Drei einhalb Stunden von Robert Krause

Drei ein halb Stunden – Wie entscheidest du dich?

Der Roman, welcher auch auf ARD verfilmt wurde hat es echt in sich. „Drei ein halb Stunden“ von Robert Krause berichtet von dem Tag, als heraus kam, dass eine Mauer zwischen Ost und West gebaut werden sollte. Eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen sitzt in einem Zug in Richtung Berlin und hat genau drei ein halb Stunden Zeit, um über ihr weiteres Leben zu entscheiden. Aussteigen und die Freiheit genießen, oder drin bleiben und hinter einer Mauer leben.

„Alle, die jetzt gingen, verloren ihr Zuhause. Alle, die weiterfuhren, ihre Freiheit.“

Die Zugfahrt

Verschiedene Protagonisten treten in diesem Buch hervor. Jeder von Ihnen hat eine ganz eigene Motivation und alle stehen vor dieser schwierigen Entscheidung. Ich persönlich wüsste nicht wie ich entschieden hätte. Es gibt dort die Familie, die nicht getrennt werden möchte, wo aber die Eheleute sich gar nicht einig werden. Dann gibt es eine Band aus dem Osten, wo auch nicht alle das Gleiche möchten. Manche haben Familie im Westen und noch weitere im Osten. Manche wollen nur ihre Freiheit behalten und andere Sorgen sich, denn der Westen galt als der kapitalistische Teil Deutschlands. Mitten drin findet sich noch ein Kriminalpolizist der auf der Spur von einem Mörder ist. Und auch in Berlin gibt es Protagonisten die keine unerhebliche Rolle für den Verlauf der Geschichte sind. Außerdem gibt es noch die Lokführerin Edith. Eine beeindruckende Geschichte in diesem Buch, wie ich finde, denn das eine Frau zur damaligen Zeit eine Lokführerin sein durfte finde ich großartig.

Protagonisten die ans Herz gehen

Ich bin am meisten bei der Protagonistin Marlis hängen geblieben. Die junge Mutter von zwei Kindern ist im Zwiespalt mit ihrem Mann. Er möchte lieber im Westen bleiben, weil er dort einen Job in München angeboten bekommen hat. Sie möchte lieber in den Osten zurück, weil dort ihr Vater lebt und sie eine gute Stellung beim Staat innehat. Beide haben ihre Geheimnisse und die Familie droht zu zerbrechen. Marlis versteht sich am besten mit ihrem Sohn und Gerd versteht sich besser mit seiner Tochter. Aber sollten die vier tatsächlich getrennte Wege gehen?! Ich finde diesen Teil des Buches wirklich mitreißend, denn ich kann die Zwiespalt wirklich verstehen.

Außerdem mochte ich, wie oben schon beschrieben, den Verlauf von Edith’s Geschichte in diesem Buch. Die Lokführerin soll von dem Journalisten Kurt begleitet werden. Er soll die erste Frau, die eine Lokführerin ist begleiten und interviewen. Kurt findet Edith aber ganz besonders toll und ist beeindruckt von ihr. Eigentlich fährt sie die Lok „Sachsenstolz“ immer wieder von Ost nach West und hatte bisher nie ein Problem mit dieser imaginären Grenze. Aber nun, wo die Grenze eine echte Mauer sein wird, muss auch sie sich entscheiden. Die Gefühle zwischen Kurt und Edith sind nicht zu verbergen, aber Kurt kommt aus dem Westen. Lokführerinnen gab es im Westen allerdings nicht, denn dort mussten die Frauen an den Herd und den Haushalt schmeißen, der Ostern war dem schon um einiges voraus. Wie wird Edith sich also entscheiden: Für die Liebe oder die Karriere?

Meine eigene Meinung

Ich mochte das Buch sehr. Robert Krause hat einen leichten Schreibstil und versteht es, viele verschiedene Charaktere zu beschreiben. Jeder Protagonist in diesem Buch ist etwas Besonderes und die Ereignisse sind perfekt aufeinander abgestimmt. Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch aus dem Rowohlt Verlag bekommen habe. Den Film auf ARD kenne ich noch nicht, daher werde ich mir diesen auf jeden Fall anschauen müssen. „Drei ein halb Stunden“ ist, wenn ich mit Sternen bewerten würde, eine drei von fünf. Super Lektüre für unterwegs und tolle Charaktere, aber ich habe durchaus schon mitreißendere Bücher aus dieser Zeit gelesen.

Rezensionsexemplar/ Rowohlt Verlag/ 346 Seiten/ Auflage 2021/ 12€

Running Wild – Melanie Lane

Liebe, Chaos und Alpaka….

Running Wild war das erste Buch, was ich von der Jungautorin Melanie Lane gelesen habe. Ich durfte bei ihrer Bloggertour dabei sein und habe schon im Vorfeld viel über das Buch und die Protagonisten erfahren dürfen. Melanie Lane ist als Autorin einfach super sympathisch und die Bloggertour war einfach super süß durchdacht. So bekam ich von Anfang an Lust auf die Geschichte rund um Chess, Matt und einer Menge Tiere.

Der Roadtrip

Peter war verschwunden und seine Schwester Chess und sein bester Freund Matt kamen um vor Sorge. Wo mag der junge Anwalt wohl stecken und warum verschwindet er kurz vor seiner Verlobung?! Chess weiß leider gar nichts und auch ihre reichen Eltern tappen im Dunkeln. Chess und Peter kommen aus dem klassischen versnoppten nordamerikanischen Haushalt. Ihre Eltern regeln alles mit Geld und ihr Ansehen ist ihnen wichtiger, als die eigenen Kinder. Chess hatte sich schon früh abgenarbelt und geht ihren eigenen Weg. Matt ist Peters bester Freund und Kanzleikollege. Chess und Matt verbindet schon seit Jahren ein Geheimnis und die Suche nach Peter bringt neue Erkenntnisse ans Licht.

Da Peter’s Eltern nur einen Privatdetektiv auf die Suche schicken, entscheidet Chess spontan Peter selbst zu suchen. Einziges Problem, sie fährt einen alten Bulli und hat im Schlepptau einen Hund und ein Alpaka. Denn Chess ist Tierschützerin und nimmt gerne misshandelte oder einsame Tiere bei sich auf. Sie hat einen Hund, Hühner und zwei Alpakas. Ein Roadtrip mit Abenteuern beginnt und vor allem wird es erst so richtig spannend, als Matt sich auch noch dazu entschließt mit zu kommen.

Chess & Matt

Die beiden sind Grund verschieden. Sie ist tätowiert, laut und begeistert von Tieren und dem Landleben. Matt hingegen ist schnicker Anwalt aus der Großstadt mit Rollex am Arm. Eigentlich passt das gar nicht, aber es knistert dennoch ganz ordentlich. Beide kennen sich nun schon seit vielen Jahren und die gemeinsame Suche nach Peter verbindet das „Paar“ immer mehr. Das Einzige was Chess nicht so genau weiß, ist ob Matt etwas von Peter’s Verschwinden weiß. Irgendwie hat sie ein komisches Gefühl und die Reise beginnt mit Ungewissheit.

Meine eigene Meinung

Ich mochte diesen Roman sehr gerne, aber allen voran auch, weil ich Melanie Lane sehr gerne mag. Ihre Geschichte ist keine neue Erfindung in dem Sinne, aber dennoch super süß. Wer Schnulzen mag, der wird dieses Buch lieben. Und vor allem wer Alpaka’s mag, der wird dieses Buch auch lieben. Für mich war die Story ein wenig zu seicht, aber dafür mochte ich die Protagonisten unheimlich gerne, vor allem Chess. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich von niemandem etwas sagen lässt und ihr Ding durchzieht – das mochte ich sehr.

Vielen Dank an Melanie Lane, dass ich Running Wild lesen durfte, es war mir ein Vergnügen. Ich kann es jedem, der Liebesgeschichten mag, sehr ans Herz legen.

Rezensionsexemplar/ Ebook/ Aufbau Verlag

Das weibliche Prinzip von Meg Wolitzer

(Werbung, da Rezensionsexemplar) Ich habe endlich dieses wunderbare Buch von Meg Wolitzer beendet! Das weibliche Prinzip ist ein Buch, welches ich nicht in einem durchlesen konnte, sondern ich musste es mehrfach starten und an der ein oder anderen Stelle länger überlegen. Ich persönlich liebe es, wenn ich über ein Buch einen Moment länger festhalten kann und die Gedanken sich erst im Nachhinein zu sammeln beginnen. Der Titel, das weibliche Prinzip, hat mich sofort angesprochen, da ich mich seit längerem mit dem Frauenbild in unserem System befasse und mich jegliche Bücher zu diesem Thema faszinieren. Bücher über starke Frauen und interessante weibliche Persönlichkeiten haben mich schon immer interessiert. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich dieses Werk aus dem Hause Dumont Buchverlag lesen durfte.

Das weibliche Prinzip

Zu Beginn des Buches denkt man: „oh nein, bitte keine seichte Highschool Story..!“ Aber keine Angst, genau diese ist es zum Glück nicht. Die Hauptfigur in diesem Buch ist Greer Kadetsky, eine junge Studentin, welche ihren Weg noch nicht so ganz gefunden hat. Sie ist eher still und unscheinbar und versucht sich selbst noch zu definieren. Ich konnte mich sehr gut in Greer hinein versetzen, denn ich denke es geht vielen jungen Frauen unserer Gesellschaft ähnlich. Gerade wenn man als Frau noch jung und unerfahren ist, ist es schwer sich seinen Weg durch eine von Männern dominierte Welt zu schaffen. Ich mag nun wie eine Aktivistin klingen, dass ist aber nicht meine Intension, aber das Leben einer jungen Frau unterscheidet sich nunmal von dem eines jungen Mannes. Dieses Buch gibt eben dieses genausten wieder, das Gefühlschaos einer jungen Studentin auf ihrem Weg hin zum großen Erfolg. Das Buch „Das weibliche Prinzip“ hat ganz klar eine Message und die Geschichte dahinter scheint banal zu sein, doch wenn man sich tiefere Gedanken zu den Ereignissen in diesem Buch macht, dann stellt man fest, wie tiefgründig dieses Werk doch ist. Meg Wolitzer schafft ein kleines Stück weibliche Literatur, unverzichtbar in jedem Bücherregal.

Faith Frank

Eine der Schlüsselfiguren in diesem Buch ist für mich Faith Frank. Eine in die Jahre gekommene Aktivistin, welche gerade für unsere junge Studentin Greer eine entscheidende Rolle spielt. Faith Frank ist die typische A-Frau, eine sogenannte Alfa Frau, wie man es eigentlich nur in der Männerwelt kennt. Am Anfang habe ich sie bewundert und empfand ihren Charakter als wertvoll für Greer, doch umso tiefer ich in dieses Buch eingestiegen bin, umso schlechter wurde meine Wahrnehmung zu Faith Frank. Sie hat die Eigenschaft, dass sie gerade junge Frauen beeindruckt, jede möchte so sein wie sie. Sie hat viel erreicht im Leben und bekommt augenscheinlich alles was sie sich erträumt. Sie setzt sich ein für jegliche Frauen in unserer Gesellschaft und treibt zahlreiche soziale Projekte voran. Doch ich bin der Meinung, dass Faith Frank eine Maske trägt. Ich finde es gut, dass zum Ende des Buches eine Abnabelung zwischen Greer und Faith stattfindet. Es ist in meinen Augen wie im wahren Leben auch, wir klammern uns an Menschen, wo wir denken, dass diese unseren Weg vorschreiben. Eine sichere Route sozusagen, denn diese Vorbilder sind ja schließlich den Gleichen Weg gegangen. Doch meistens stellt sich im Nachhinein raus, dass wir unseren eigenen Pfad finden müssen und das doch am Ende jeder Mensch anders ist. Gerade als Frau denkt man, man müsse sich einer Gesellschaft anpassen und nutzt Vorbilder zur Orientierung, doch ich finde diese Zeiten sind vorbei. Es ist manchmal besser, seinem eigenen Gefühl zu vertrauen, denn so liest man es auch in diesem Buch. Erst als Greer anfängt an sich selbst zu glauben, wächst sie über sich hinaus.

Der Klappentext

Die junge Studentin Greer Kadetsky- intelligent, talentiert, aber hoffnungslos schüchtern- wäre gerne anders: mutig, schlagfertig, selbstbewusst. Als sie auf die Frauenrechtlerin Faith Frank trifft, ahnt sie nicht, dass diese Begegnung den Eintritt in eine neue Welt markiert und zugleich ihr Leben, ihre Beziehung und Überzeugungen auf eine harte Probe stellen wird. 

Mitreißend erzählt Bestsellerautorin Meg Wolitzer von Macht und Emanzipation, von Idealen und Enttäuschungen, von Generationskonflikten und vom Mut, neue Wege zu gehen. 

Zum Schluss

Ich bin begeistert von diesem Buch! Jeder Charakter ist unglaublich gut heraus gearbeitet worden und die Situation in unserer heutigen Gesellschaft ist herausragend beschrieben. Meg Wolitzer trifft den Nerv der Zeit und motiviert an den Idealen der Frauen festzuhalten. „Das weibliche Prinzip„sollte wirklich in keinem weiblichen Bücherregal fehlen.

Finde deinen Style!

( Werbung )Finde deinen Style! von Miyabi Kawai und Manuel Cortez – nicht nur ein Sachbuch, sondern ein Wegbegleiter. Ich habe für Euch dieses wunderbare Buch gelesen und möchte Euch heute ein wenig darüber berichten. Um es vorweg zu nehmen, ich bin ein Riesen Fan von Miyabi Kawai und Manuel Cortez und es war mir daher eine Freude, dieses Exemplar aus dem Rowohlt Verlag lesen zu dürfen. Die beiden dürften den Meisten aus der Vox Serie „Schrankalarm“ bekannt sein, denn auch da haben die beiden ihre Modetipps an uns weiter gegeben. Miya und Manu sind wirklich inspirierend für mich und vor allem deswegen, weil sie absolut authentisch sind! Wenn es um Mode geht, bedienen wir uns oft irgendwelchen Vorbildern und glauben wir könnten jedem Trend hinterher laufen, die meisten von uns zumindest, doch Miya und Manu schaffen eine noch einmal andere Sicht auf die Dinge. Es geht bei den beiden auch um die Mode als Solches, als eine Kunst, aber auch darum, sich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Und genau diese Message ist es, welche mich zu mehr Mode motiviert und ich denke so geht es vielen Frauen in Deutschland, nachdem sie dieses Buch gelesen haben.

Der Klappentext

Schönheit ist keine Frage der Kleidergröße! Wie finde ich meinen eigenen Style? Zunächst einmal: Lerne, dich zu lieben! Beauty comes in all shapes and sizes. Höchste Zeit also, nicht nur deinen Kleiderschrank, sondern auch mit deinen Selbstzweifeln aufzuräumen. Miyabi Kawai und Manuel Cortez zeigen dir, wie du dich in deiner Kleidung wohlfühlst und einen Style entwickelst, der dir Selbstbewusstsein gibt. Dieser Stylingratgeber feiert die Frauen in all ihrer Vielfalt und sagt: Kleidung ist nicht zum Kaschieren da, Mode macht Spaß – und mit deinem eigenen Style strahlst du auch! 

Das Geheimnis des eigenen Styles

Ich muss gestehen, dass Buch nur zu lesen alleine wird nicht reichen. Sorry ihr Lieben, aber ihr werdet es wie eine persönliche Bibel nutzen müssen. Finde deinen Style! ist nicht nur ein Ratgeber, sondern ein Begleiter wie ich oben bereits geschrieben habe. Miya und Manu bringen uns in diesem Buch Schritt für Schritt näher, wie wir unseren Style finden können. Ein wirklich wichtiger Teil dabei ist es, sein eigenes Stylebook zu erschaffen. Jeder der die Serie „Schrankalarm“ gesehen hat, weiß genau wovon ich hier spreche. Das Sytlebook welches aus diesem Buch resultiert wird uns unser ganzes Leben lang begleitet und wird immer wieder neu wachsen und sich selbst neu erfinden. Neben den vielen Tricks und Ratschlägen, wollen die beiden uns zu uns selbst führen. Im Prinzip sollen wir durch dieses Buch unseren eigenen Weg finden. Miya und Manu können hier an der Stelle nur unterstützen und uns den richtigen Weg weisen, aber gehen müssen wir diesen Weg alleine. Ich habe mein Stylebook bereits begonnen und arbeite es gerade aus, vielleicht werde ich es Euch hier irgendwann auch einmal präsentieren können. Und das ist es auch schon, dass Geheimnis des eigenen Styles – findet es selbst heraus!

Zum Inhalt 

Das Buch ist in diverse Kapitel unterteilt, sodass man sich auch quer durch lesen könnte. Rein von der Sinnhaftigkeit beginnt man mit dem Ausmisten des Schrankes – Kapitel 1. In welcher Reihenfolge man danach vorgeht ist eigentlich nicht so wichtig. Generell hält jedes einzelne Kapitel jede Menge praktische Hinweise bereit und man kann sich so peu a peu sein eigenes Stylebook kreieren. Ich habe das Kapitel zum Thema Bodytypes geliebt! Ich war mir eigentlich sicher zu wissen, welchen Bodytype ich habe, aber ich wurde doch noch einmal überrascht. Gerade hier in diesem Kapitel lernt man viel über sich selbst und was einem am besten stehen könnte. Nehmt Euch die Zeit und arbeitet richtig mit diesem Buch, denn nur so, kann es Euch weiter helfen. Einer meiner Lieblingsstellen in diesem Buch ist übrigens die Geschichte von der Chanel Tasche 2.55 – ich liebe Taschen und diese kleine Randgeschichte zu ihrer Entstehung war einfach wunderbar.

Neben vielen Tipps und Tricks gibt es aber auch immer wieder nette Geschichten aus der Modewelt und richtig viele, schöne Zitate von Menschen aus der Mode. Man merkt in diesem Buch, dass man sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht und das alles mit Liebe zusammen geschrieben wurde.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch:

„Du bist nicht die Summe deiner vermeintlichen Makel, du bist ein Gesamtkunstwerk. Wie alle Frauen, schön in ihrer Vielfalt und mit all ihren Unterschieden.“ 

Mein Schlusswort

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, gehe ich gar nicht so sehr auf inhaltliche Details ein, dass kann ich auch gar nicht. Denn ein jeder von Euch sollte es selbst nutzen und für sich die wertvollsten Inhalte finden. Jeder der sich von Miyabi Kawai und Manuel Cortez inspirieren lassen möchte, sollte dieses Buch lesen. Finde deinen Style! ist ehrlich und authentisch und mit so viel Herzblut geschrieben – einfach großartig. Ich kann gar nicht anders, als dafür zu schwärmen. Wer es außer mir noch gelesen hat, darf mir gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich auf einen Austausch 🙂 Bis dahin Xoxo Sarah

Das Ziel bist Du von Berend Heins

Das Ziel bist Du! Diesen Titel fand ich auf anhieb sehr aussagekräftig und konnte nicht umhin, mich für dieses Rezensionsexemplar zu bewerben. Berend Heins hatte eigens dafür einen Social Media Aufruf gestartet, um sein Buch zu vermarkten. Ich war zunächst skeptisch trotz des Titels, da der Auto selbst noch sehr jung ist und ich generell vorsichtig bin bei der Wahl eines Sachbuches. Das Ziel bist Du von Berend Heins ist meiner Meinung nach ein Motivationsbuch und gleichzeitig auch Lernbuch, um ein wenig zu sich selbst zu finden. In Gänze geht es darum, seine eigene Bestimmung zu finden, frei nach seinem Leitsatz: Mit Bestimmung zu einem glücklichen Leben.

Der Klappentext

Du hast den Wunsch genau herauszufinden, was du mit deinem Leben anfangen willst? Du möchtest genau wissen, was dich glücklich macht und dir langfristig ein Gefühl von Erfüllung gibt? Du möchtest deinen eigenen Weg gehen, weißt bloß nicht, was dein eigener Weg ist? Vielleicht möchtest du dich selbst auch einfach nur besser kennen lernen, deine Gedanken stärken und dein Leben verbessern….

Der Inhalt

Das Buch ist aufgeteilt in Leseeinheiten und in Aufgaben, man kann dieses Buch wirklich sehr gut aktiv nutzen und sich seine Notizen machen und gleichzeitig Persönlichkeitstest durch führen. Das hat mir am Inhalt auch am Besten gefallen, dass man wirklich damit arbeiten kann. Man merkt an der ein oder anderen Stelle, dass es sich um einen sehr jungen Autor handelt, denn die ein oder andere Meinung ist doch noch sehr jugendlich. Was aber nicht schlimm ist und definitiv keine Kritik am Autor ist, ich denke nur einfach, dass sich seine Meinung in ein paar Jahren noch einmal ändern wird. Vom Inhalt beschäftigt sich das Buch zum einen mit Leidenschaft und zum anderen mit Berufung, beides in der Kombination finde ich sehr spannend. Ich denke, gerade junge Menschen können aus diesem Sachbuch einiges mit nehmen. Man lernt sich ein wenig selbst kennen und kann dadurch an Selbsterkenntnis gewinnen.

Meine Lieblingszitate aus dem Buch

„Tu dem Universum einen Gefallen und verstecke deinen Zauber nicht!“

“ Erleuchtung ist, wenn die Welle erkennt, dass sie der Ozean ist.“

Mein Schlusswort

Berend Heins schafft mit seinem Buch “ Das Ziel bist Du“ einen kleinen Einstieg in die Welt des Sachbuches. Ich stelle mir vor, dass man dieses Exemplar noch weiter ausbauen könnte und auch perspektivisch in der Gestaltung einiges verändern könnte. Dafür, und ich muss es leider noch einmal sagen, dass der Autor noch sehr jung ist, ist das Buch sehr gelungen. Ich würde gerne etwas von ihm lesen, wenn er noch ein paar Erfahrungen sammeln konnte und diese dann in einem neuen Buch vereinigen würde. Somit für mich ein kleines, nettes Sachbuch mit aktivem Inhalt, aber nicht zwingend der Ratgeber schlechthin, um wirklich zu sich selbst zu finden. Ein Lob am Ende: Ich liebe das Buch Cover! Weiter so, Berend Heins und ich hoffe man liest noch mehr in Zukunft, vielen Dank an der Stelle für das Exemplar und den netten Brief.

Die Vulkaneifel

In Deutschland kann man keine neuen Orte entdecken? Falsch! Ich war letzte Woche mit Freunden in der Vulkaneifel und habe dort einen spontanen Roadtrip unternommen. Ich war zuvor noch nie bewusst in der Eifel und habe aber schon viele tolle Berichte dazu gehört und da es nicht weit weg ist von Köln, konnte man daraus einen tollen Tagestrip machen. Also wurde noch eben schnell das Auto voll getankt, ein paar Getränke mit genommen und schon konnte die Reise in die Vulkaneifel beginnen.

Gestartet sind wir in Daun in Rheinland Pfalz. Daun gehört zum Landkreis der Vulkaneifel und ist eine beschauliche Gegend mit knapp 8000 Einwohnern. Das besondere an dieser Gegend sind die Vulkankrater in denen sich Seen befinden. So ein See oder besser gesagt so ein Maar wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und haben uns zum Schalkenmehrener Maar begeben. Ein super idyllischer Ort, wo man sehr gut abschalten kann und einfach mal die Natur genießen kann. Wir haben uns dort ein kleines Tretboot gemietet und sind eine Stunde lang auf dem Maar gemütlich Boot gefahren. Man kann dort sogar schwimmen gehen und bekommt einen kleinen Snack. Im Anschluss an unsere entspannte Bootstour haben wir uns auf die Maarerlebnis Route begeben und sind auch die anderen beiden Maare abgefahren. Dabei sind natürlich tolle Bilder entstanden. Es ist auf jeden Fall eine Reise wert, denn wer war schon mal Boot fahren in einem aktiven Vulkan?! Ich bisher nicht und über den Vulkan an sich habe ich mir auch einfach keine Gedanken gemacht.

Nach dem Besuch in Daun ging es weiter Richtung Bitburg. Jeder kennt Bitburger Pils und wir haben uns gedacht, vielleicht können wir spontan ein Gläschen trinken und uns das Städtchen anschauen. Leider waren wir von Bitburg gar nicht begeistert. Eine sehr kleine und verschlafene "Stadt", wo wohl auch Samstags nicht wirklich was los ist. Dennoch hatten wir Hunger und wollten uns ein tolles Brauhaus suchen um dort lecker Essen zu gehen. Auch dies war leider nicht drin, denn im "Zum Simonbräu" direkt neben der Bitburger Brauerei wurden wir unsanft vom Kellner wieder "raus geschmissen". Der gute Mann war sichtlich überfordert mit seinen 5 belegten Tischen und hat uns unsanft gesagt, dass wir ja mindestens eine halbe Stunde auf einen Tisch warten müssten. Das Guten Tag und Entschuldigung hat leider an dieser Stelle gefehlt. Sehr schade, denn optisch war das ein tolles Brauhaus, welches wir gerne besucht hätten. Nun denn, unser Bier haben wir in einer kleinen Kneipe in der Stadt noch bekommen und gegessen wurde dann beim Systemgastronomen des Vertrauens.

Weiter ging es in Richtung Mendig. Denn nach unserer negativen Erfahrung in Bitburg, wollten wir uns doch wenigstens die bekannteste Brauerei in der Vulkaneifel anschauen und testen, ob man da denn besser bedient wird. Also haben wir uns auf den Weg zur Vulkan Brauerei begeben und wurden positiv überrascht. Der kleine Ort Mendig war im Vergleich sehr lebhaft und man fühlte sich direkt wie im Urlaub. Zum Glück haben wir es gerade noch geschafft eine Führung durch den Basaltfelsenkeller zu ergattern. Denn der Basaltfelsenkeller der Vulkan Brauerei ist der tiefste Lager- und Gärkeller der Welt. Die Führung war wirklich sehr cool und der Herr der diese Führung geleitet hat, war auch super freundlich und hatte tolle Geschichten auf Lager. Definitiv ein Besuch Wert und interessant zu sehen, wie früher Bier gelagert und gekühlt wurde und was alles aus Lava entstehen kann.

Hier in der Vulkan Brauerei haben wir dann auch endlich unser Bier und etwas leckeres zu Essen bekommen und hier wurden wir super freundlich bedient. Die Atmosphäre auf der Terrasse der Vulkan Brauerei ist wirklich toll und auch hier haben wir uns wie im Urlaub gefühlt und konnten den Tag perfekt ausklinken lassen. Und das Bier, ist übrigens sehr lecker! Es gibt Helles, Dunkles, Craft Beer und weitere tolle Sorten. Muss man mal probiert haben.

Die Vulkaneifel ist wirklich eine wunderschöne Gegend, welche man mal besuchen sollte. Denn auch in Deutschland gibt es atemberaubend schöne Orte und Flecken zu entdecken. Unser Tagestrip jedenfalls war sehr gelungen.

#throwback Kalifornien 2

Kommen wir nun zum zweiten Teil meines #throwback nach Kalifornien. Der erste Teil war schon ein richtiges Highlight, aber wir haben gerade einmal die Hälfte dieses schönen Bundesstaates geschafft. Nach Santa Barbara gelangen wir nun an die Touristenstrände von Kalifornien. Touristenstrände deshalb, weil der nördliche Teil der Küste eher von einsamen Stränden umgeben ist und jetzt immer weiter in Richtung Süden die schönen Badestrände folgen.

Bevor wir in die Metropole Los Angeles kommen, haben wir da noch den wunderbaren Malibu Beach. Dieser ist unter anderem bekannt aus der Serie „ Two and a half man“, diesen Teil des Strandes und die dazugehörige Häuserfront kann man sich dort natürlich auch ansehen. Für alle Fans der Serie ein Muss. Aber auch der Strand an sich ist ein absoluter Traum! Feiner Sandstrand und die weiten des Pazifik. Ich persönlich bade viel lieber im Pazifik, als im Atlantik. Man hat das Gefühl von völliger Freiheit wenn man bedenkt wie weit der Pazifik reicht. Malibu gilt unter anderem als „Surf City“ der USA und jede Menge bekannte Stars leben dort oder haben einen Zweitwohnsitz dort, wen wundert es auch bei dieser tollen Kulisse.

Kommen wir nun zur beliebtesten Stadt in Kalifornien – Los Angeles. Die Stadt der Engel sagt man auch, oder einfach nur die Stadt der Stars würde ich sie nennen. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist sei Euch eines gesagt, Stau in Deutschland ist ein Witz gegen den Stau rund um Los Angeles. Wir standen leider schon einmal 8 Stunden im Stau auf einer 8-spurigen Autobahn, aber auch das ist in gewisser Hinsicht ein Erlebnis. Zum Glück hatte der Wagen eine gute Klimaanlage, denn gerade in der Hauptsaison kann es bis über 40 Grad warm werden. Zum Glück liegt der Großteil der Metropole aber am Meer gelegen und man kann sich somit immer schnell abkühlen und die Luft ist warm, aber nicht drückend.Ich war bereits drei Mal in Los Angeles und kann sagen, dass ich bereits einige Orte gesehen habe, dennoch ist die Stadt einfach so gigantisch, dass ich niemals alles gesehen habe.Die gewöhnlichen Anlaufstellen sind natürlich Hollywood und der Walk of Fame. Ich persönlich kann diesem Ganzen aber nichts abgewinnen. Das klingt hart, aber Los Angeles hat auf jeden Fall noch mehr zu bieten als die üblichen Touristen-Anlaufpunkte. Dennoch lasse ich diesen Teil natürlich nicht aus, das Wahrzeichen „ Hollywood“ habe ich natürlich auch abgelichtet und eine Bustour durch Beverly Hills ist natürlich auch Pflichtprogramm. Wobei ich sagen muss, dass man nicht all zu viel sieht von den tollen Villen, da sie sehr abgeschottet werden. Aber die Bustour lohnt sich trotzdem und man sieht immerhin am Ende auch den bekannten Rodeo Drive, auf dem Julia Roberts in Pretty Woman shoppen durfte. Den Walk of Fame kann man mal besuchen, aber im Prinzip ist es auch nur ein Bürgersteig mit Sternen und Namen…sorry für diese krasse Wertung, aber in meinen Augen kann der nicht mehr.

Was ich Euch aber empfehlen möchte bei einem Besuch des Walk of Fame, solltet ihr auf jeden Fall das Hard Rock Café aufsuchen, das ist sehr sehr cool eingerichtet und gehört für Fans der Fast Food Kette auf jedenfalls dazu.

Nun kommen wir aber zu ein paar Randbezirken von Los Angeles. Da haben wir den wunderbaren Santa Monica Beach, ein super schöner Strand an dem jede Menge Leben herrscht. Neben dem tollen Strand gibt es eine Strandpromenade die ihres Gleichen sucht. Hier tobt das Leben in vollen Zügen. Flohmarktähnliche Stände kann man hier finden, Fast Food Buden und naja….so ist es nunmal in Kalifornien, auch hier kann man ganz offiziell Gras kaufen. Der Flair dieser Promenade ist definitiv „Hippie total“.

Ein weiteres Highlight für mich ist die Region Orange County. Bekannt ist diese Region, wie kann es anders sein, durch die Serie „ O.C. California“. Ich persönliche liebe die Strände in dieser Region, denn sie sind nicht so überlaufen und einfach atemberaubend schön. Der bekannteste hier ist der Newport Beach unterhalb vom Ortsteil Costa Mesa. Auch hier empfehle ich es, sich an den Pier zu begeben und sich alles in Ruhe anzuschauen. Man kann hier definitiv verweilen und die Seele baumeln lassen. Mein erstes Hotel hatte ich damals auch in Costa Mesa, was für die Stadt Los Angeles sehr außerhalb liegt, was aber näher an diesen tollen Orten wie Newport Beach liegt. Und es war preiswerter als ein Hotel direkt in der City.

Kommen wir zum Schluss zu einer ganzen tollen Stadt kurz vor der mexikanischen Grenze- San Diego. Ich mag diese Stadt unheimlich gerne, denn sie hat einen richtig tollen mediterranen Flair. Eine Mischung aus mediterran und mexikanisch würde ich sagen – großartig! Eine Empfehlung ist es sich den Old Town anzusehen. Ein super schönes Viertel und der ältere Teil der Stadt, daher auch der Name. In diesem Teil der Stadt hatten wir auch unser Hotel und haben uns in dieser Gegend sehr Wohl gefühlt. 

Ein weiteres Highlight war der Besuch des USS Midway Museum, dort konnte man einen militärischen Flugzeugträger besichtigen. Für die Jungs super spannend, aber auch für mich einen Besuch Wert. Ansonsten bietet auch San Diego einfach unglaublich tolle Strände und viele schöne Promenaden.

Die meisten Reisen leider nach San Diego um sich das dort ansässige Sea World anzusehen, selbst am Flughafen der Stadt gibt es einen Riesen Shop rund um Sea World, ich allerdings habe eine absolute Abneigung gegen solche „Einrichtungen“. Tiere gehören für mich nicht in Gefangenschaft und schon gar nicht in diesem Ausmaße wie es bei den Walen in Sea World passiert. Aber das kann vor Ort jeder für sich entscheiden.

Nun, das war auch schon der zweite Teil meines #throwback Kalifornien. Ich werde diesen tollen Staat nächstes Jahr noch einmal besuchen und mir noch die letzten fehlenden Orte anschauen. Natürlich werde ich Euch hier auch wieder darüber berichten.

Xoxo Sarah

#throwback Kalifornien 1

Nun haben wir bereits Mitte Juli und die meisten von Euch hatten bereits Urlaub oder er steht Euch gerade bevor. Die Ferien fangen an und somit auch die schöne Urlaubszeit. Grund genug für mich, Euch noch einmal einen kleinen #throwback zu geben und Euch meine bisherigen Reisen zu zeigen und Euch noch ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben.


Wir starten diese Woche mit dem Sonnenstaat der USA mit Kalifornien. Ich war nun bereits mehrfach in Kalifornien und ich muss Euch sagen, ich liebe diesen Bundesstaat einfach. Nicht nur, weil dort immer die Sonne lacht, sondern auch weil die Menschen in Kalifornien einfach richtig schön locker und cool drauf sind. Außerdem gibt es in Kalifornien mit das Beste Essen, neben New York natürlich. Aber gerade in Kalifornien bekommt man jede Menge frisches Obst und Gemüse und nicht nur Fast Food. Außerdem kann man sich hier auch mexikanisch austoben, denn da der Bundesstaat unmittelbar an die mexikanische Grenze grenzt, kann man sehr gut mexikanisch Essen gehen in Kalifornien.

Nun starten wir ganz oben im Norden in San Francisco. Eine wunderbare Stadt um die Einreise in die USA zu starten, mal abgesehen von dem Flughafen. Ich sage Euch ich hasse diesen Flughafen regelrecht, denn er ist einfach zu groß und zu überfüllt. Wir standen bei unserer ersten Einreise fast 4 Stunden in der Schlage und das nach einem 12 Stunden Flug, ihr könnt Euch sicher vorstellen wie gut meine Laune war. Naja aber auch das geht vorbei und die Stadt entschädigt einen auch sofort wieder. San Francisco ist im Vergleich zum restlichen Kalifornien noch sehr mild und angenehm. Man muss hier für Abends auf jeden Fall mal einen Pullover einpacken, denn den wird man brauchen.


Natürlich führt einen der erste Weg in San Francisco immer an die Golden Gate Bridge, denn sie ist das Wahrzeichen der Stadt. Aber ihr müsst Glück haben, denn zu 95% ist die wunderschöne Brücke im Nebel versunken. Sie zeigt sich nur selten im Gesamten, aber wenn ist es einfach atemberaubend.

Mein Tipp an dieser Stelle, fahrt einmal über die Brücke auf die andere Seite und fahrt dann den Berg Marin Headlands hoch in dem Ort Sausalito , von dort oben habt ihr die Beste Sicht überhaupt und könnt sogar bei Nacht mit der richtigen Kamera und einem Stativ Knallerfotos machen.

Auch einen Besuch Wert in San Francisco ist Chinatown. Ich finde Chinatown in New York schon ziemlich cool, aber in San Francisco hat das nochmal ein besonderen Flair. Man fühlt sich wirklich wie in China und kann von Krimskrams zu Krimskrams Laden ziehen und jede Menge Geld für bunte, glitzernde Dekoartikel ausgeben, wenn man denn möchte. Und natürlich kann man hier sehr gut Essen gehen.


Weiter ging unsere Reise über den Highway One in Richtung Süden. Man kann fast komplett an der Küste entlang bis nach Los Angeles fahren und die ganzen wunderbaren Küstenorte besuchen. Gerade bei Touristen ist diese Strecke unglaublich beliebt, man sieht an allen möglichen Stellen Touristen mit einem Mustang als Leihwagen stehen und Fotos schießen. Die komplette Strecke bietet einige super Plätze um tolle Urlaubsbilder zu knipsen. Einen Teil der Strecke fährt man sogar durch einen National Park und kann auf seinem Weg, den ein oder anderen einsamen Strand entdecken. Diesen Weg möchte man am liebsten gar nicht mehr verlassen, denn man denkt man fährt durch das absolute Paradis auf Erden. Wenn man im Spätsommer vor Ort ist, sollte man beim Blick auf den Ozean ganz gut aufpassen, denn man kann einige Buckelwale beobachten. Die Riesen ziehen nämlich genau wie die Touristen von Norden in den Süden um dort zu überwintern. Wir hatten das Glück einige Wale zu sehen und zu beobachten wie eine ganze Schule von Walen ihren Weg zog – unglaublich kann ich nur sagen.


Unsere Lieblingsorte auf diesem Weg waren Monterey und Santa Cruz. Monterey ist ein kleines, süßes Fischerdorf von wo aus man Wale Watching Touren unternehmen kann. Diese kann ich auch sehr empfehlen. Man kann dort Buckelwale, Delphine und je nach Jahreszeit auch Orca Wale sehen.

Und auch Santa Cruz ist ein Fischerdörfchen mit einem wunderschönen Strand. In beiden Orten kann man sehr schön einen Zwischenstopp einlegen, sowohl für eine kleine Pause oder auch für eine Übernachtung.

Das Highlight kurz vor L.A. ist aber ganz klar Santa Barbara. Ich bin in diese kleine Stadt verliebt. Sie ist erstens einfach wunderschön, sie hat einen großartigen Strand und man kann sehr sehr gut Shoppen gehen. Also eigentlich alles was Mädchen braucht. Wir haben dort in einem schönen Hotel geschlafen, nämlich dem Lemontree Inn. Sehr hübsches und freundliches Hotel mit einer kleinen Poolanlage. Sehr schöne Zimmer und für abends mit einem sehr guten Restaurant. Kann ich jedem der dort ist nur empfehlen. Vor dem Hotel kann man auch direkt den Bus in das kleine Städtchen nehmen. Was sich anbietet, damit man keinen Parkplatz mit dem Leihwagen suchen muss. Und dann kann man sich so richtig schön den ganzen Tag auf der Shoppingmeile aufhalten. Zwischen allen tollen Lädchen findet man auch süße Cafés und kleine Restaurants. Mein Lieblingsladen war Mac. Dort wurde ich ganz wunderbar beraten und würde immer wieder gerne in diesen Laden gehen um meine Kosmetika zu kaufen. Abends sollten man in Santa Barbara an den Strand gehen, denn die Sonnenuntergänge sind einfach atemberaubend und die Kulisse lädt regelrecht dazu ein. Man sieht viele Einheimische und auch Touristen am Strand, die einfach nur die letzten Sonnenstrahlen genießen. Super romantisch.


Nun, das war der Erste Teil meines #throwback Kalifornien. Den zweiten Teil gibt es dann nächste Woche. Vielleicht habt ihr bis dahin auch noch ein paar tolle Tipps für mich? Immer her damit 🙂

Die Reise des Lebens!

Was bedeutet Reisen eigentlich für unser Leben? Mit dieser Frage habe ich mich in den letzten Wochen öfter beschäftigt. Mein ganzes Leben ist eine einzige Reise, denn sie führt mich zu verschiedensten Orten und Menschen, lässt mich jeden Tag neue Dinge erleben, lässt mich glücklich sein und auch traurig. Die Reise des Lebens fängt bei mir selbst an und endet außerhalb meiner eigenen Komfortzone. Nur wenn wir Reisen entdecken wir neue Orte und lernen neue Kulturen kennen und erfahren darüber hinaus auch etwas über uns selbst.

Ich persönlich bin ein Mensch der gerne unterwegs ist um Neues kennen zu lernen, sei es im eigenen Land oder auch ganz weit weg. Stillstand kommt überhaupt nicht in Frage! Ich genieße jeden Tag in meinem geliebten Heim in Köln und dennoch habe ich immer diese gewisse Unruhe in mir, die mich zum Reisen antreibt. Kennt ihr das? Ihr habt Urlaub und habt ausnahmsweise mal nichts vor? Grauenhaft oder nicht? Man hat das Gefühl sich nicht fortzubewegen, das Gefühl von Stillstand als ob man etwas oder jemanden verpassen könnte.

Reisen haben für mich schon immer Unabhängigkeit bedeutet und haben mich immer zu mir selbst geführt. Unterwegs erweitern wir unseren Horizont ganz automatisch. Wir lernen Menschen kennen, lernen ihre Gewohnheiten kennen, lernen kennen wie andere Menschen auf der Welt mit dem Leben umgehen. Alles was wir auf Reisen mit nehmen, nutzen wir irgendwann für uns selbst. Und selbst wenn wir nur ein Rezept für ein tolles Essen aus dem Urlaub mitnehmen, so verändern wir etwas gewohntes und versuchen etwas Neues.


Ich habe im letzten Jahr eine Sache auf einer Art Reise gelernt, denke immer an dich selbst und verliere dich selbst nie aus den Augen. Vergiss nicht wo deine Reise hin gehen soll und versuche so Vieles wie möglich auf diesem Weg mit zu nehmen. Egal was das Schicksal dir bereit hält und wo auch immer deine Reise hin gehen soll, sei offen für alles Neue was kommen mag. Jede Reise in deinem Leben hat einen Sinn, auch wenn man diesen nicht immer sofort erkennen mag, er ist da und wird sich zu gegebener Zeit auch zeigen.

Welche Reisen ich bisher unternommen habe, könnt ihr hier auf meinem Blog nachlesen. Einiges gab es schon und Neues wird folgen. Unter dem Motto „Traveldiary“ werde ich Euch in den nächsten Wochen zu meinen Lieblingsorten mitnehmen. Und falls ihr einen tollen Tipp für mich habt, dann immer her damit!

 

A.R. Klier – Folgefehler

Bücher sind eine der günstigsten Arten um zu Reisen. Alleine das Stöbern durch die vielen Seiten entführt einen in eine andere Welt. Die meisten Menschen, die Reisen, die lesen auch gerne. So auch ich! Ich liebe es mich in Geschichten zu stürzen und damit in andere Welten entfliehen zu können. Jedes Buch ist eine neue Reise.

Vor ein paar Wochen wurde ich auf ein neues Ebook aufmerksam gemacht: Folgefehler von A.R. Klier. Ich kannte die Autorin nicht und gerade das war ein Grund für mich eine Leseprobe anzufordern. Denn Neues entdecken gehört nun mal dazu, genau wie beim Reisen. 


Folgefehler war unerwartend spannend. Wenn man die erste Seite liest hat man eine Vorstellung wie das Buch endet oder man hat zumindest seine eigene Fantasie dabei, aber es kommt immer anders als man denkt. Ich liebe Bücher mit einer neuen Wendung, wenn mitten im Buch alles noch einmal komplett umgeworfen wird und neue Fakten auf den Tisch kommen. So bleibt es spannend bis zum Ende. Ich habe Folgefehler nicht aus der Hand legen können und habe das Ebook in zwei Tagen gelesen gehabt. Ich hätte es wahrscheinlich in einem Tag geschafft, wenn ich nicht hätte auch zwischendurch arbeiten müssen. 

Ein kleines bisschen über die Handlung kann ich euch verraten: Es dreht sich alles um einen jungen angehenden Arzt, der einfach nur das Richtige tun möchte. Er steht am Anfang seiner Karriere, hat eine tolle Freundin und einen sehr guten Freund/Kollegen und von heute auf morgen sieht er sich in einer scharfen Verfolgungsjagd wieder. Geht es um Leben und Tot? Oh ja das geht es und es bleibt spannend…. lest mehr in Folgefehler von A.R. Klier. 

Ich bin kein Fan von Ebooks und lese lieber richtige Bücher, denn ich liebe das umblättern von Papier und den Geruch von Büchern, aber für Folgefehler habe ich es gerne getan. Tolles Ebook! ❤️