Mitten im August von Luca Ventura

Mitten im August von Luca Ventura habe ich mitten im Juni gelesen und zwar im Urlaub. Übrigens an der Stelle eine sehr gute Urlaubslektüre. Luca Ventura ist ein Autor, den ich bisher nicht kannte. Ein Pseudonym sei an der Stelle erwähnt, denn es gibt ihn nicht wirklich unter diesem Namen. Was das Buch aber nicht schlechter macht. Mitten im August erschien im Diogenes Verlag und ich durfte dieses Buch diesen Sommer lesen.

Der Inhalt

Enrico Rizzi ist Inselpolizist auf Capri. Er lebt bereits sein Leben lang auf der Insel und hilft dort regelmäßig seinem Vater bei der Ernte oder am Haus. Bislang war seine Karriere eher ruhig vonstatten gegangen, denn auf Capri gab es selten spannende Fälle. Ein Knöllchen hier und eine Ordnungswidrigkeit da, aber keine besonders großen Fälle. Doch Mitten im August wird ein Toter in einem Boot an den Strand gespült und auf einmal beginnt eine rasante Suche nach dem Mörder für Enrico.

Der Tote war Student der Meeresbiologie und wollte die Welt verbessern, er wollte die Meere säubern und neigte hin und wieder zu blindem Aktionismus. Seine Freundin Sofia ist nach dem Tot von Jack spurlos verschwunden und wird somit zur Hauptverdächtigen. Aber auch der Biologieprofessor der beiden steht unter Verdacht, denn dieser hatte ein Auge auf Sofia geworfen.

Enrico und seine Kollegin Antonia müssen einigen Spuren folgen, um die Wahrheit heraus zu bekommen. Antonia spielt in dem Buch eine eher mysteriöse Figur, denn sie wurde Strafversetzt nach Capri und niemand kennt den Grund. Ich hoffe dieses wird im nächsten Buch noch weiter erklärt, denn soweit ich weiß, wird es einen Nachfolger geben.

Meine eigene Meinung

Ich bin mir bei diesem Buch nicht sicher. Ich mochte den Protagonisten Enrico Rizzi total gerne und ich bin gespannt, wie seine Geschichte weiter gehen wird. Doch ich muss auch sagen, dass ich relativ früh wusste, wer der Mörder sein würde. Ich fand diesen Teil eigentlich ziemlich klar und das ist erst einmal kein gutes Zeichen für einen Krimi. Jedoch muss ich auch sagen, dass Luca Ventura das mit seinem Schreibstil und den Charakteren wieder Wett gemacht hat. Ich würde sagen, keine absolute Empfehlung, aber eine nette Urlaubslektüre. Danke an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar und ich werde dennoch auf jeden Fall den Nachfolger lesen, sollte es diese denn wirklich geben.

Rezensionsexemplar/ Diogenes Verlag/ Broschiert/ 18,00€/ Auflage März 2020/ 336 Seiten

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