch aber doch auch sehr ähnlich, was ich persönlich sehr erschreckend fand, was aber mit der verstorbenen Schwester des Malers zu tun haben könnte. Der wohl wichtigste Punkt allerdings ist, dass aus einer Idee eine Metapher wird und das unser Künstler diese Metapher wohl auch genauer ergründen soll. Um genau zu sein, muss er „Die Ermordung des Commendatore“ erneut herauf beschwören und aus dieser Idee eine Metapher werden lassen. Unser Protagonist wird erneut auf eine Reise geschickt, eine Reise unabhängig von Zeit und Raum. Er nimmt sie auf sich, denn er muss die verschwundene Marie wieder finden….Und wieder begegnet ihm der gesichtslose Mann, der ihn um ein Porträt bittet…doch wie soll er einen gesichtlosen Mann porträtieren?!

Klappentext “ Eine Metapher wandelt sich“

Während der Arbeit an dem Porträt der jungen Marie wird ein Maler immer wieder an seine tote Schwester erinnert. Für ihn ähneln sich die beiden Mädchen sehr. Als Marie verschwindet, ist er zu allem bereit, um sie zu retten.

Meine Zusammenfassung

Ich muss zum Schluss sagen, dass ich glaube, das ich mit meiner Rezension in keinster Weise dem Werk von Haruki Murakami gerecht werden kann. Diese beiden Bücher sind so umfangreich und so verstrickt, dass ich gar nicht alles begreifen kann. Und genau das ist es, was mich an Haruki Murakami so begeistert! Seine Geschichten sind teilweise so surreal und so verworren, dass man Ende jeden Buches immer wieder vor Rätseln steht. Nichts passiert nach einem genauen Plan, ich glaube sogar das der Autor selbst manchmal noch gar nicht weiß, wie sein Buch enden wird. Wie sonst käme er auf solch skurrile Ideen?! „Die Ermordung des Commendatore“ ist ein großartiges Werk und Haruki Murakami bleibt für mich einer der großartigsten Autoren unserer Zeit. Ein großes Lob auch an den Dumont Buchverlag für die Gestaltung des Covers. Sowohl das Buch an sich, als auch der Umschlag sind so wunderschön designed! Wirklich richtig gelungen!

Ich hoffe ich konnte Euch zu diesen Büchern und vor allem zu diesem Autor inspirieren. Habt ihr diese Bücher bereits gelesen? Oder anderen von Haruki Murakami? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. Bis bald Sarah 🙂

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