#seeforever

11. September 2001…. 15 Jahre sind nun vergangen und die Bilder schwirren mir durch den Kopf, als sei es gerade gestern gewesen. Bilder die die Welt nie vergessen wird und Bilder die sich hoffentlich niemals wiederholen werden. Aber wie ist es nun seit 15 Jahren, was ist aus diesem Ort des Grauens geworden? 


Ich habe das 9/11 Memorial im letzten Jahr besucht und möchte Euch heute zum 15-jährigem Jubiläum davon berichten. Als Erstes habe ich mich in die Höhen des neuen Freedom Towers gewagt. Ein beklemmendes Gefühl stieg in mir auf, ein Gebäude zu betreten in dem Gedanken, dass in zwei ähnlichen Gebäuden an dieser Stelle ein solches Unglück passiert ist. Also stieg ich mit mulmigen Gefühl in den Fahrstuhl und ließ mich in die Unendlichkeit tragen. Im 102 Stockwerk angekommen öffnen sich die Türen des Fahrstuhls und man tritt vor eine Leinwand. Gezeigt wird ein Film über die Entstehung New York’s und die Entstehung von One World. Am Ende des Film’s wird es still, alle sind gespannt was nun passiert……

Einige Sekunden später verschwindet die Leinwand und man hat den Blick frei auf…..


Diesen Moment werde ich nicht mehr vergessen! Einige haben vor Freude gejubelt und andere, so wie ich, konnten einfach gar nichts sagen. Ich war überwältigt. New York liegt zu deinen Füßen und alles andere um dich herum scheint vergessen. 

An dieser Stelle wird einem bewusst, welche Kraft dieses Gebäude hat und mit welcher Erhabenheit dieses für die Stärke dieser Stadt steht. Es ist unglaublich wie sich New York aus der Asche erhoben hat und der Welt so zeigt, dass sie stärker ist. Ein unglaubliches Gefühl dort oben zu stehen. 

Nun, nach dem Besuch des One World Trade Centers sind wir in das 9/11 Memorial Museum gegangen. Ein schwerer Gang wie mir erst hinter her bewusst wurde. Im Museum selbst war Filmen und Fotos machen verboten, was auch absolut korrekt ist. Das Museum ist kein Ort um Dinge zu erleben und festzuhalten, dieses Museum nicht. Dieses Museum ist ein Ort der Trauer und der Erinnerungen, ein Ort an dem all das geschehene erneut zum Vorschein drängt. 

Man befindet sich im Fuße der alten Twin Tower und kann auch einige Reste davon noch erkennen, ein Gefühl was unbeschreiblich ist. Der 11. September wird dir bis in jedes Detail noch einmal vor Augen geführt und du kannst ihm in diesem Labyrinth erst einmal nicht entkommen. Es gibt unzähle Fundsachen von diesem Tag, Feuerwehrwagen, Gerüstteile und alles was man noch in Ground Zero finden konnte. Nebenbei hört man immer wieder Radio und Fernsehinterviews von diesem Tag und man fühlt sich als würde man diesen Tag noch einmal erleben. 

Ich persönlich musste die Tour abbrechen, denn mich hat es erdrückt. Man sah Angehörige der Opfer weinen. Sie kamen jeden und jeden Tag hierher und nutzten dieses Museum als Gedenkstätte…. Ein Ort voll von Trauer und Beklommenheit. 

Ich persönlich finde das Museum sehr gelungen und unfassbar schön ins Detail gearbeitet, aber die Gefühle die es mit sich bringt sind unbeschreiblich schwer. 


Ich möchte heute den Opfern und den Angehörigen gedenken. Aber auch all den mutigen Feuerwehrmännern und Polizisten, welche an diesem Tag Leben gerettet haben. Ich bete das sich eine solche Tragödie nie mehr wiederholen mag. 

New York! Du bist stark und dich hat dieses Ereignis noch stärker gemacht. #seeforever #oneworld #911

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