„Lied der Weite“ von Kent Haruf

Ich habe heute wieder ein neues Buch für Euch im Gepäck. Und zwar habe ich diese Woche „Lied der Weite“ von Kent Haruf beenden dürfen. Dieses stammt aus dem Diogenes Verlag und ich freue mich sehr, dass ich es lesen durfte. Zu Beginn habe ich einen Moment gebraucht, um in die Geschichte hinein zu kommen und es hat auch bis zum Schluss gedauert, bis das ich den Sinn überhaupt verstanden habe. Genau das, war es aber, was mich absolut von diesem Buch beeindruckt hat. Kent Haruf hat seine unglaubliche Message von Familie und Liebe bis zum Schluss immer ein wenig verschleiert. Ein wahrlich großartiges Buch.

Der Klappentext

Victoria, siebzehn und schwanger, wird von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt. Da überredet ihre Lehrerin Maggie die Brüder McPheron, zwei alte Viehzüchter, das Mädchen bei sich aufzunehmen. Ein erst wiederwilliger Akt der Güte, der das Leben von sieben Menschen in der Kleinstadt Holt in Colorado umkrempelt und verwandelt.

Kent Haruf lässt uns im Kleinen dem Großen, im Flüchtigen dem Bleibenden und in den Schwächen der Menschen der Kraft der Liebe begegnen. Für mich ist er einer der großen amerikanischen Schriftsteller.“ Bernhard Schlink ( Zitat )

Über das Buch

Lied der Weite“ erzählt eine Geschichte über ganz viel Nächstenliebe und Güte. Ein verlorenes Mädchen auf der Suche nach Halt und Anerkennung und zwei „alte“ unerzogene und total vereinsamte Männer, die ihr genau diese Liebe zu schenken vermögen. Oder beruht das sogar auf Gegenseitigkeit?! Kent Haruf versteht es, alles an Gefühl in seine Worte zu legen und den Leser tief zu berühren. Mich hat dieses Buch gefesselt und ich kam nicht umhin, es in nur wenigen Tagen durch zu lesen. „Lied derWeite“ ist kein Werk, was man nicht aus der Hand legen kann, weil es so spannend ist, sondern weil es vielmehr ein unsichtbares Band spinnt, welches dich nicht aufhören lässt zu lesen.

Die Brüder McPheron

Meine beiden Lieblingsprotagonisten in diesem Buch oder in so ziemlich jedem Buch, was ich bisher dieses Jahr lesen durfte. Diese beiden Brüder sind einfach unglaublich toll! Sie sind beide lange alleine gewesen und man sollte meinen, dass sie mit einem siebzehn jährigen Mädchen, welches auch noch schwanger ist, heillos überfordert sein müssten, aber sie legen einfach all ihr Herzblut in diese neue Aufgabe und begeistern damit jeden Leser. Ich hoffe diese beiden lieben Menschen gibt es wirklich irgendwo auf dieser Welt, denn wir brauchen eindeutig noch viele mehr von Ihnen. Menschen, die ihr eigenes Leben hinten anstellen, um einem schutzlosem Wesen wie Victoria zu helfen und ihr ein zu Hause zu geben.

Mein Schlusswort

Jeder sollte „Lied der Weite“ von Kent Haruf gelesen haben. Für mich ein literarisches Meisterwerk an amerikanischer Kleinstadtgeschichte. Ich beendete dieses Buch mit einem leichten Seufzer und einem wohligem Gefühl – großartig!

(Werbung) Danke an den DiogenesVerlag für dieses tolle Lesevergnügen.

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