Elfter im Elften – Köln

Gestern war es wieder soweit, die 5te Jahreszeit hat begonnen. Traditionell am 11. November um 11:11 Uhr starten die Jecken in und rund um Köln in die neue Session. Ich war als Blogger unterwegs und habe einige Eindrücke sammeln können. Was ich erlebt habe, könnt ihr noch diese Woche auf meinem Karnevalsblog lesen. Heute möchte ich jedoch ein wenig von meinen Erlebnissen hinter den Kulissen aufklären. Karneval ist nämlich nicht immer nur bunt und schön, sondern auch laut und dreckig. Dies wird mein erster kritischer Beitrag zum Kölner Karneval.

Warum bin ich heute so kritisch?

Wer meinen Blog schon länger verfolgt und mich kennt, weiß, dass ich den Karneval liebe und das ich immer gerne als Blogger im Karneval unterwegs bin. Doch gestern habe ich Dinge gesehen und erlebt, welche mich wach werden ließen. Und ich bin der Meinung das man als Blogger nicht immer nur von der Sonnenseite berichten sollte, denn auch die dunkle Seite sollte einmal durchleuchtet werden!

Was ich auf dem Hinweg erlebt habe…

Schon auf dem Weg in die Innenstadt, morgens um 9 Uhr, sind mir Alkoholleichen entgegen gekommen. Um 9 Uhr morgens! Sorry Leute, aber das ist eindeutig nicht normal und das hat auch nichts mit Karneval zu tun. Das Tatsache das es sich um extrem junge Menschen handelte wog nur noch schwerer. Angekommen am Heumarkt in Köln, zum Glück was das nicht mein Endziel, wurde mir das ganze Ausmaß erst bewusst. Bereits um eine so frühe Uhrzeit waren die Straßen „zugemüllt“ und jeder zweite war völlig am Ende. Der kurze Weg vom Heumarkt rüber zum Maritim Hotel war spannender als jeder Krimi im TV.

Rote Funken Party im Maritim Hotel Köln

Ein Lichtblick an diesem Tag war die Rote Funken Party im Maritim. Zusammen mit einer Bloggerkollegin war ich an diesem Tag verabredet, um für unseren Karnevalsblog zu schreiben. Die Party war auch echt richtig gelungen und auch das Publikum war bei weitem angenehmer, als das Publikum auf der Straße. Die Location mag ich sowieso sehr gerne, denn der Eventsaal des Maritim Hotels ist perfekt für so eine Party geeignet. Vom Einzug der Roten Funken, über die ganzen Acts an diesem Tag, bis hin zu leckeren Snacks war es eine gelungene Party – immer wieder gerne! Es gab zumindest so lange ich dort war keine Ausfälle und alle waren einfach nur super gut gelaunt und die Stimmung war richtig richtig gut. Das ist Karneval! Bunte Menschen mit toller Stimmung und einem Lachen im Gesicht. Das ist Brauchtum so wie er gefeiert werden sollte und nicht schon besoffen morgens um 9 Uhr am Bahnsteig.

Die Horror Heimfahrt….

Nach so einer tollen Party kam nun wieder das graue Erwachen des Karnevals in Köln– mein Heimweg! Jetzt muss ich an der Stelle dazu sagen, dass ich außerhalb wohne und ein paar Bahnminuten vor mir habe. Doch an diesem Tag war es eine Horrorfahrt. Ich habe fast 2 Stunden nach Hause gebraucht, weil der Bahnverkehr mehrere Male unterbrochen werden musste. Von Alkoholleichen möchte ich schon gar nicht mehr sprechen, denn die meisten waren mehr als nur am Ende. Die erste Unterbrechung meiner Fahrt hatte ich in der U-Bahn aufgrund einer Schlägerei, die nächste Unterbrechung hatte ich dann in der Straßenbahn wegen eines Jecken, welcher die Notbremse gezogen hatte. Schlussendlich habe ich den Anschlusszug verpasst und musste wieder warten. Um mich rum, leere Flaschen, Essensreste und Erbrochenes… Sorry ich muss es noch einmal sagen, dass hat nichts mit Karneval zu tun!

Fazit für den Elften im Elften

Ich sage es noch einmal, ich liebe den Karneval und bin der Meinung das der Brauchtum weiter gefördert werden sollte, aber nicht so. Straßenkarneval für mich ein absolutes No Go und würde ich auch keinem empfehlen, es sei denn er ist selbst gerne eine dieser Alkoholleichen. Karneval in einem Saal oder einer anderen Eventlocation kann ich dagegen sehr empfehlen, denn ich habe dort nur positives berichten. Ihr Lieben, auch ich trinke mein Kölsch, aber muss man so eskalieren? Muss eine so wunderschöne Stadt am Ende so unglaublich dreckig aussehen? Nach so vielem schönen bunten Treiben bleiben am Ende nur graue und verdreckte Straßen…traurig.

Ich hoffe ich habe niemanden mit meinen heute so ernsten Worten verschreckt, aber ich musste das erlebte unbedingt in Worte fassen und ich hoffe das sich der ein oder andere darüber Gedanken macht. Der Karneval ist Brauchtum und sollte auch als ein solcher gesehen werden und vor allem respektiert werden.

P.S.: Bilder zu dem Grauen erspare ich Euch. Da zeige ich Euch lieber das tolle Foto der Roten Funken.

Instagram – Tipps und Tricks

Instagram ist einer der beliebtesten sozialen Kanäle unserer Zeit und wird heute bestimmt durch Blogger und Influencer jeglicher Art. Was mit einem reinen Bildbearbeitungsprogramm angefangen hat, ist in nur wenigen Jahren zu einem großen "Beeinflusser" gewachsen. Viele Blogger und Influencer nutzen dieses Network um ihren Blog oder ihre Person selbst zu vermarkten. Auch große Marken nutzen dieses Portal um ihre Produkte zu vermarkten. Instagram ist also sprichwörtlich ein "Marketing Place". Lange geht es nicht nur um schöne Fotos und darum Momente festzuhalten, es geht darum sich einen Namen in den sozialen Medien zu machen und seine Marke zu verkaufen. Ich als "kleiner" Blogger kämpfe mich nun bereits seit einiger Zeit durch die schöne Instagram Welt und habe heute ein paar Tipps dabei. Ich bin natürlich nicht allwissend und mit Sicherheit gibt es viele andere, die mehr sagen können, aber ich habe eine Menge beobachtet und fühle mich in der Lage ein paar Tipps und Tricks zu verraten.

Was ist ein Instagram Algorithmus?

Nun mit dem sogenannten Algorithmus filtert Instagram wichtigen Content aus der Masse an Daten heraus. Instagram möchte, dass der User durch seinen Besuch einen Mehrwert erhält, also muss guter Content gepostet werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Instagram als soziales Netzwerk auch genutzt wird. Heißt, dass man interagieren soll, man soll sich austauschen und mit anderen "Netzwerken". Alles andere wäre dann ja auch sinnlos und man müsste es nicht soziales Netzwerk nennen. Gerade für uns kleine Blogger ist der Algorithmus aber wirklich schwierig. Denn große Blogger oder Influencer mit vielen Followern landen leider immer ganz oben im Feed und werden somit viel mehr wahr genommen. Das bedeutet nicht, dass es für uns kleine unmöglich ist nach oben zu kommen, es ist nur mit sehr viel mehr Arbeit verbunden.

Wie bekomme ich mehr Aufmerksamkeit?

Nun in erster Linie solltet ihr gute Fotos posten! Denn um Fotos ging es doch am Anfang mal, oder nicht? Das Foto ist das, was der User als erstes bei Instagram wahr nimmt. Ist das Foto gelungen, dann fühlt sich der User auch motiviert den Text darunter zu lesen. Die Bloggerwelt streitet sich darüber ob die Fotos eher hell oder dunkel sein sollen, ob er schlicht oder ganz bunt…. Ich bin der Meinung, dass es auf den Blog ankommt. Reiseblogger sollten schon eher bunte, farbenfrohe Bilder posten, denn der User soll ja nun auch zum verreisen angespornt werden. Modeblogger oder auch Beautyblogger nehmen eher die helle und schlichte Variante. Da steht die Qualität im Vordergrund und klar, jedes Make Up sieht hell belichtet natürlich auch besser aus. Wichtig ist, das die Fotos Qualität haben. Dafür muss man nicht zwingend die neuste Kamera haben, denn auch eine iPhone Kamera ist heute zutage perfekt geeignet. Ein weiteres Diskussionsthema ist das Thema Filter und Bildbearbeitung. Nun, auch hier bin ich der Meinung jeder wie er mag. Ich finde aber super krass bearbeitete Bilder ziemlich anstrengend. Es sollte schon natürlich bleiben und die Qualität des Fotos sollte nicht verloren gehen. Um den Feed einheitlich zu gestalten, sollte man aber auf jeden Fall immer den selben Filter nutzen, damit das Ganze Bild nicht zu unruhig auftritt. Mir persönlich fällt es auch immer schwer und es ist auch eine Menge Arbeit, alles immer gleich zu bearbeiten und gleich präsentieren zu wollen.

Wie bekomme ich mehr Follower?

Nun ja, ich kann es euch nicht sagen :-). Im Grunde kämpfe ich jeden Tag auf's Neue um meine Follower zu halten und neue dazu zu gewinnen. Ich kann nur sagen, dass es hilft, wenn man viel bei anderen Usern vorbei schaut und sich verewigt. Kommentieren und Liken ist das sehr wichtig. Das Netzwerk Instagram nutzen! Ich bin absolut gegen gekaufte Follower und gegen sogenannte Bots ( Fake Kommentare ). Auch wenn ich um jeden Follower kämpfen muss, so möchte ich doch ehrlich Follower haben und keine Unechten nur damit meine Zahl besser aussieht. Wichtig ist es, dass ihr euch austauscht! Fragt die ganz Großen wie sie es gemacht haben. Jeder Blogger kennt andere Blogger und kann sich da vielleicht etwas abschauen. Wir sollten uns da gegenseitig helfen, denn es macht einem ja keiner etwas nach, denn wir sind ja alle Individuen. Und jeder Blogger oder Influencer kommt ja auch bei einem anderen Publikum an. Modeblogger ist ja nicht gleich Modeblogger. Wichtig ist auch, dass ihr auch die Seiten eurer Follower besucht und auch da eure Kommentare und Likes hinterlasst, Instagram ist zum Austausch da.

Wie nutze ich den Text unter meinem Bild?

Ich habe am Anfang immer nur das Bild an sich beschrieben und hatte somit wenig Raum für Kommentare gelassen. Das ist leider etwas falsch. Man sollte immer versuchen, das der Text zum kommentieren motiviert. Genau das ist es ja auch, was Instagram möchte und wonach sie ihren Algorithmus auslegen, es soll Kommuniziert werden. Ein weiterer wichtiger Faktor sind sogenannte #hashtags. Hashtags sollte man in jedem Fall nutzen. Wenn man nicht weiß welche, dann helfen Apps wie zum Beispiel "TagsforLikes" oder ähnliche. Viele User suchen andere User unter den Hashtags die sie selbst benutzen. Ich als Travelblogger beispielsweise nutze den #travel und suche dann auch unter eben diesem Hashtag nach anderen Travelbloggern.

Wie nutze ich die Insta- Story richtig?

Ich liebe die Instagram Story's. Ich komme nicht umhin mehrere Story's am Tag zu posten und schaue mir auch gerne alle meine Lieblingskanäle dazu an. Aber auch hier gibt es etwas zu wissen. Wenn deine Instagram Story's gesehen werden sollen, solltest du auch hier Hashtags nutzen. Eine passende Funktion gibt es in der Story selbst beim bearbeiten der Story. Denn auch hier gilt, dass man dich mit dem Hashtag besser finden kann. Was auch super funktioniert sind Ortsangaben. Die User aus dem selben Ort schauen sich wahrscheinlich deine Story dann auch an und werden auf dich aufmerksam. Genauso kannst du aber auch User aus deiner Umgebung finden und ihren folgen. Instagram Story's machen Spaß und sollen Euch motivieren noch näher an euren Followern zu sein – nutzt diese Chance!

Fazit:

Instagram soll in erster Linie Spaß machen und euch zum Kommunizieren motivieren. Überlegt immer was euch selbst gefällt und welchen Content ihr gerne verbreiten wollt. Bleibt ihr selbst dabei, denn Authentik wird belohnt. Vernetzt euch und habt Spaß daran mit anderen Dinge auszutauschen. Nutzt die Story's um eure Follower auf dem Laufenden zu halten und postet qualitativ hochwertige Fotos. Und last but not least: HabtGeduld! 

Xoxo Sarah