Hippie von Paulo Coelho

Ein neues Jahr und ein neues Buch – Hippie von Paulo Coelho ist der erste Roman, welchen ich zum Jahresstart beendet habe. Es war genau das richtige Buch für den Übergang, denn es sprüht förmlich von Energie. Paulo Coelho schafft es in seinen Büchern immer dem Leser eine Message mit auf den Weg zu geben und er schafft es eine innere Motivation zu erwecken. Daher zählt er auch zu meinen Lieblingsautoren aus dem Diogenes Verlag.

Hippie

In seinem Buch Hippie erzählt Paulo Coelho von seiner eigenen Vergangenheit, als er selbst noch als Hippie gelebt hat und welche Gedanken ihn damals getrieben haben. Man kann bereits am Anfang des Buches erkennen, dass sich Paulo zu dieser Zeit noch nicht richtig selbst gefunden hatte. Er hatte schon Meinungen und Prinzipien und auch einen Glauben, aber man kann heraus lesen das er selbst noch auf der Suche war. Die Schlüsselgeschichte beginnt noch weiter in der Vergangenheit zurück, als Paulo und seine damalige Freundin entführt, festgehalten und gefoltert werden. Eine grausame Erinnerung, wo man sich gar nicht vorstellen kann, dass so etwas wirklich unserem Autor passiert ist. Er selbst schreibt allerdings, dass alle Geschehnisse wahr sind und nur die Namen und die zeitliche Abfolge verändert wurde. Ich persönlich liebe Geschichten, die auf wahren Gegebenheiten beruhen.

„Paulo spürte auf einmal eine ungeheure innere Ruhe. Ihm war endlich klargeworden, dass wir letztlich allem, was uns widerfährt, ohne Angst begegnen müssen, weil alles zum Leben gehört. Wir können nicht wählen, was mit uns geschieht, aber wir können wählen, wie wir damit umgehen.“

Der Magic Bus

Einige Zeit nach den schlimmen Ereignissen reist der junge Paulo Coelho nach Amsterdam um sich dort einer Reisegruppe aus Hippie’s anschließen zu wollen. Er hatte über die „unsichtbare Zeitung“ erfahren, dass bald ein sogenannter Magic Bus aufbrechen würde. Eine Reise quer durch Europa und Asien bis nach Kathmandu im Himalaya Gebirge. In Amsterdam trifft er auf Karla, eine Frau, die ihn direkt umhaut und wo er das Gefühl hat sich verlieben zu müssen. Sie bestreiten die Reise von da an gemeinsam als Reisegefährten. Was Paulo nicht weiß, Karla reist nach Kathmandu und möchte nicht wieder zurück kehren. Paulo hingegen möchte einfach nur die Reise geniessen und hat eigentlich noch keinen Plan, was ihn danach erwarten wird oder wo er sich niederlassen will. Auf ihrer Reise erleben sie nette Menschen, neue Kulturen und finden heraus, was sie beide eigentlich vom Leben wollen. In Istanbul trennen sich letztendlich ihre Wege, weil Paulo beschließt dort zu bleiben. Ihm gefällt die türkische Kultur so gut, dass er sich entschieden hat zu bleiben. Karla und Paulo sehen sich nie wieder und ihre kurze Liebe hat sie dennoch beide bereichert. Für Karla war es die erste richtige Liebe und sie lernt dadurch, dass sie überhaupt erst imstande ist wahrhaft zu lieben.

Meine persönliche Meinung

Hippie ist ein Buch, welches man wunderbar nebenbei lesen kann. Es wiegt nicht so schwer, wie manch anderes Werk von Paulo Coelho und ist einfach angenehm leicht. Ich mochte seine Geschichte sehr und die Hippie Zeit war ja sowieso unglaublich spannend damals. Vieles im dem Buch ist natürlich sehr spirituell, wer Coelho kennt, der weiß das. Wenn man Paulo Coelho gerne liest, dann kann ich Hippie nur empfehlen. Danke an den Diogenes Verlag für das tolle Rezensionsexemplar.

Rezensionsexemplar / Gebundene Ausgabe / Auflage 2018 / 22,00 € / 297 Seiten

Miss Everest von Bonita Norris

…Plötzlich umpeitschte mich eine Windbö und wirbelte den Pulverschnee in die Höhe. Milliarden kleiner Eiskristalle tanzten im Sonnenlicht um mich herum. Während sie sanft wieder zur Erde schwebten, glitzerten sie wie Feenstaub. Ich schwöre, ich konnte sie voller Energie läuten hören…

Ich habe heute ein ganz besonderes Buch für Euch im Gepäck – Miss Everest von Bonita Norris ist das mit Abstand inspirierendste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe. In dieser wahren Geschichte steckt so viel Mut und Selbstvertrauen und ein hohes Maß an Motivation. Jeder der dieses Buch liest, wird danach seine Ziele im Leben neu sortieren. In Miss Everest erzählt Bonita Norris von ihrer Reise zum Gipfel der Welt, dem Mount Everest und wie sie dort hin gelangt ist und welche Stolpersteine ihr auf diesem Weg dorthin begegnet sind. Als erste Frau aus England bestieg sie den Mount Everest und später auch andere großartige Gebirge.

Der Weg ist das Ziel

Bonita war nicht etwa ein Wunderkind oder eine reiche Erbin, sodass sie sich diesen Traum erfüllen konnte. Nein, sie war ein normales Mädchen aus England mit einem Traum. Schon in der Schule fängt Bonita an sich für das Laufen zu interessieren und gewinnt den ein oder anderen Wettbewerb und nimmt später an diversen Marathonläufen teil. In ihrer Jugend wird sie von dem vorherrschenden Schöhnheitsideal Anfang der 2000 Jahre geprägt und begibt sich in eine Essstörung. Aus eigener Kraft kämpft sie sich raus und der Sport ist in den schweren Stunden ihr Begleiter. Sie schafft es, durch Laufen und Klettern, aus der Hölle heraus und entdeckt auf diesem Weg, was für sie wirklich zählt. Als Studentin hört sie einen Vortrag von einem berühmten Bergsteiger, welcher bereits auf dem Mount Everest war. Von diesem Tag an, weiß sie genau, was sie erreichen möchte. Auch sie möchte den Gipfel der Welt besteigen und die Erdkrümmung Live und in Farbe sehen.

…Wir müssen versuchen, das Beste aus unserem Leben zu machen, und diese Entscheidung – so viel wie möglich aus dem Leben herauszuholen – kann uns niemand abnehmen…

In ihrem Buch beschreibt Bonita Norris ihren Weg raus aus ihrer Essstörung hin zum Gipfel des Manaslu und am Ende auf den höchsten Berg der Welt. Jede Seite ihres Buches sprüht vor Energie und Motivation. Sie vermittelt dem Leser die Botschaft, dass jeder von uns einfach alles schaffen kann. Denn auch sie hat es geschafft und das nur durch den Willen es zu schaffen und hartem, ehrlichem Training. Das Geld für diese Expedition hat sie durch Sponsoring bekommen und alles andere war reine Arbeit an sich selbst und jede Menge Training. Für die Besteigung des Mount Everest hat sie zwei Jahre lang jeden Tag trainiert und hat dabei ihr Ziel nie aus den Augen verloren.

Die Todeszone

Wer glaubt, dass so ein Aufstieg einfach ist und das nichts passieren kann, der irrt sich gewaltig. Touren auf den Mount Everest sind natürlich geplant und geleitet, doch die Kraft der Natur wird oftmals unterschätzt. Und genau das ist es, was in Miss Everest auch noch einmal heraus gearbeitet wurde. Die Natur beherrscht uns und nicht anders herum. Wenn der Berg seinen Aufsteiger in der Todeszone vernichten möchte, dann wird es dieses erbarmungslos tun. Auch Bonita ist gerade zu mit ihrem Leben davon gekommen und auch diese Erfahrung hat sie nur noch stärker gemacht.

…Meine Everest Vision hatte mir mal wieder bewiesen, dass uns die schönsten Abenteuer im Leben erwarten, wenn wir uns unsere Offenheit bewahren und uns nicht immer für die einfachste oder naheliegendste Option entscheiden…

Mein persönliches Fazit

Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen, denn es ist einfach unglaublich spannend. Darin steckt so viel Inspiration für jeden von uns. Es zeigt einem, dass man nie sein Ziel aus den Augen verlieren sollte, egal um was es letztendlich geht. Miss Everest ist wirklich ein großartiges Buch und ich kann es nur empfehlen. Nicht nur für Bergsteiger, sondern auch für alle anderen Abenteuer eine super Motivationshilfe.

Selbst gekauft/ Dumont Reise Verlag/ Taschenbuch/ 14,99€/ 269 Seiten/ Auflage 2018

Weihnachtsgeschichten von Ray Bradbury

Ein kleiner Blog, für ein kleines Büchlein – „Das Weihnachtsgeschenk und andere Weihnachtsgeschichten“ ist mein persönlicher Auftakt in die Weihnachtszeit.

Ich liebe Weihnachten und ich mag Geschichten unglaublich gerne, so viel es mir nicht schwer, mich für eine Leserunde aus dem Diogenes Verlag zu Ray Bradbury zu entschließen. Vier kleine Geschichten, perfekt, eine für jeden Sonntag im Advent.

Die Geschichten

Jede ein einzelne Geschichte ist etwas besonderes. Die Erste erzählt von einem Versprechen und strahlenden Kinderaugen. Die Zweite vermittelt uns, wie wichtig es ist, ich liebe dich, zu sagen. Bei der Dritten lernen wir uns selbst ein bisschen besser kennen und bei Geschichte Nummer vier lernen wir die Welt ein bisschen besser kennen. Typisch für Weihnachten, geht es auch bei Ray Bradbury um Liebe, Dankbarkeit, Freude und Nächstenliebe. Verständnis für andere Menschen und der Glaube an etwas mächtigeres als man selbst.

Der Autor

Ray Bradbury hat schon in seinen Büchern wie, „der illustrierte Mann“ bewiesen, dass er ein besonderes Erzähltalent besitzt. Seine Sprache reißt einen mit und auch hier in “ Das Weihnachtsgeschenk und andere Weihnachtsgeschichten“ ist es seine Euphorie, die man in jedem Satz spürt, die einen in einen Bann zu ziehen vermag. Er versteht es, den Leser zu fesseln und zu inspirieren. Ich werde definitiv noch mehr von ihm lesen, denn das hier war erst mein zweites Buch von ihm.

Mein persönliches Fazit

Ein wunderbares Buch für die Weihnachtszeit, perfekte Kurzgeschichten für jeden Adventssonntag. Und was mir immer am wichtigsten ist, dieses kleine Buch hat eine Message bzw. sogar vier Botschaften im Gepäck. Und, es eignet sich perfekt zum verschenken.

Selbst gekauft/ Diogenes Verlag/ Taschenbuch/ Auflage 2008/ 70 Seiten/ 7,00€

Nach mir die Flut von Sarah Perry

„…nach einer Weile sind unsere Sorgen das Einzige, was Bestand hat, und deswegen halten wir an Ihnen fest, obwohl wir das gar nicht müssten…“

Nach mir die Flut“ von Sarah Perry – ein ziemlich verrücktes Buch. Warum ich mit diesem Satz starte? Weil es stimmt, dieses Buch ist irgendwie durch geknallt. „Nach mir die Flut“ aus dem Bastei Lübbe Verlag ist eine Geschichte über einen seltsamen Einzelgänger, der sich in ein Haus voller Irrer verirrt und in diesem irgendwie wieder zu sich selbst zurück findet. Zumindest glaube ich, dass das der Sinn des Endes in diesem Buch darstellte. Ich muss Euch zu Anfang schon gestehen, dass ich mir absolut nicht sicher bin, was dieses Buch mir sagen sollte. Vielleicht habe ich es sogar komplett falsch interpretiert. Ich möchte dennoch versuchen, Euch ein wenig daraus zu erzählen.

Der Klappentext

An einem heißen Sommertag beschließt John Cole, sein Leben hinter sich zu lassen. Er sperrt seinen Buchladen zu, den nie jemand besuchte, und verlässt London. Nach einer Autopanne sucht er Hilfe, verirrt sich und gelangt zu einem herrschaftlichen, aber heruntergekommenen Anwesen. Dessen Bewohner empfangen ihn mit offenen Armen – aber hinter der seltsamen Gemeinschaft verbirgt sich ein Geheimnis. Sie alle kennen seinen Namen, haben ein Zimmer für ihn vorbereitet und beteuern, schon die ganze Zeit auf ihn gewartet zu haben. Wer sind diese Menschen? Und was haben sie mit John vor?

Die Handlung

John Cole ist ein Einzelgänger, der in seinem Leben irgendwie nicht weiter kommt. So scheint es zumindest. Er flieht aus seinem gewohnten Londoner Umfeld und verirrt sich mitten im Nirgendwo. Die Gegend wird sehr düster und irgendwie schaurig beschrieben, für mich ein typischer dunkler, englischer Wald. Mitten in diesem Wald in der Nähe eines Staudammes entdeckt er dieses verwunschene Anwesen. Er wird empfangen, wie ein lang vergessener Freund, den man bereits erwartet hatte. Im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass er gar nicht dieser Freund war und das er sich aber einfach irgendwann als dieser ausgeben hat. Er kommt aus der Nummer irgendwie nicht mehr raus und spielt das Spielchen mit. Doch auch die Bewohner dieses Hauses haben alle ihre Geheimnisse. Es wird irgendwann klar, dass alle Bewohner des Hauses aus einer Klinik für phsychiche Krankheiten stammen. Jeder Einzelne hat sein Päckchen zu tragen und vor allem zu verarbeiten. Und John passt in diesen verrückten Haufen irgendwie hinein. Das ganze Buch spielt sich in diesem Haus ab und die Geschehnisse sind irgendwie verworren. Ich kann keine klare Linie erkennen und ich kann das Ende absolut nicht verstehen.

Lieblingsabsatz aus dem Buch

….Der heutige Tag hat mir das Bild wieder in Erinnerung gerufen, ich sehe es so deutlich vor mir, als würde es zwischen den Fenstern im Wald hängen. Ich befand mich außerhalb der Welt und habe die anderen darin beobachtet, oder wenigstens glaubte ich das, ich hielt sie in meiner Hand, zwischen zwei Buchdeckeln, und hätte sie jederzeit beiseitelegen und mir eine spannendere Geschichte suchen können. Aber ich spüre, wie ich gegen meinen Willen in ihr Leben hineingezogen werde. Es ist, als wäre ich eines Tages an dem Gemälde vorbei gegangen und hätte aus dem Augenwinkel gesehen, wie die Frau im schwarzen Kleid mir ein Weinglas reicht…

Meine persönliche Meinung

Ich bin irgendwie nicht so richtig in dieses Buch rein gekommen. Ich fand die Charaktere unglaublich spannend und sehr gut beschrieben, ich konnte mir jeden Einzelnen super vorstellen. Aber eine Message ist bei mir leider nicht angekommen. Das Ende fand ich tatsächlich am schlimmsten, dass hat mir nichts gesagt und ich fand es auch reichlich unpassend. Ich habe bis zum Schluss nicht verstanden, warum John dort gelandet ist, ob es nur Zufall war oder ob mehr dahinter steckte?! Ich kann es Euch nicht sagen. Tolle Autorin eigentlich und auch die ein oder andere Passage war sehr gelungen, aber überzeugt hat es mich nicht. Dennoch danke ich dem Bastei Lübbe Verlag für das tolle Leseexemplar.

Rezensionsexemplar/ Bastei Lübbe Verlag/ Auflage 2018/ Hardcover/ 271 Seiten/ 24,00€ 

Die wertvolle Medizin des Waldes von Dr. Qing Li

Wir sind Teil der natürlichen Welt. Unsere Rhythmen sind die Rhythmen der Natur.

Die wertvolle Medizin des Waldes“ von Dr. Qing Li ist ein Buch, was schon ein wenig länger auf meinem Stapel gelegen hat und schon förmlich danach gerufen hat, dass ich es nun endlich lese. Ich lese in der Regel Sachbücher parallel zu Romanen und daher brauche ich für diese immer ein wenig länger. Nun war es aber an der Zeit, über dieses tolle Buch zu berichten.

Die Medizin des Waldes

In dem Buch „Die wertvolle Medizin des Waldes“ aus dem Rowohlt Polaris Verlag geht es um das sogenannte, aus Japan bekannt gewordene, Waldbaden. Waldbaden wird in Japan als Therapiemethode angeboten, um Menschen aus den Städten etwas Ruhe zu gönnen. Dr. Qing Li ist Professor an der Nippon Medical School in Tokio und zählt zu den wichtigsten Experten für Waldmedizin. Er hat erforscht, inwieweit sich die menschliche Gesundheit verbessern kann, wenn der Mensch sich vermehrt im Wald aufhält. Er selbst lebt in Tokio, einer der bevölkerungsdichtesten Städte der Welt und ist davon überzeugt, das Waldbaden auf Dauer den Körper und vor allem den Geist heilen kann. Gerade wenn man in einer Großstadt lebt, ist der Besuch in einem Wald oder einem Park eher selten und Stress ist an der Tagesordnung. Dr. Qing Li beschreibt in seinem Buch, wie man es dennoch schafft, dem Alltag zu entfliehen und in der Natur seine innere Ruhe wieder zu finden.

Shinrin Yoku

Auf japanisch heißt Waldbaden: Shinrin Yoku. Shinrin steht für Wald und Yoku für Bad. Ein Bad im Wald zu nehmen, heißt im Prinzip nichts anderes, als den Wald mit allen Sinn wahrzunehmen.

„Shinrin Yoku ist wie eine Brücke. Indem es unsere Sinne öffnet, überbrückt es die Kluft zwischen uns und der Natur. Und wenn wir in Harmonie mit der Natur sind, beginnt unser Heilungsprozess…“

Was bietet dieses Buch noch?

Mich hat dieses Buch an eines meiner Yoga Bücher erinnert, denn auch dort wird immer wieder davon gesprochen, dass die Natur den Geist heilen kann. Und auch hier im Buch spricht Dr. Qing Li davon, dass das wahrnehmen von Gerüchen, Geräuschen und Gefühlen den Geist öffnen kann und man zu einer vollendeten Entspannung kommen kann. Und sind wir mal ehrlich, wenn man nach einem Waldspaziergang ( nichts anderes ist im Prinzip Waldbaden ) nach Hause kommt, dann fühlen wir uns doch direkt viel frischer, oder?! Ich persönlich bin nach jedem Besuch in der Natur immer wieder voller neuer Energien und konnte mich daher sehr gut auf dieses Buch einlassen. Neben dem Shinrin Yoku gibt es auch noch jede Menge Tipps, welche Pflanzen beispielsweise am Besten in einer Wohnung geeignet sind. Welche Pflanzen man sich ins Büro stellen sollte, um Stress zu verringern oder aber auch welche ätherischen Öle geeignet sind und wie man diese herstellen kann.

„Die positive Wirkung von Bäumen auf das seelische Wohlbefinden des Menschen hält länger an, als kurzfristige Glücksmomente.“

Mein persönliches Fazit

Ein wirklich schönes Buch, mit tollen Erklärungen und praktischen Tipps. Auch die Gestaltung des Buches ist wirklich sehr gelungen. Die Bilder aus Japan, welche sich zwischen den Seiten befinden, sind so wunderschön – da möchte man direkt den Koffer packen und los reisen. Danke an den Rowohlt Polaris Verlag für dieses tolle Leseexemplar. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen.

Rezensionsexemplar / Rowohlt Polaris Verlag / 319 Seiten / 16,99€ / Auflage August 2018

Der Südelefant von Archil Kikodze

„Diese Stadt erinnert sich an seine Helden“

Der Südelefant von Archil Kikodze ist mein erstes Buch aus Georgien, dem Gastland auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Ein Roman über Freundschaft, Heimat und dem Gefühl der Einsamkeit. Archil Kikodze hat einen großartigen Schreibstil, in dem man sich absolut verlieren konnte. Wie detailliert er Dinge und Ereignisse beschreibt und mit welcher literarischen Kraft er die Schönheit eines Landes zum Ausdruck bringen kann. Die Erzählung spielt in der Stadt Tbilissi in Georgien und durch die Beschreibungen des Erzählers, kann man sich vorstellen, wie wunderbar diese kleine Metropole sein muss.

Der Klappentext

Ein Tag auf den Straßen von Tbilissi. Gehend und sich erinnernd nimmt ein Mann Maß an seiner Heimatstadt, an ihrer und seiner Geschichte. Als Kind hat er sich mit seinem besten Freund oft am prähistorischen Südelefanten im georgischen Nationalmuseum getroffen, und wie ein Archäologe legt er jetzt Schicht um Schicht Erinnerungen frei, die in den Gassen und Plätzen der Stadt gespeichert sind. In schillernden Begebenheiten und starken Bildern erzählt Archil Kikodze von der Wirkmacht der Vergangenheit und der Kraft der Freundschaft zu jeder Zeit.

Das Land Georgien und der Erzähler

Als ich dieses Buch begann, wusste ich ehrlich gesagt nicht viel über die Geschichte Georgiens. Daher habe ich parallel zum Buch auch die historischen Höhepunkte des Landes studiert, um einen Eindruck zu bekommen, warum unser Erzähler die ein oder andere Einstellung zu seinem Land in diesem Buch hat. Aus der Geschichte Georgiens kann man entnehmen, dass es für dieses Land niemals einfach gewesen ist. Selbst nachdem es im Jahre 1918 unabhängig geworden ist war es niemals richtig frei und war immer umzingelt von Großmächten wie zum Beispiel Russland. In dem Buch “ Der Südelefant“ erkennt man auch immer wieder die russischen Einflüsse in der Geschichte des Landes Georgien. Unser Erzähler hat seinen eigenen Standpunkt und durch seine Beobachtungen in der Stadt wird klar, dass dieses Land auch immer noch zu kämpfen hat. Nachdem in der Historie soviel Unruhe geherrscht hat, ist es nicht verwunderlich, dass auch die Bewohner des Landes Georgien sich selbst suchen. Genau wie unser Erzähler in diesem Buch. Er ist auf der Suche nach sich selbst in diesem Land und hofft währenddessen auch, dass sein bester Freund Tazo auch wieder zu sich selbst finden wird.

„Wenn ein Mensch auf die Welt kommt, das ist das Einzige, was ihm angeboren ist, dass er jemanden oder etwas greifen muss, das Loslassen lernt er erst später. Greifen und loslassen… Manchmal brauchen wir ein ganzes Leben, um das Loslassen zu lernen. Manchmal wird das Loslassen zum Lebensprinzip, und dann lassen wir uns gar das Wichtigste entgehen, und zwar so, das wir nicht einmal begreifen, dass es sich dabei um das Wichtigste gehandelt hat..“

Über Freundschaft und die Liebe

Unser Protagonist oder besser gesagt Erzähler in diesem Buch berichtet uns viel über seine Freundschaft aus Kindheitstagen und seiner großen Liebe. Der ehemalige Regisseur ist geschieden und hat eine Tochter, die in den USA studiert. Seine zweite große Liebe hat ihn allerdings auch verlassen und gerade die Erinnerungen an Sie findet er an jeder Straßenecke wieder. Sein bester Freund Tazo hat sich von ihm entfernt und ist ihm auch irgendwie fremd geworden. Dennoch ist er in dieser historischen Stadt nicht alleine, denn seine Geschichten begleiten ihn und er erkennt, wie wichtig ihm seine Heimat ist.

Mein persönliches Fazit

Ein einfühlsames und berührendes Buch über Freundschaft, Liebe und eine Heimat. Auch wenn dieses Land eine wahrhaft schwere Geschichte hat, so erkennt man doch, wie stolz die Georgier auf dieses Land sind. Es gibt kein richtiges Happy End, es gibt auch keine klassische Message, was bleibt ist das Interesse an einem Land. Das Gefühl von Heimat, was man nach diesem Buch bei sich selbst hinterfragt. Ein großartiger Roman aus dem Ullstein Verlag, welches ich absolut empfehlen möchte. Der Südelefant stammt übrigens von den Mammuts ab und wird als das Urmammut bezeichnet. Seine Stoßzähne waren vier Meter lang und sein Skelett ist im Nationalmuseum in Stawropol in Russland zu finden, wenn meine Recherchen mich nicht täuschen.

Ullstein Verlag/ Gebundene Ausgabe/ Auflage 2018/ Preis: 22,70€/ selbst gekauft, daher keine Werbung, nur Verlagsnennung 

Nachtflug von Sofie Cramer & Kati Naumann

„Manchmal braucht es einen Fremden, um sich selbst zu finden“

Eine Geschichte aus zwei Perspektiven – Nachflug von den Autorinnen Sofie Cramer & Kati Naumann ist der neuste Roman aus dem Rowohlt Verlag. Nachtflug ist eine süße Erzählung von zwei ganz unterschiedlichen Charakteren, welche sich auf einem Flug von Berlin nach New York begegnen. Beide erleben diesen Nachtflug ganz unterschiedlich und Sofie Cramer & Kati Naumann beschreiben die Gedanken der Beiden auf eine sehr humorvolle und liebevolle Art.

Der Klappentext

Für Jakob ist es ein Flug wie jeder andere. Für Ingrid der erste ihres Lebens. Die Mittfünfzigerin und der smarte Jurist sitzen zufällig nebeneinander auf dem Weg von Berlin nach New York. Zwischen den ungleichen Sitznachbarn entspinnt sich ein Gespräch über Sehnsüchte,  falsche Entscheidungen und das ganz große Glück. Denn Ingrid fliegt nach über drei Jahrzehnten endlich zur Liebe ihres Lebens. Jakob hingegen ist bereit, für seine Karriere alles zu opfern. Während die Maschine in Turbulenzen gerät, werden die Leben der beiden Weggefährten jedoch heftig durcheinandergewirbelt…

Jakob und Ingrid

Wie schon Eingangs erwähnt, sind diese beide absolut unterschiedlich. Jakob ist der Karrieremann, der über seinen Job hinaus seine Familie vergisst und sogar eine Affäre mit einer anderen Frau in New York betreibt. Das klassische Bild eines karrieregetriebenen Mannes mit Ego Problem. Ingrid hingegen ist die naive Mittfünfzigerin, die im Leben bisher nicht viel alleine gemeistert hat. Sie ist getrieben von einer Liebe, welche eigentlich niemals existiert hat. Auf dem Flug nach New York begeht sie beinahe den selben Fehler wie vor über drei Jahrzehnten.

Ich persönlich mochte beide Charaktere nicht besonders. Jakob konnte ich aber ein wenig mehr verstehen. Er sitzt im Flieger auf dem Weg zu einem Business Termin und wird von einer nervigen Frau mit Flugangst penetriert. Ingrid hingegen versucht durch pausenloses quatschen ihre Flugangst zu überwinden. Ich persönlich an Jakobs Stelle wäre unglaublich genervt gewesen, was seine Gedanken in dem Buch nun auch wieder spiegeln. Im Laufe der Geschichte finden die beiden allerdings einen Weg auf einander zu und können sich sogar gegenseitig helfen. Das was dem einem fehlt, kompensiert die andere wieder. Naivität und Egoismus finden hier zusammen.

Natürlich gibt es in gewisser Weise ein Happy End. Ingrid erkennt ihre Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit und versteht wer wirklich ihre große Liebe ist und Jakob versteht was wirklich im Leben zählt. Beide können von der Begegnung auf dem Nachtflug nach New York eine positive Wendung für ihrer beider Leben mitnehmen.

Mein Fazit über Nachtflug

Nachflug von Sofie Cramer & Kati Naumann ist ein ganz nettes Buch für zwischendurch. Eine süße Geschichte mit einem Happy End – der Klassiker. Ich mochte wie gesagt beide Protagonisten nicht so richtig, da ich beide als Schwach bezeichnen würde. Gerade Frauen, welche sich Jahrzehnte nur von Männern abhängig machen liegen bei mir nicht besonders hoch im Kurs. Schön fand ich allerdings die Idee der beiden Perspektiven. Ich vermute beide Autorinnen haben die jeweils andere Perspektive geschrieben und das ist eine schöne Idee und bringt einen gewissen Lesefluss mit sich. Auch wenn es mir nicht zu einhundert Prozent zugesagt hat, würde ich es empfehlen. Für einen verregneten Sonntag im Herbst/Winter ist es perfekt, einfach zusammen mit einer schönen Tasse Tee genießen. Das Schöne ist, dass es einem leicht von der Hand geht, da es einen guten Schreibstil hat. Und ein Happy End für zwischendurch kann ja auch nicht schaden. Danke an den Rowohlt Verlag für das Exemplar.

Rezensionsexemplar/ Rowohlt Verlag/ Ausgabe Oktober 2018/ Taschenbuch/ Preis: 10,30€

Sarah‘s Sonntagsgedanken

Hallo ihr Lieben, Hallo lieber Sonntag. Heute ist der offiziell letzte Tag der Frankfurter Buchmesse. Zum Glück, denn ich konnte nicht hin fahren und die ganzen vielen Bilder und Berichte haben mich so langsam doch etwas traurig gestimmt. Auch wenn ich froh über jeden Fitzel an Informationen war, nach so vielen Tagen ist man dann doch ein wenig wehmütig. Ich lag leider die Woche mit einer Erkältung auf der Couch. Der Vorteil, ich konnte selbst viel lesen, aber die Buchmesse wäre schon wesentlich schöner gewesen.

Wenn der Körper sich wehrt

Wie schon erwähnt lag ich mit Erkältung auf der Couch, eine Tatsache die mich eigentlich nie so schnell auf der Bahn geworfen hat. Mich hatte Anfang des Jahres schon einmal eine Grippe ausgeschaltet, aber das eine Erkältung mich so sehr beschäftigt hatte ich noch nie. Auch heute liege ich nun wieder mit Tee und Buch auf der Couch und habe den halben Tag verschlafen. Mich persönlich stört dann immer am meisten, das der Wille etwas zu tun groß ist und der eigene Körper dir aber ganz klar signalisiert das es hier eine Grenze gibt. Eigentlich nicht schlecht so ein eigenes Warnsystem, aber ich hoffe dennoch, das sich mein Körper so langsam erholt. Ein Woche reicht ja wohl völlig aus.

Die Woche der Bücher

Auch ohne Buchmesse habe ich diese Woche sechs neue Bücher bekommen. Welche seht ihr auf dem Foto anbei, teilweise sind es Rezensionsexemplare und teilweise selbst gekaufte. Zeit zum lesen hatte ich ja zum Glück genug und habe daher die ersten 100 Seiten von „Der Südelefant“ von Archil Kikodze gelesen. In dem Fall ist es ein Rezi Exemplar von Ullstein und kommt aus dem schönen Georgien. Bisher mag ich es sehr.

Spruch der Woche

Lass dich nicht unterkriegen, sei frech, wild und wunderbar. Astrid Lindgren.

Mein Schlusswort

So, ich werde mich nun wieder meinem Buch und einer Tasse Tee widmen. Drückt mir die Daumen, dass ich morgen wieder funktioniere. Neue Bücher gibt es hier im Laufe der Woche bestimmt auch, also schön dran bleiben. Xoxo Sarah

Die Ballade vom traurigen Café – Carson McCullers

Ein Klassiker aus dem Jahre 1971, dieses kleine Büchlein habe ich im Zuge einer Leserunde vom Diogenes Verlag gelesen und möchte Euch natürlich dazu auch ein bisschen was erzählen. Ich mag eigentlich „alte“ Bücher und kann mich auch gut in eine andere Zeit hinein versetzen, aber ich muss leider sagen, es fiel mir hier ein wenig schwer. Die Originalausgabe stammt aus 1943 und ich vermute mal, das auch die Geschichte so in etwa zu der Zeit spielt. Genau wird das nicht genannt und auch der genaue Ort ist mir nicht wirklich bekannt. Es spielt auf jeden Fall in den USA in einem einsamen Ort mitten im Nirgendwo. Klassische Weite der USA würde ich sagen. Die Charaktere haben auch ein bisschen was von einem alten Western.

Wild Wild West

Wie schon gesagt, der Roman “ Die Ballade vom traurigen Café“ erinnert mich an einen Westernstreifen. Carson McCullers selbst ist 1917 in Georgia geboren und irgendwie passt das von der Zeit alles in mein Bild. Aber zurück zum traurigen Café. Mitten im Nirgendwo, in einem kleinen Städtchen leben eine Hand voll Menschen den klassischen amerikanischen wilden Westen. Es gibt Farmland, Whiskey, Pferde und eine Baumwollfarm – wie gesagt, klassisch. Die Hauptfigur ist Miss Amelia. Als ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich an eine kleine alte Dame gedacht, nun ja – falsch gedacht. Miss Amelia ist eine stämmige 1,85 Meter große Frau, die gerne Whiskey trinkt und diesen auch selbst brennt und die so ziemlich die raueste Person der Stadt ist. Am Anfang des Buches hatte ich fast schon Angst vor ihr, aber zum Ende hin hatte ich Mitleid mit Miss Amelia.

Zwei Männer, eine Frau und die Liebe

Miss Amelia hat es nicht leicht. Oder haben es die Männer nicht leicht? Ich bin mir nicht sicher. Ihr erster Mann ändert sein komplettes Leben für Miss Amelia. Vom Landstreicher und Taugenichts, wird er zum liebenden Verehrer und kann auch so ihr Herz kurzzeitig gewinnen. Doch nach der Hochzeit lässt sie ihn kalt abblitzen und der arme weiß sich nicht mehr zu helfen. Die Scheidung folgt und Marvin Macy wird wieder zum gesuchten Gangster und landet in einem Gefängnis in Atlanta. Auf einmal taucht nach Jahren ein vermeintlicher Vetter bei Miss Amelia auf. Vetter Lymon ist klein, hässlich und hat einen Buckel und behauptet ihr Vetter….wievielten Grades zu sein? Ich bin nicht ganz sicher. Sie selbst zweifelt vermutlich an der Verwandtschaft, aber dennoch lässt sie ihn bei sich wohnen. Viele Jahre gehen ins Land und Miss Amelia wird weicher und netter durch ihre Liebe zu Vetter Lymon. Aber klar, da war ja noch eine Rechnung mit Marvin Macy offen. Lange Rede, kurzer Sinn, die beiden Männer verbünden sich und lassen die arme Miss Amelia nach einem Zweikampf im Stich.

Das Café als Mittelpunkt der Gesellschaft

Was hat denn nun das Café damit zu tun?! Miss Amelia hat schon immer Whiskey gebrannt und diesen an ihre Nachbarn und Freunde verkauft, doch erst als Vetter Lymon auftaucht, machen die beiden aus dem “ Verkaufsraum“ ein Café. Jeden Abend kehren nun die Stadtbewohner ein, um etwas zu essen, Whiskey zu trinken und die neuesten Erzählungen auszutauschen. Das Café wird zum Mittelpunkt der Stadt und schafft eine nette Atmosphäre. Die Metapher für mich war an dieser Stelle, dass ein gemeinschaftlicher Ort so viel Wärme erzeugen kann, dass sogar ein so trauriges Städtchen ein bisschen Leben erschaffen kann. Leider wird das Café geschlossen, nachdem die beiden Männer unsere Miss Amelia verlassen haben. Die Stadt verkümmert genauso wie Miss Amelia selbst, denn ihr wurde das Herz gestohlen und der Stadt im selben Atemzug auch.

Mein Fazit

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es mag oder nicht. Die Geschichte ist eher traurig und fast schon bitter und die ganze Atmosphäre ist schon etwas eingestaubt. Ich mag aber tatsächlich den Charakter Miss Amelia, auch wenn sie am Anfang sehr schroff wirkt. Carson McCullers und sein Buch “ Die Ballade vom traurigen Café“ ist ein nettes Buch für zwischendurch, aber so richtig überzeugt hat es mich nicht. Aber, das ist nur meine Meinung, lest es doch einfach mal selbst.

Diogenes Verlag / Auflage 1971 / Taschenbuch / 10,00€ / 116 Seiten / selbst gekauft 

Sarah‘s Sonntagsgedanken

Wenn die Gedanken auch mal Urlaub brauchen… letzte Woche habe ich den Sonntag einfach ausfallen lassen. Ich habe Urlaub und dachte mir, dass auch meine Gedanken einen Urlaub vertragen könnten. Heute ist nun wieder Sonntag und ich habe zum Glück noch ein paar Tage frei. Diesen Urlaub hatte ich mir nun schon lange ersehnt und ich bin froh ein wenig entspannen zu können. Einfach mal die Seele baumeln lassen und den Gedanken freien Lauf lassen. Raum schaffen, für neue Ideen und mehr Kreativität.

Eine ruhige Woche mit Highlights

Alles in Allem habe ich meinen Urlaub in Ruhe verbracht, zu Hause am Rhein und habe es genossen einfach, zu sein. Ich habe zwischen dem vielen nichts tun meine Familie und Freunde besucht und auch das ein oder andere To Do zu Hause erledigt. Dennoch hatte ich genug Zeit um drei Bücher zu lesen und das vierte zu beginnen. Dazu gab es letzte Woche sogar schon zwei hier auf meinem Blog für Euch. Ein Highlight in diesem Urlaub war ein Konzert von Björn Heuser ( Kölner werden ihn kennen ). Er ist bekannt für Mitsing- Abende und hat sozusagen ein Mitsing- Konzert gegeben. 20.000 Menschen in einer Halle vereint und diese haben all die schönen kölschen Traditionslieder mitgesungen. Es war wirklich großartig.

Der Urlaub der Bücher

Wie gesagt, ich habe viel gelesen. Zu erst habe ich von Benedict Wells „Die Wahrheit über das Lügen“ gelesen. Danach folgte „Der Freund der Toten“ von Jess Kidd. Dann habe ich „Licht“ von Anthony McCarten verschlungen und zu guter Letzt lese ich nun den Klassiker “ Schuld und Sühne“ von Dostojewski. Ich habe lange keinen Klassiker gelesen, der letzte war Anna Karenina und ich muss aber sagen, so schwer ist die Kost gar nicht. Ich mag klassische Literatur aus Russland muss ich gestehen. Ich werde „Schuld und Sühne“ auf jeden Fall für euch rezensieren.

Zitat der Woche

Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft, konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment. Buddha

Mein Schlusswort

Warum ein Zitat über die Vergangenheit? Weil sie einen manches Mal besucht ohne willkommen zu sein. Oder aber sie ist eigentlich willkommen, aber erzählt eine falsche Geschichte. Egal auf welche Weise, die Vergangenheit ist nur gut, solange sie die Zukunft positiv beeinflusst, ansonsten hat man nur wieder etwas Neues gelernt. Beides ist gut, aber nicht alles passt in den Moment. Mit diesen Worten wünsche ich Euch nun noch einen schönen Sonntag. Xoxo Sarah