The Case Study of Vanitas – Manga

( Anzeige ) Als Buchblogger muss man auch mal ein Risiko eingehen und etwas Neues ausprobieren, ich für meinen Teil habe das mit “ The Case Study of Vanitas“ auf jeden Fall getan. Ich habe mir die Frage gestellt, wie lange ist es eigentlich her, dass du einen Manga gelesen hast?!? Sehr lange kann ich Euch sagen. Ich glaube ich war 15 oder 16 Jahre alt. Dennoch habe ich mich sehr über dieses Leseexemplar vom Carlsen Verlag gefreut. Ich mag den Verlag sowieso sehr gerne, da ich gerne Fantasie lese und einige tolle Bücher aus dem Carlsen Verlag kommen.

Das Buch

Zu erst einmal muss ich mich wieder daran gewöhnen, dass man einen Manga von rechts nach links lesen muss. Wie gesagt, der letzte Manga ist schon ein paar Jahre her. Dennoch hat mich der Zauber eines Manga’s erneut gepackt, denn ich fand schon damals die Zeichnungen einfach toll. Ich habe als Teenie immer Manga’s nach gezeichnet und war natürlich auch hier in eine schöne Vergangenheit zurück versetzt. Alleine dafür danke ich dem Carlsen Verlag. Die Zeichnungen von “ The Case Study ofVanitas“ sind wirklich super gelungen und auch die nicht beschriebenen Bilder versteht man ohne Probleme und kann diese in die Geschichte einfügen.

Die Geschichte

In „The Case Study of Vantias“ geht es um das Buch des Vanitas. Und zwar das Buch der Vampire des blauen Blutes. Dieses Buch ist ein Zauberbuch und verbreitet einen Fluch unter den Vampiren. Es heißt es bringt einen Vampir von seinem eigenen Namen ab und verändern diesen, sodass der Vampir nicht mehr er selbst ist. Ich mag Vampir Geschichten gerne und auch diese ist gar nicht mal schlecht. Und ich bin wirklich gespannt, wie es in Buch zwei weiter gehen wird. Die Hauptpersonen sind Vanitas selbst und Noe, wobei Vanitas ein Mensch und Noe ein Vampir ist. Und dann gibt es noch das Mädchen Amelia, auch ein Vampir, sie wurde von Vanitas mit dem „Buch des Vanitas“ geheilt und bleibt aber bis zum Ende des ersten Buches verschwunden. Noe will Amelia aber unbedingt wieder sehen, denn ich glaube er ist in sie verliebt….das bleibt in Buch Zwei abzuwarten. Mehr möchte ich auch gar nicht verraten, denn ihr sollte es ja auch selbst lesen. 🙂

Klappentext

“ Habt ihr sie noch nicht gehört? Die Legende von einem Zauberbuch, welches einen Fluch unter Vampiren verbreitet…? Die Zahnräder der Zeit drehen sich und mit dem “ Buch des Vanitas“ wird ein ganz neues Kapitel der Geschichte aufgeschlagen….“

Fazit

Ich finde die Geschichte wirklich toll und wie gesagt auch die Zeichnung haben mir sehr gut gefallen und “ The Case Study of Vanitas“ hat es geschafft, dass ich weiter lesen möchte. Wenn eine Geschichte so erzählt wird, dass man das Ende unbedingt kennen möchte, dann ist sie gut. Manga hin oder her, jung oder alt egal, ich fand die Story echt cool. Danke an den Carlsen Verlag!

Whiteout – Anne von Canal

( Werbung)Wie letzte Woche bereits angekündigt, habe ich auf der Frankfurter Buchmesse ein tolles neues Buch bekommen. Da ich so begeistert von dem Stand des Mare Verlags war, musste ich dieses Buch auch als Erstes lesen. Whiteout von Anne von Canal habe ich vom Mare Verlag als Leseexemplar erhalten und möchte Euch gerne ein wenig davon erzählen.

Die Autorin

Anne von Canal hatte ich vorher noch gar nicht auf dem Schirm. Mit dem Buch „Der Grund“ erlebte sie bereits 2014 ihr Debüt.Für die Recherche zum Buch Whiteout reiste sie sogar selbst in die Arktis – was ich super spannend finde und auch zugleich mutig. Die Arktis ist für mich ein nahezu unerreichbarer Traum, umso mehr hat mich diese Geschichte gefesselt.

Das Buch

Ich muss gestehen, dass ich anfangs Schwierigkeiten mit ihrem Schreibstil hatte. Es gibt zwar Kapitel, aber irgendwie geht jedes Kapital nahtlos ins andere über, ohne einen richtigen Anfang oder ein Ende erkennen zu können. Da sie auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit springt, ist es am Anfang schwieriger durch zu blicken.

Dennoch macht genau das ihren Schreibstil so einzigartig. Für Gespräche unter den Protagonisten verwendet sie auch keine Satzzeichen, auch diese gehen im Text fast unter. Aber es war einfach erfrischend einen anderen Stil zu lesen, als man ihn von der sogenannten „Mainstream“ Schiene gewöhnt war.

Die Geschichte

Beginnen wir mit einem Zitat aus dem Buch: „ Mit dir habe ich wirklich nicht gerechnet. Nicht hier. Nicht jetzt. Nicht so.“

Hanna die Hauptfigur ist, um es mit einfachen Worten zu sagen, Forscherin in der Arktis. Die Geschichte spielt während einer Forschungsreise von Hanna und wechselt immer wieder in die Vergangenheit, nämlich in die Kindheit von Hanna.

Als Kind hatte Hanna neben ihrem Bruder Jan noch eine ganz besondere Freundin. Eine Freundin wie sich wohl so jedes Mädchen wünschen würde. Dennoch ist diese Freundschaft im Jugendalter zerbrochen und war bis heute irreparabel.

Während einer brisanten Situation mitten in ihren Forschungsarbeiten, erhält Hanna eine vielsagende Email aus der Vergangenheit, welche sie völlig aus der Bahn wirft.

Während der Geschichte lernen wir Hanna besser kennen und erfahren was ihre Ängste und Träume sind. Wir erfahren wie ihre Kindheit sie bis heute noch prägt und wie unter anderem ihr Berufswunsch entstanden ist.

Eine wirklich rührende Geschichte, die einen zum Nachdenken bewegt. Man erlebt, wie Hanna zwischen Entscheidungen im Job und dem Kampf in der Vergangenheit hin und her gerissen wird und das mitten im Whiteout.

Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, denn ihr sollt das Buch ja schließlich selbst lesen.

Mein Fazit

Whiteout ist ein wunderbares Buch, wenn auch am Anfang gewöhnungsbedürftig geschrieben. Die Geschichte bringt einen zum Nachdenken, denn man fängt an, Freundschaften zu hinterfragen. Und vor allem die eigene Einstellung dazu. Ich kann Whiteout nur empfehlen und ich kann den Mare Verlag nur empfehlen. Ein Verlag der ganz viele tolle Autoren heraus bringt.

Frankfurter Buchmesse 2017

Mein Name ist Sarah und ja, ich bin ein Bücherwurm! Natürlich ist es dann auch ein „MUSS“ für mich zur Frankfurter Buchmesse 2017 zu fahren. Ich war seit einige Jahren nicht mehr da und konnte dieses Jahr aber nicht umhin, mich noch einmal dort blicken zu lassen. Ein Bücherwurm der nicht auf die Frankfurter Buchmesse fährt, na der ist ja schließlich kein richtiger Bücherwurm, oder nicht? In diesem Jahr war etwas anders, ich bin nicht als Privatbesucher zur Buchmesse gegangen, sondern als Fachbesucher. Diese Möglichkeit hatte ich vorher noch nicht, daher war ich doppelt gespannt, was mich an den Fachbesuchertagen erwarten würde.

Die Anreise nach Frankfurt

Mein erster Stopp auf der Reise zur Frankfurter Buchmesse war in Bonn, um einen sehr guten Freund abzuholen. Naja eigentlich hat er mich ab dort mitgenommen, aber irgendwie habe ich ihn ja auch abgeholt. Morgens um 9 Uhr ging es nun endlich los in Richtung Frankfurt über die A3. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein waren unsere Begleiter, besser hätte der Tag nicht starten können. Geplant wollten wir eigentlich um halb elf ankommen, nur der Verkehr sollte uns eines Besseren belehren. Natürlich standen wir im Stau kurz vor Frankfurt, ich liebe Großstädte, schließlich lebe ich in einer, aber den Verkehr dazu benötige ich nun wirklich nicht immer. Aber nun gut, nach einer halben Stunde Verzögerung sind wir dann doch endlich in Frankfurt angekommen.

Die Ankunft in Frankfurt

Nachdem wir ziemlich lange bis zum Parkhaus gefahren sind, ging alles weitere sehr reibungslos, mit einem Shuttle Bus wurden wir zu den Messehallen gebracht und auch der „Check in“ verlief schnell und ohne weitere Verzögerung. Ich muss sagen, ich hätte nicht erwartet, dass es doch so voll werden würde. Ich kannte die Frankfurter Buchmesse bisher nur als Privatbesucher und dachte, dass es als Fachbesucher vielleicht nicht so voll werden würde. Leider war es auch an den Fachbesuchertagen reichlich überfüllt. Dennoch ließen wir uns natürlich dadurch nicht die Laune verderben und starteten munter in Halle 3. Die Halle 3. ist die beliebteste Halle möchte ich mal sagen, denn in dieser Halle findet man so ziemlich alle Großen Verlage auf einem Haufen. Sodass man sich alleine in dieser Halle mehrere Stunden aufhalten kann, bei uns waren es drei Stunden….

Die Buchmesse

Ich komme nicht umhin mich zu fragen, ob das wirklich ein Ort ist, wo sich Bücherwürmer wohlfühlen sollen?! Wenn ich zu Hause ein Buch lese, dann brauche ich dafür Ruhe, eine Tasse Kaffee oder Tee und vielleicht sogar noch eine tolle Kuscheldecke. Oder ich genieße ein schönes Buch auf meinem Balkon mit Sonnenschein im Nacken und genieße mein wunderschönes Leben.  Auf der Buchmesse werde ich geschubst beim lesen, werde unterbrochen, kann mich nirgends so richtig hinsetzen und werde dann auch noch erschlagen, von dem riesigen Angebot…. Puh, ich muss gestehen, um neue Bücher kennen zu lernen, ist das kein Ort für mich. Zu laut, zu überfüllt und zu unpersönlich. Ich habe natürlich trotzdem gestöbert und habe einige Neuheiten für mich entdecken können und habe mich über zahlreiche Leseproben gefreut, aber so ganz warm geworden bin ich mit dieser Atmosphäre nicht.

Ein Pluspunkt hat die Frankfurter Buchmesse allerdings mit ihrem Außenbereich bei mir sammeln können. Dort gab es eine Art Street Food Festival, mit zahlreichen Leckereien und es gab genug Sitzmöglichkeiten. Das Außengelände ist generell sehr schön angelegt mit einem kleinen Bach und Brücken darüber und viel Grün. Perfekt um zwischendurch Luft zu holen und das gesehene verarbeiten zu können. Und um sich eventuell auch ein paar Notizen zu machen und sein weiteres Vorgehen zu planen. Beim vernaschen eines leckeren Crepes haben wir neue Energie getankt und konnten dann weiter ziehen in Halle 4.

Mein Highlight

Um die Frankfurter Buchmesse nicht ganz nieder zu machen, was nicht mein Ziel war, habe ich natürlich auch mein persönliches Highlight im Gepäck. Wozu die Messe nämlich wirklich gut ist, ist Kontakte zu knüpfen und tolle Menschen kennen zu lernen. Gerade wenn man als Blogger noch relativ neu ist und noch viele neue Kontakte benötigt, ist es auf der Buchmesse natürlich perfekt. Oder auch um sich einfach einmal auszutauschen und tollen Geschichten zu lauschen. So geschah es mir am Stand vom Verlag Mare in Halle 4.0. Ich kannte diesen Verlag zwar bereits, aber ich muss zugeben das ich bisher immer eher Mainstream unterwegs war. Dieser Verlag wurde mir von meinem guten Freund, welcher auch an dem Tag dabei war, ans Herz gelegt. Ich hatte bisher erst ein Buch von ihnen gelesen, welches mir aber unglaublich gut gefallen hatte und war daher sehr gespannt.

Und so kam es, wie es kommen musste….ich wurde begeistert! Die Dame die hinter diesem Stand ihre wundervollen Bücher präsentiert hat, war einfach super! Sie konnte zu jedem Buch etwas besonderes erzählen und bei jeder Geschichte die sie uns vorgestellt hat, haben ihre Augen geglänzt und man merkte sofort wie verbunden sie mit all diesen Geschichte war. Und genau das ist, das, was ich auf so einer Messe erleben möchte! Ich möchte, dass Menschen Geschichten erzählen und das diese Geschichten dich für alle Zeiten begleiten und du diese selbst einfach nur erleben möchtest. Ich habe am Ende von dieser netten Dame ein Buch als Leseexemplar bekommen und es war für mich der größte Schatz an diesem Tag, dieses Buch zu bekommen. Wenn Menschen die Geschichten aus ihren Büchern so erzählen können, dass du nicht umhin kommst diese auch lesen zu wollen, dann haben diese Menschen dich wirklich begeistert. Danke an dieser Stelle für das tolle Buch! Natürlich werde ich dazu, wenn ich es gelesen habe, hier auf meinem Blog auch einen Bericht schreiben. Wie könnte ich auch nicht, nach diesem tollen Erlebnis.

Mein Fazit

Am Ende bleibt zu sagen das ich die Frankfurter Buchmesse sehr genossen habe und ich viele neue Bücher entdecken konnte. Dennoch werde ich wahrscheinlich niemals diese Messe als Privatbesucher empfehlen. Die Vorlesungen sind alle super und man kann eine Menge entdecken, aber ich glaube für Fachbesucher lohnt sie sich weitaus mehr. Wenn man im Vorhinein Termine mit den Verlegern ausmacht und sich gezielt seine Messepunkte aussucht, dann kann man einen tollen Tag verbringen. Wer aber einfach nur ein wenig stöbern will, für den ist es eindeutig zu voll.

Anmerkung am Rande

Nachdem ich die restlichen Tage online verfolgt habe, habe ich mitbekommen das gerade an den Privatbesuchertagen einige namenhafte Schriftsteller zu Gast waren. Das ist natürlich ein besonderes Highlight für jeden Bücherwurm. Zu Gast waren z.B. Nicholas Sparks, Dan Brown, Cecilia Ahern und Kai Mayer. Alles tolle Autoren, welche ich auch gerne mit erlebt hätte. Also, wer sich in die Menge stürzen möchte und wem dieses auch nichts ausmacht, der sollte diese Möglichkeit natürlich nutzen.

Guillaume Musso – Wirst du da sein? 

Und wieder ein neuer Roman! Dieser Autor hat es mir wirklich angetan. Guillaume Musso, ich hatte euch bereits eines seiner Werke vorgestellt und nun gibt es wieder etwas Neues zu berichten. „Wirst du da sein?“ ist meine neueste Errungenschaft. Ein Roman über einen Zeitreisenden oder einfach nur ein Roman der einem mal wieder die Augen öffnen soll. 


Elliot Cooper ist ein angesehener Chirurg in San Francisco und lebt im Jahr 2006. Sein Leben hatte Höhen und Tiefen und am Ende bleibt nur eine harte Diagnose. Hatte das jahrelange Rauchen nun doch seinen Tribut gefordert? Verzweifelt greift der Chirurg zu kleinen Pillen, welche ihn in eine andere Welt tragen sollen, welche die ihn vergessen lassen sollen. Doch am Ende findet Elliot sich im Jahr 1976 wieder und trifft dort auf sein jüngeres Ich. 


Aber nicht nur sein 30 Jahre jüngeres Ich trifft er, sondern auch die Liebe seines Lebens. Ilena war vor 30 Jahren durch einen schrecklichen Unfall verstorben und sie jetzt vor sich zu sehen, bringt Elliot dazu an Wunder zu glauben. Kann er die Zeit zurück drehen oder ist es ein Fehler in der Vergangenheit Dinge verändern zu wollen?

Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt. Wer kennt es nicht? Einfach einmal in die Vergangenheit zurück reisen zu wollen, um Dinge anders zu machen. Aber passieren die Dinge dann trotzdem genau so, wie wir es uns vorstellen, oder müssen wir auch etwas beachten? 

Guillaume Musso schafft es mal wieder, es bis zum Schluss spannend zu lassen. Denn man meint in seinen Büchern immer das Ende erahnen zu können, aber es kommt immer anders als erwartet. Genau das Liebe ich an seinen Romanen. 


Dies ist nun das 6te Taschenbuch was ich mir von Ihm gegönnt habe und ich habe auch dieses wieder verschlungen. Ich glaube Guillaume Musso könnte 800 Seiten schwere Bücher schreiben und würde sie trotzdem bis auf die letzte Seite spannend schreiben.

Also heute wieder eine Empfehlung von mir. Alle Romanliebhaber sind hier sehr gut beraten. ❤️

Kennt ihr die Bücher von Guillaume Musso bereits? Oder habt ihr ähnliche Bücher gelesen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. ❤️ Hier auch noch meine letzte Rezession von Guillaume Musso

https://atomic-temporary-77468111.wpcomstaging.com/2016/05/12/guillaume-musso-nacht-im-central-park/

Xoxo Sarah ❤️